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Hohe Lieder (Gitanjali)
 
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Hohe Lieder (Gitanjali) [Gebundene Ausgabe]

Rabindranath Tagore
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 124 Seiten
  • Verlag: Kristkeitz; Auflage: 1., Aufl. (29. April 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3932337182
  • ISBN-13: 978-3932337185
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 13 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 650.010 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kurzbeschreibung

Für diese einfühlsamen, lebendigen und schönen Verse, mit denen er in vollendeter Weise seine dichterischen Gedanken zu einem Bestandteil der abendländischen Literatur gemacht hat erhielt Rabindranath Tagore im Jahr 1913 den Nobelpreis für Literatur.

Über den Autor

Rabindranath Tagore (1861-1941), geboren in Kalkutta, entstammte einem Brahmanengeschlecht; aber gerade diese Herkunft aus einer uns in ihrem Reichtum nachgerade abstrakt erscheinenden Welt der Paläste und Landgüter hat seinen Blick für die niederdrückende soziale Wirklichkeit seiner Heimat eher geschärft. So hielt es ihn, der schon als Achtzehnjähriger der gefeierte Dichter seiner Heimat war und dessen Werk 1913 mit dem Nobelpreis für Literatur gekrönt wurde, nicht in dem Elfenbeinturm des weltabgewandten Poeten. Er starb 1941.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tor in eine oestliche Welt 19. Oktober 2005
Von Dichtung&Kritik TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Rabindranath Tagore, Lyriker und Saenger aus Indien, erhielt 1913 zur Ueberraschung Vieler fuer genau dieses Buch den Literaturnobelpreis. "Gitanjali" ist eine Sammlung von Gedichten, in denen es hauptsaechlich um eine beinahe gebethafte Danksagung an den "Herrn" geht oder um eine an einen "Gott" gerichtete Botschaft. Nur wenige Gedichte bleiben allgemein oder wenden sich an den Leser oder eine Geliebte, meist wird der "Meister", der "Herr" sehr explizit erwaehnt. Die Sprache Tagores ist liedhaft, singend, blumig, die Bilder stammen direkt aus Indien, der Lotos, der Monsunregen, naechtliche Opferlampen am Fluss, Blumenketten um die Stirn,...
Es sind Gedichte voller junger Leidenschaft, nicht ruhig und ausgeglichen, kein Resumee eines Lebens, sondern aus dem prallen Leben geschoepft.
Mir erschienen sie deswegen, und eben weil sie sich fast ausschliesslich an einen sehr expliziten Gott wenden, ein wenig einseitig, gerade so, als seien sie fuer ein sehr kleines Publikum geschrieben. Fuer mich persoenlich ist ein Gedicht dann zeitloser, mir naeher, wenn es keine bestimmte Person anspricht, sondern Empfindungen, Bilder in mir weckt, mir die Freiheit laesst, mich selbst oder einen anderen Menschen in dem Gedicht wiederzufinden, womoeglich bei jedem Lesen etwas Neues zu sehen. Dies ist mir in Tagores Gedichten nicht gelungen.
Was aber gewinnt der moderne Leser aus "Gitanjali"? Manche nachdenkliche Zeile, manchen Vers, der ein bezauberndes Bild beinhaltet. Man muss ja vielleicht die Gedichte nicht im ganzen Zusammenhang lieben, und fokussiert man vielmehr auf die Zeilen und Bilder allein, wird vor allem dem westlichen Leser dieses Buch erscheinen, wie ein Tor in eine verwunschene Welt, in der es nach Orangenblueten duftet und nach feuchtem Gras.
Sicherlich wert, gelesen zu werden.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von kpoac TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
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"Du machtest mich endlos - so ist dein Belieben."

So ist der Beginn eines Nobelpreis gekrönten Buches. Und weiter führt Tagore ein in die Lebens- und Liebesphilosophie eines bengalischen Herzens. "Ich lausche immer in stillem Staunen" und darin spürt man den Gesang, den das Herz gefangen nimmt, der "Trunken von Freude" sich selbst vergessend macht. Sich spürend, wenn er sagt: "das gleiche Leben ist's, das geschaukelt wird in der Ozeanwiege von Tod und Geburt, von Ebbe und Flut." Und im Lied 7 zeigt er auf, wie Schmuck (Reichtum) trennt, denn das sanfte Flüstern von Mensch zu Mensch wird gestört durch das klimpernde Klingklang. Vielmehr entwickelt er ein Gebet des Schweigens, mit der Bitte ein Flöte sein zu dürfen, die mit wunderbaren Tönen gefüllt wird.

So wird deutlich, dass Tagore geprägt von der Religion des Landes die kosmische Liebe sucht, den Gott, den Meister, der sich ihm offenbart, offenbart im anderen Menschen, so dass kosmische Botschaften zu menschlichen, lebens- und liebensbejahenden Bekundungen werden.

Tagore zu lesen bedarf einer gewissen Bereitschaft. Es sind Worte und Gedanken, die die abendländische Kultur im Jahre 1913 mit geprägt haben, die aber im Laufe der Jahrzehnte in Vergessenheit geraten sind.

Daher eine Empfehlung, wie auch seine "Liebesgedichte" (siehe Rez. dort)
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