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Hofmann Haydn Mozart: Cellokonzerte
 
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Hofmann Haydn Mozart: Cellokonzerte

Sol Gabetta , Kammerorchester Basel , J. Haydn , l. Hofmann , W.a. Mozart Audio CD
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Produktinformation

  • Komponist: J. Haydn, l. Hofmann, W.a. Mozart
  • Audio CD (19. November 2010)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Sony Classical (Sony Music)
  • ASIN: B002CJ1WCC
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.450 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. I. Allegro moderato
2. II. Adagio un poco Andante
3. III. Allegro molto
4. I. Moderato
5. II. Adagio
6. III. Allegro molto
7. I. Allegro aperto
8. II. Andante ma non troppo
9. III. Allegro

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Sie ist der Superstar des Cellos in Deutschland: gerade erhielt Sol Gabetta für ihre Schostakowitsch CD ihren zweiten Echo Klassik Preis. Auf ihrer lang erwarteten neuen CD bringt die Cellistin erstmals Werke von drei Meistern der Wiener Klassik zum Klingen: Joseph Haydns berühmtes Cellokonzert C-Dur wird reizvoll kombiniert mit dem bisher kaum bekannten und lange verschollen geglaubten Cellokonzert D-Dur vom Leopold Hofmann, einem Zeitgenossen Joseph Haydns. Ist im Eröffnungssatz noch der Geist des Spätbarocks spürbar, zeigt sich das Adagio höfisch elegant und klassisch-empfindsam. Das Finale besticht schließlich in seiner Rasanz und Virtuosität, die fast den Charakter eines Perpetuum Mobile besitzt. Eine Besonderheit und gleichzeitig doch ein musikalischer "Hit" ist das dritte Cello-Konzert: das berühmte Flötenkonzert D-Dur von Mozart KV 314 in einer selten eingespielten Bearbeitung für Cello und Orchester (von George Szell/Sol Gabetta). Bei dieser Aufnahme ist hautnah spürbar, dass das mit dem Echo Klassik 2008 als Ensemble des Jahres ausgezeichnete Kammerorchester Basel und Sol Gabetta langjährige Partner sind, die den Werken gemeinsam mit dem Dirigenten Ciomei neuen Glanz und Frische verleihen. Von Sol Gabettas Interpretation des Haydn-Konzertes waren sowohl Presse als auch Publikum schon bei ihren Live-Auftritten begeistert.

Stern des Monats in Fono Forum September 2009

„Manches Cellospiel erinnert an den Flug einer Superdrohne, Gabettas an das liebevolle Bearbeiten eines kostbaren schlanken Holzkorpus. Wer Hunderte von Maserungen im Ton hat, verzichtet auf blenderisches Vibrato. So klingt jede Note frisch artikuliert und lebendig.“
Klassik-CD des Monats
(Fono Forum, 09/09)

In dieser Auswahl überzeugt Sol Gabetta auf ganzer Linie. Mit Geschmack und Eleganz segelt sie durch die technisch nicht überanspruchsvollen Referenzstücke ihres Repertoires, liefert blitzsaubere Läufe, sichere Oktavgriffe, versucht sich aber auch in intensiven Momenten. […] Das von der Flöte transkribierte Mozart-Konzert entfaltet in der tieferen Gabetta-Cellolage ungeahnt seriöse Feinheit und samtige Tiefe. Filigran und intelligent den Strukturen nachspürend, entfaltet sich hier ein Klang, der nicht nur schmeicheln will.
(Welt, 5.01.2010, zur CD „Haydn/Hofmann/Mozart“)

„Vielleicht ist es das, was Sol Gabettas Aufnahmen im Vergleich so populär macht: Sie strahlen immer Lebensfreude aus, suggerieren dem Hörer, es gäbe nichts Schöneres, als Violoncello zu spielen. Und diese gleichsam erotische Komponente macht sie unwiderstehlich.“
(Rondo 05/09)

„Ein festlicher Gesang auf vier Saiten.“
(Für Sie, 27.10.09)

„Eine gelungene CD. […] Sie überzeugt mit schlüssigen Interpretationen und transparentem Zusammenspiel, vor allem aber durch hörbare Spielfreude.“
(RBB Kulturradio 21.08.09)

„Auf ihrer neuesten CD vermag die Cellistin mit traumwandlerischer Sicherheit und lockerem, völlig entspannt wirkendem Ton das harmonisch gestimmte Gemüt der Zuhörer zu entzücken.“
(Klassik.com 13.10.09)

kulturnews.de

Die 28-jährige argentinische Cellistin Sol Gabetta aus russisch-französischer Familie "singt" dem Publikum berühmte klassische Cellokonzerte vor - im Gegensatz zum vorwiegend romantischen Repertoire ihrer vorhergegangenen Aufnahmen. Berühmt ist das Cello-Konzert D-Dur des Wiener Domkapellmeisters Leopold Hofmann (1738-1793) allerdings nur bei Cellisten, die es seit der Auffindung einer alten Abschrift 1961 regelmäßig aufführen. Sol Gabetta reproduziert die freundliche klassisch-höfische musikalische Ideenwelt Hofmanns spielfreudig und tonschön und beweist, dass es neben Haydn im Rokoko-Wien auch noch andere hörenswerte Komponisten gab. Das folgende Haydn-Konzert ist allerdings von ganz anderem Kaliber, sowohl in der Komposition als auch in Gabettas Interpretation, die damit dem Komponisten in seinem zweihundertsten Todesjahr ein außerordentlich würdiges Denkmal setzt. Leider hat ein anderer Österreicher namens Mozart kein Cellokonzert hinterlassen - oder etwa doch? Der Dirigent George Szell und der Mozart-Forscher Alfred Einstein kamen auf die Idee, Mozarts Oboenkonzert, welches Mozart selbst mal für Flöte arrangiert hatte, fürs Cello zu bearbeiten. Ob die Idee von der Komposition her gut war, muss jeder Hörer selbst entscheiden. Als Gelegenheit, Sol Gabetta spitzenmäßig mit Mozart zu hören, kann man den Einfall nur begrüßen. (jn)

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tobias Fabian-Krause TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Sol Gabetta beherrscht nicht nur ihr Instrument technisch vorzüglich, sondern sie hat auch in Punkto Ausdrucksstärke viel zu bieten. Das Hofmann-Konzert - der Komponist war mir bis zum Hören dieser CD kein Begriff, geschweige denn das D-Dur Cello-Konzert aus seiner Feder - ist sehr schön. Im 2. und 3. Satz fügt sich das Solo-Instrument eher unauffällig in das Orchesterspiel ein und tritt gar nicht größer in den Vordergrund. Für Hofmanns Zeit (das Konzert wurde 1766 geschrieben) kann allein das schon als Qualitätsmerkmal angesehen werden, da bis einschließlich Haydn die Concerto-Tradition eher darin bestand, dass dem Solo-Instrument eine bisweilen überprominente Stellung eingeräumt wurde und häufig nur die Virtuosität des Solisten herausgestellt werden sollte. In diesem Konzert ist das anders. Natürlich darf sich Sol Gabetta im ersten Satz als großartige Solistin beweisen, aber der Gesamteindruck des Konzerts ist eben der eines Zusammenspiels.

Als zweites hat sich Sol Gabetta mit dem Kammerorchester Basel an Haydn versucht - insbesondere sein D-Dur-Konzert ist ja der Klassiker der Cello-Literatur schlechthin. Aber auch sein C-Dur-Konzert (erst 1961 entdeckt) ist mittlerweile zum Klassiker aufgestiegen, an dem kein Cello-Solist, der etwas gelten will, vorbeikommt. Die Zahl der Aufnahmen ist groß, pars pro toto sei nur die großartige Aufnahme von Rostropovich mit der Academy of St. Martin-in-the-fields genannt. Wo reiht sich die hier besprochene Aufnahme ein? Nun, für meinen Geschmack weit vorne!
Sol Gabetta bietet eine vorzügliche Interpretation. Technisch sicher, fein artikuliert, gut phrasiert und keine Spur von der Effekthascherei. Der zweite Satz ist wunderbar weich und rund, intelligent phrasiert mit schönen Dynamik-Wechseln und einem vorzüglichen Zusammenspiel zwischen Orchester und Solistin. Der dritte Satz ist temperamentvoll und dabei sehr schön fein und sensibel gespielt. Ganz vorzüglich! Mag sein (oder auch nicht), dass Rostropovich Gabetta noch ein wenig überflügelt. Da wechselt meine Meinung des öfteren - derzeit tendiere ich fast zu Sol Gabetta als (hausinterne) Referenzaufnahme. Fest steht aber für meinen Geschmack, dass das Kammerorchester Basel mit seinen historischen Instrumenten zu Haydn die bessere Begleitung und das bessere Zusammenspiel bietet als es die Academy of St. Martin-in-the-fields bei der Rostropovich-Aufnahme bietet.

Schließlich enthält die CD eine Transkription von Mozarts Flötenkonzert in D-Dur, das ja von Mozarts Seite schon eine Transkription seines Oboenkonzertes war. Braucht man das? Ist die verfügbare Originalliteratur für das Cello nicht umfangreich genug? Mag sein, dass sie umfangreich genug ist, aber die Transkription des Flötenkonzerts durch George Szell (1. und 3. Satz) und Sergio Ciomei (2. Satz) hat einfach ein wunderschönes Cello-Konzert als Resultat. Großartig dargeboten durch Sol Gabetta und das Kammerorchester Basel.

Überhaupt: das Kammerorchester Basel muss ich an dieser Stelle noch einmal extra hervorheben. Sie spielen wunderschön. Der Klang, den sie ihren historischen Instrumenten entlocken passt wunderbar zu Gabettas Cellospiel und die reinen Orchesterparts sind ebenfalls große Klasse! Große Freude habe ich an der Continuo-Begleitung durch das Hammerklavier. Insgesamt eine absolut herausragende Leistung des Kammerorchesters Basel.

Was will man als Cello-Fan mehr? Vorzüglich! Dringende Kaufempfehlung für jeden Cello-Fan!
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