»Hoffnungsträger«, das sind Menschen, die der jungen Generation Hoffnung geben. Viele Kinder und Jugendliche erleben tagtäglich, dass sie unerwünscht sind und nicht mit den Anforderungen an sie zurechtkommen. Damit aus ihnen Jugend mit Perspektive wird, engagieren sich viele Christen ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit in Brennpunkten.
»Hoffnungsträger« erzählt bewegende wahre Geschichten und macht Mut, wenn die Arbeit nur wie ein Tropfen auf den heißen Stein wirkt.
So unterschiedlich wie die Autorinnen und Autoren sind auch die Geschichten. Da ist Dirk, der auf Gott hört und einen Jungen mit auf eine Freizeit nimmt, obwohl dieser kein Geld hat. Jan gibt sein Herz Jesus und erfährt neben Liebe und Annahme auch praktische Hilfe von Dirk und seinem Team.
Suse Chmell, Jugendpastorin, berichtet in »Briefe von Josi« aus dem Leben einer Jugendlichen, die an einer psychischen Erkrankung litt und schließlich starb. Diese Briefe zeigen, wie wichtig ihr die Begegnung mit Menschen war, die nicht nur von der Liebe Gottes erzählten, sondern sie auch lebten.
Sehr bewegend ist auch die Geschichte von einer Heilsarmeeoffizierin, die eine junge Prostituierte »mietet»«, um ihr von Jesus zu erzählen -und das nicht nur einmal. Sie kann die junge Polin später aus der Prostitution befreien. Da werden Menschen nicht nur als Missionsopfer angesehen, sondern so geliebt, wie Jesus es getan hätte.
Die Geschichten regen dazu an, sich mehr mit der jungen Generation auseinanderzusetzen und persönlich aktiv zu werden, und sei es nur im Kleinen. Es ist ein tolles Ermutigungsbuch für alle, die in der Kinder- und Jugendarbeit mitarbeiten, und eine gute Idee für ein Weihnachts- oder Dankeschön-Geschenk.