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Hoffnung wagen
 
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Hoffnung wagen (Gebundene Ausgabe)

von Barack Obama (Autor), Helmut Dierlamm (Übersetzer)
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Riemann (4. Juni 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570500810
  • ISBN-13: 978-3570500811
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 286.398 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit Hoffnung wagen stellt Barack Obama, neben Hillary Clinton der wohl chancenreichste Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten 2008, nicht einfach das Programm vor, mit dem er die Anhänger seiner Partei bei den Vorwahlen davon überzeugen möchte, dass er das Land zu führen und die Dinge zum Besseren zu wenden vermag. Er spricht in dem in vielerlei Hinsicht überraschenden Buch vielmehr sehr ausführlich auch über seine eigene Unsicherheit (in Bezug etwa auf seine Rolle als -- wegen seines Berufs viel zu häufig abwesender -- Ehemann und Vater), aber auch über die unleugbare existenzielle Unsicherheit, die für das Leben vieler Amerikaner prägend ist. Und er spricht über das Risiko, Politik so zu betreiben, wie er sie versucht zu betreiben: Ohne ideologische oder parteipolitische Scheuklappen, offen und partnerschaftlich diskursiv statt konfrontativ.

Überraschend für ein Buch, mit dem sich ein Politiker für höhere Aufgaben empfehlen will, ist die selbstkritische Aufmerksamkeit, mit der Obama sich selbst und seine eigene, ihm in manchen Fragen zu dogmatische Partei in den Blick nimmt. Noch überraschter aber ist man bei der Lektüre, dass man ihm diese Selbstkritik abnimmt, statt in ihr bloß eine der üblichen Finten zu erkennen, mit denen man bei genau den Wählern Punkte sammeln möchte, die einen nicht sowieso schon wählen. Der Autor scheut sich auch nicht, offen diejenigen politischen Überzeugungen vor seinen Lesern auszubreiten, von denen er weiß, dass die Mehrheit der Amerikaner sie nicht teilt. Aber wie er dies tut, erscheint glaubwürdig und gibt eine Ahnung davon, weshalb Viele in dem Afroamerikaner einen echten Hoffnungsträger sehen und glauben, er könne dem Land den „American Dream“ wiedergeben, der es einst groß gemacht hat.

Innenpolitisch würde man dem Autor nach der Lektüre zutrauen, die tiefen Gräben, die die Präsidentschaft von George W. Bush in der amerikanischen Gesellschaft aufgerissen hat, zu überwinden. Außenpolitisch ist das Profil, das in diesem überaus lesenswerten Buch gezeichnet wird, noch recht unscharf. Immerhin, so viel kann man mit einiger Sicherheit schließen, würde ein Präsident Obama einen weniger „texanischen“ Stil pflegen als der scheidende Präsident. Aber dies gilt nicht nur, völlig unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit, für alle übrigen möglichen Mitbewerber auch, es ist auch wirklich keine Überraschung. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de

Kurzbeschreibung

Persönlich, glaubwürdig, visionär - die Ansichten und Standpunkte des neuen politischen Hoffnungsträgers der USA

Barack Obama »hat es«. Davon sind inzwischen Millionen in den USA überzeugt, die den 45-jährigen Senator der Demokraten persönlich erlebt haben. Dass Obama inzwischen als der heißeste Anwärter auf das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten gehandelt wird, obwohl er dunkelhäutig und relativ neu in der Politszene von Washington ist, gleicht einer Sensation. In hohem Maße beigetragen zu seinem schnell aufsteigenden Stern hat sein Buch »Hoffnung wagen« (»The Audacity of Hope«). Hier präsentiert sich Obama nicht nur als Mann der Integration, als Liberaler im positiven Sinn mit klaren Positionen zu Marktradikalen, Frauenrechten, zur Neuordnung des Gesundheits- und Sozialsystems. Von Anfang an trat er ebenso strikt gegen einen Krieg im Irak ein wie für eine Vorreiterrolle beim Umweltschutz. Und zur Umverteilung von unten nach oben gibt er zu Protokoll: »Ich bin zornig über eine Politik, die beständig die Wohlhabenden und Mächtigen auf Kosten normaler Bürger begünstigt.« Aber es sind nicht seine scharfen Analysen und klaren Standpunkte, die eine wahre »Obamamania« entfacht haben, sondern Herzlichkeit und Selbstkritik gepaart mit Natürlichkeit, die den Charme dieses Mannes und seines Buchs ausmachen. Viele fühlen sich an John F. Kennedy erinnert. Und uns allen macht Barack Obama Hoffnung auf eine Renaissance des »besseren Amerika«. Das persönliche Buch eines ebenso nachdenklichen wie charismatischen Ausnahmepolitikers.



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58 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Obama - Neuerer oder Medienexperte ?, 1. Juli 2008
Von Dr. Turbanisch (Starnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)    (REAL NAME)   

Dieser aufstrebende Präsidentschaftskandidat wird jeden Tag für das weltweite Publikum interessanter. Noch vor einem guten halben Jahr, im Herbst 2007, äußerten sich die großen deutschen Nachrichtenmagazine eher abfällig über Obama. Sie unterstellten ihm mangelnde Rednerfähigkeiten und ein wirres Wahlprogramm, ja schlimmer: gezielten Minderheitenstimmenfang!

Heute, Monate später, sieht man Obama in einem anderen Licht, dem des erfolgreichen Politikers, der es versteht, Millionen von amerikanischen Wählern auf seine Seite zu ziehen! Sein Sieg über die mächtige Clique der Clintons, sein genialer Werbeauftritt im Internet, seine "Geheimwaffe" Familie und immer wieder die faszinierende Verkörperung eines neuen Amerikas!

Das Buch ist sehr spannend zu lesen, die Erzählung über diesen aufstrebenden Amerikaner schwarzer Hautfarbe, dem der Ruf eines Ausnahmepolitikers vorauseilt.

Spannend, energiegeladen und in fesselnder Weise mitreißend, erfährt man dann den ungewöhnlichen Werdegang dieses beeindruckenden Menschen: seine Kindheit in ärmlichen Verhältnissen in Hawaii, seine große Familie, die heute noch größtenteils in Entwicklungsländern lebt. Schon nach den ersten Seiten wird dem Leser klar, daß dieser Barack Obama das Zeug zum Präsidenten des mächtigsten Landes der Welt hat und wenn dem so sein sollte, kann man große Veränderungen in der Weltpolitik erwarten. Er strahlt auf jeder Seite des Buches das "neue Amerika" aus, das gerechte, optimistische Amerika, das sich von den kriegerisch-kapitalistischen Politikern wohltuend distanziert. Hier geht es wieder um menschliche Werte, um Frieden und Harmonie.

Ich finde es persönlich extrem befriedigend, daß eines der rassistischten Länder der Erde, wo es noch vor 30, 40 Jahren unmöglich gewesen wäre, einen Farbigen in leitender Position zu sehen, es heute als normal empfindet, daß ein Farbiger die Geschicke der Nation leiten könnte! Welch eine Niederlage für die ewig Rechten, für die KKKler und auch, in entgegengesetzter Weise, für die zahllosen afrikanischen Staaten, die nach einem halben Jahrhundert der Unabhängigkeit, diese Toleranz und diese erstaunliche geistige Beweglichkeit der Amerikaner nicht nachvollziehen können!

Barack Obama ist tatsächlich die Personifizierung des amerikanischen Traumes und bis zum Schluß des Buches ist man von seinem Leben und seinem Schicksal gebannt! Er erinnert mich in seinem Wesen an einen anderen Helden unserer Zeitgeschichte, dem Pater Pedro Opeka in Madagaskar: genau wie er hat er die Leitmaxime, daß der Willen eines Menschen Berge versetzen kann und es uns auch allen vormacht! Ob Präsident oder nicht, der Politiker Obama ist heute schon der Stellvertreter des neuen Amerikas und Hoffnungsträger für die ganze Welt!

Wir alle werden von der Politik dieses Mannes beeinflußt werden, ob wir es wollen oder nicht. Schon deshalb ist dieses ungemein spannende, politische Buch eigentlich schon eine Pflichtlektüre, denn so könnte das Amerika von morgen aussehen!


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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hoffentlich setzt er die Ideen aus diesem Buch um., 10. September 2009
Ich habe seine Rede in Berlin und viele andere gehört und habe mich für ihn und das amerikanische Volk gefreut. Den wichtigsten Mann der Welt zu verstehen, ihn in seiner Entwicklung zu erleben: Dieses Buch bietet dazu beste Gelegenheit. Am meisten beeindruckt mich an ihm sein Blick, sein unmißverständlicher Blick: ich stelle mir vor, dass selbst Lobbyisten vor ihm in die Knie gehen, dass er meint, was er sagt. Und noch viel schöner: Er wird es hoffentlich umsetzen.

Der Duktus dieses Buches erinnert mich an seinen Blick, Sätze glasklar, gestochen scharf, schneidend und sezierend. Und doch erkennt man einige Standards, die auch andere Politiker gerne wiederholen. An die freie Marktwirtschaft zu glauben, fällt heute Menschen zunehmend schwerer und BO musste in Amerika zunächst eine Aussage von Rotschild nachempfinden und lösen:

"Mich interessiert nicht, wer die Gesetze macht, solange ich das Geld kontrolliere."

Mein Gefühl ist, dass wir alle einen neuen Weg gehen (wollen) und werden, weil freier Wettbewerb zwar äußeren Wohlstand bringt, aber leider auch zur inneren Verarmung geführt hat. Obama ist ein Hoffnungszeichen dafür und er weiß, dass er alleine nichts schaffen kann, dass er uns alle dazu braucht. Was ich zwischen den Zeilen lese, ist, dass er kein Held sein will, sondern ein Versöhner, ein Einiger und das Kooperative in uns allen stärken wird. Die Aussage "Yes, we can" setzt diese neue Philosophie klar um.


Dies alles kann man in diesem Buch von Barack Obama nach-lesen:

Vieles was Menschen glauben, ist unabhängig von ihrer Rasse, ihrem Glauben oder ihrer gesellschaftlichen Standes, gleich.

Die Mehrheit der Bevölkerung hat die tote Zone satt, zu der Politik geworden ist.

Das amerikanische Volk ist grundanständig und hat ein Satz von Werten, die es trotz aller Unterschiede verbinden.

Ich glaube an freie Marktwirtschaft, Wettbewerb und Unternehmertum.

Ich glaube, dass Amerika mehr Gutes als Schlechtes bewirkt hat.

Ich wollte, Amerika besäße weniger Rechtsanwälte und mehr Ingenieure.

Wenn ein Gesetz im Senat vorgelegt wird, haben alle Senatoren unter Berücksichtigung ihrer Mitarbeiter, ihres Fraktionsführers, ihrer bevorzugten Lobbyisten, bestimmer Interessenverbände, der Briefe ihrer Wähler und ihrer jeweiligen ideologischer Präferenzen längst vorher entschieden. Im bedeutendsten Ratsgremium der Welt (dem Senat) hört niemand zu.
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Mann isr richtig gut!, 26. Juni 2008
Um es gleich zu sagen: Ich habe "Die Hoffnung wagen" nur auf englisch gelesen: The Audacity of Hope. Ich kann also nichts über die Übersetzung sagen, sondern nur das Buch loben:

Es ist großartig. Obama schreibt nicht nur einen geschliffenen, sehr gut lesbaren Stil. Er ist ein Mensch, wie ich ihn mir auch für Deutschland wünsche: ehrlich, selbstkritisch, auf eine sehr angenehme Art moralisch, erstaunlich unabhängig von Lobbyisten, gängigen Meinungen, Pressure-Groups. Auch denen der amerikanischen Schwarzen, die ihm vorwerfen, dass er nicht "unterprivilegiert" ist, nicht aus einer Familie ehemaliger Sklaven stammt.

In "Die Hoffung wagen" beschreibt er seinen Wahlkampf um einen Sitz im US-Senat. Es erschien in den USA schon 2006. Hier verbindet Barack Obama sehr einleuchtend Rückblicke auf sein persönliches Leben als Sohn einer weißen Mutter und eines Kenianers, der die Familie zwei Jahre nach Baracks Geburt verließ, mit der Beschreibung seiner Wahlkampfziele - ein besseres Leben für die Bewohner der Inner-City-Slums. Gleichgültig, welche Hautfarbe sie haben. Mit besserer ärztlicher Versorgung und ganz besonders einer besseren Ausbildung für die Kinder.

Das liest sich nicht sehr "amerikanisch", denn die europäischen Unterschicht hat - von der medizinischen Versorgung mal abgesehen - ganz ähnliche Probleme, und Hoffungslosigkeit, bedingt durch hilflose oder schlechte Lehrer und Schulen, überforderte Eltern und Einfallslosigkeit der Politiker, ist das größte. Barack Obama, der auch bei Fragen wie Abtreibung, Einwanderung oder den in den USA sehr umstrittenen Homo-Ehen einen sehr ausgewogenen Standpunkt vertritt, bekämpft diese Hoffungslosigkeit nicht nur durch Sprüche wie das "Yes, We Can" (der in diesem Buch noch nicht auftaucht) seines 2008-er Wahlkampfes um die Nominierung zum Präsidentschaftskanidaten der US-Demokraten. Er fordert neue Prioritäten und damit ein Umlenken der Steuergelder - weg von den hohen Subventionen für Bauern, Großfirmen und die unter Bush so verhätschelten Reichen zu den Armen.

Ja, so einen "Kerl" könnten wir hier auch brauchen. Als US-Präsident täte er wohl der ganzen Welt gut, aber selbst wenn Sie anderer Meinung sein sollten: ein anregendes, spannendes, kluges Buch ist "Die Hoffung wagen" auf jedeen Fall.
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Diese Buch finde ich sehr gut, weil Barack Obama beschreibt wunderbar die Situation in den USA aus poltischer und menschlicher Hinsicht. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Anspruchsvoller Leser veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Der Mann schreibt wie er redet...
...und wer seine mittlerweile schon legendäre Rede vor der Democratic Convention 2004 noch im Ohr hat weiß, dass das nur als Kompliment gemeint sein kann: "There is no black... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Februar 2008 von Michael Dienstbier

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