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Kundenrezensionen

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am 16. Februar 2014
Dieses Buch erfordert schon ein gewisses Durchhaltevermögen. Kein Wunder also, dass es in meiner Bibliothek 20 Jahre lang auf die entsprechende Würdigung warten musste! Auch dieses Mal war ich kurz vorm Aufgeben, da mir der Zusammenhang zwischen den in den ersten drei Kapiteln vorgestellten Protagonisten nicht gleich klar wurde.

Erst nach und nach schält sich der Niederländer Felix Hoffman als Hauptfigur heraus. Seit dem Tod seiner geliebten Tochter vor 20 Jahren kann er nachts nicht mehr schlafen und schlägt sich Spinoza lesend den Bauch voll. Sein Leben ist aber auch eine wahre Tragödie: seine jüdischen Eltern wurden im zweiten Weltkrieg getötet, nachdem sie ihn bei einem Bauern versteckt hatten. Das Vater-Glück mit den Zwillingsmädchen hielt nur relativ kurz an, dann verlor er die erste Tochter nach acht, die zweite nach 24 Jahren. Beruflich im Diplomatendienst beschäftigt, kann er kaum auf Erfolge zurückblicken.

1989 ist er Botschafter in Prag. Er frisst und säuft alles, was er finden kann. Als Leser müssen wir es auch aushalten, wie anstrengend es ist, das Zuviel des Guten wieder loszuwerden. An diesen Stellen war ich kurz davor, das Buch auf die Seite zu legen. Doch im Endeffekt muss ich sagen, dass sich das Durchhalten gelohnt hat. Die Geschichte ist eindrücklich und regt sehr zum Nachdenken an. Nicht nur, weil seine Ehe mehr Schein als Sein ist und er auch noch in eine Spionageaffäre hineingezogen wird. Nein, ich habe so einiges über die männliche Psyche erfahren, was mir so noch nicht geläufig war.

Leon de Winter, dessen Niveau mit Kunderas „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ verglichen wird, wurde 1954 in den Niederlanden als Sohn niederländisch-orthodoxer Juden geboren. Nach einer Ausbildung bei der Bavaria Filmakademie in München und einem abgebrochenen Studium an der Filmakademie in Amsterdam hat er bereits mit 24 Jahren seinen ersten Roman veröffentlicht. Heute lebt und arbeitet der mit der Schriftstellerin Jessica Durlacher verheiratete in Amsterdam und Los Angeles.
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am 21. Januar 2001
Stefan Bresslauer 21.1.2001
Leon de Winter: Hoffmans Hunger
"Dieses Jahrhundert muß weg. Ich will es sterben sehen. Das ist die einzige Art, es ihm noch ein bißchen heimzuzahlen."
Letztendlich ist die Sinnsuche gescheitert. Auch Spinozas Definition von Gott bietet Felix Hoffman, der Hauptfigur von Leon de Winters Roman, keinen Ausweg. Verbittert durch die Machtlosigkeit, dem krankheitsbedingten Tod seiner Tochter, sowie der zunehmenden Entfremdung und dem tragischen Drogentod ihrer Zwillingsschwester, entgegenzuwirken, setzt Hoffman seinem Verfall nichts mehr entgegen.
Hoffman, dem niederländischen Botschafter in Prag des Jahres 1989 fehlt die Kraft, letztendlich aber auch die Einsicht, die ihm gestellte Aufgabe, die Vertretung seines Landes und die Unterstützung von tschechoslowakischen Dissidenten, wahrzunehmen. Gezeichnet von schier unstillbarer Freßsucht und Schlaflosigkeit, den Symptomen seiner inneren Verzweiflung und Selbstaufgabe, ist er nur mehr Beobachter des Geschehens, der mehr passiv als aktiv in eine Spionageaffäre gerät. Im Rahmen des sich abzeichnenden Endes des kalten Krieges und des Falles der Berliner Mauer, ist seine halbherzige Spionagetätigkeit, zu der er sich aus Affektion zu einer als Journalistin getarnten Agentin hinreißen läßt, von vornherein zum Scheitern verurteilt.
Felix Hoffman läßt sich nahtlos in die Reihe von Leon de Winters Romanfiguren einreihen. Wie Max Breslauer in "Supertex" oder Lew Sokolow in "Sokolows Universum" ist auch Felix Hoffman, ein intelligenter assimilierter Jude, der alt genug wäre, mit sich selbst ins klare gekommen zu sein, und doch ist er ein Verlorener auf der Suche nach sich selbst. Noch stärker als de Winters andere Romanhelden hofft Hoffman auf geistige Erfüllung, muß aber zur Kenntnis nehmen, daß er Gefangener seines Körpers ist. Die Freßsucht, seine Schlaflosigkeit, sein Herzinfarkt und nicht zuletzt sein Sexualtrieb sind die Auslöser seiner Handlungen, beziehungsweise immer stärker seiner Handlungsunfähigkeit.
Die Auseinandersetzung Hoffmans mit Spinozas Philosophie unterbricht, ja untermalt gewissermaßen, die gekonnt einfühlsame und dichte Erzählung von Hoffmans Schicksal, die dem Leser kein Detail seiner Freßorgien und seiner Stoffwechselprobleme erspart. Das Geistige, das Abgehobene unterliegt letztendlich dem Menschlichen und Realen.
De Winter hat nicht nur die Lebensgeschichte eines allzu menschlichen Helden, sondern auch ein Zeitdokument einer Epoche geschrieben, in der der verlorene Halt und die Suche nicht nur postmodernistische Randerscheinungen sind.
Leon de Winters Roman und damit Hoffman haben das 20. Jahrhundert überlebt, es sei ihnen noch ein langes Leben gegönnt.
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am 8. Dezember 2003
1989, das Jahr, in dem Europa eine Revolution erlebte, deren Folgen noch heute unabsehbar sind. Felix Hoffman, 59, steht am Ende seiner Diplomatenkarriere, als er zum Botschafter der Niederlande in der Tschechoslowakei ernannt wird. Mit seiner entfremdeten Frau Marian und den Erinnerungen an die beiden verstorbenen Töchter bezieht er die Kanzlei in Prag. Hoffmans jüdische Eltern sind vergast worden, er selbst hat den Krieg bei einem Bauern im Versteck überlebt. Hoffman überlebt alles, umso mehr bemüht er sich, an seiner Selbstvernichtung zu arbeiten. Seit dem Tod der ersten Tochter leidet er unter Schlaflosigkeit, schaufelt sich Nacht für Nacht Unmengen Futter hinein, um es anschließend wieder zu erbrechen, sein Hunger ist unstillbar, nicht nur der physische. Auf dem Dachboden der Botschaft entdeckt er ein Buch von Spinoza; seine nächtlichen Freßorgien werden fortan von der philosophischen Suche nach der seligmachenden Erkenntnis begleitet, dem Glück jenseits alles Materiellen. Parallel beobachtet ein - gleichfalls freßsüchtiger - amerikanischer Tourist die Entführung eines Agenten. Die CIA wird tätig und setzt eine tschechische Doppelagentin auf Hoffman an, der der jungen Frau verfällt. Für einen kurzen Augenblick ahnt Hoffman etwas von dem Glück, das möglich wäre, aber bevor er es zu fassen bekommt, nehmen die Dinge ihren Lauf.
De Winters Brillanz zeigt sich - wie auch in den folgenden Büchern - in der präzisen und ergreifenden Erzählung vom zerstörten Seelenleben seiner Protagonisten, an denen Verluste zehren, deren Lebensträume gescheitert sind. Natürlich wird außerdem die jüngere Vergangenheit thematisiert, wie auch ihre - nach de Winters Lesart unzureichende - Bedeutung in der Gegenwart. Dabei scheint die Gewichtung zu viel Fokus auf die Befindlichkeiten der Protagonisten zu legen, aber dieser Eindruck verwischt, gibt man sich der metaphorischen Flut des Romans hin. Ein Buch, das nicht umsonst ein großer Erfolg war und auch verfilmt wurde.
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am 17. Juli 2011
Hoffman's Hunger ist ein unstillbarer. Des Nächtens bäumt er sich auf um der jahrelangen Schlaflosigkeit ein Schnippchen zu schlagen. Allein seine nie enden wollende Lektüre Spinozas lässt ihn aus seinem Alltag entkommen. Mittlerweile war er in seiner Diplomantenkarriere in Prag angekommen - nichts ahnend von der bevorstehenden Wende - war er von Empfang zu Empfang getingelt und hat seinen Lebensalltag mit der einen oder anderen Affäre aufgepäppelt. Sprich: Seine Tage in Prag waren belanglos. Den Kommunismus überbewertend hat er sich nach seinem Herzinfarkt auf eine Spionage Affäre eingelassen, hinter welcher allein eine schöne, junge Frau steckte, neben der er seit vielen Jahren zum ersten Mal wieder eingeschlafen war. Zum ersten Mal in all den Jahre seit seine eine Tochter im Kindesalter an Leukämie gestorben war.

Das Schicksal hat sich schon sehr früh an seine Fersen geheftet. In den 1940er Jahren während des zweiten Weltkriegs wurden seine jüdischen Eltern deportiert und ermordet. Ein immenses Treuhandkonto ebnete ihm den Weg in eine finanziell gesicherte Zukunft, seine Ehe und die beiden Zwillinge Esther und Mirjam versprachen ihm eine neue Welt, Auftrieb und Visionen. Bis zu Esther's Tod. Damit hat der Rest seines Lebens begonnen.

Parallel dazu lernen wir Freddy Mancini kennen, der noch mehr frisst als Hoffman und Zeuge einer Entführung in Prag wird und John Marks, der Ostblockspezialist, der zur Befragung Freddys hinzugezogen wird.

"Hofmans Hunger" startet spannend und sehr überlegt durch. Der Exkurs in Hoffmans' Lebenslauf, seine Hoffnungen, Leiden und Qualen lassen unbestritten Leon de Winter's Handschrift erkennen. Die beiden anderen Protagonisten werden kurz vorgestellt inklusive Auszüge in deren Privatleben, treten dann aber rasch wieder an den Rand der Handlung. Mit dem Fall des "Eisernen Vorhangs" erleben alle drei Männer eine Wende und unser vermeintlicher Held des gescheiterten Lebens versucht sich sang- und klanglos aus dem Staub zu machen. ...

... den Eindruck von "aus dem Staub machen" hat auch das Ende des Romans auf mich gemacht. Sehr abrupt war das Ende. Ein neues Leben nach der Wende kommt nicht in Sicht.
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am 15. Mai 2015
Inhalt:
In der Nacht vom 21. Juni 1989 liegt Freddy Mancini, ein unmäßig fetter amerikanischer Waschsalon-Besitzer, neben seiner Frau im Bett eines Prager Hotels. Die Ärzte haben ihm die Europareise zum Abnehmen verordnet, aber ihm, Freddy, kann Europa gestohlen bleiben. Nachts um eins quält ihn der Hunger, Freddy schleicht sich aus dem Hotel. Ein Taxifahrer wittert die fette Dollarbeute und schlägt ihn zusammen. Als Freddy wieder zu sich kommt, wird er auch noch Zeuge einer Entführung: Ein Mitglied seiner Reisegruppe wird gerade in einen Wagen gezerrt. Zur selben Zeit sitzt der niederländische Botschafter in Prag, Felix Aaron Hoffman, in der Küche seiner Botschaft und isst. Schlingt die Reste eines Botschaftsempfangs in sich hinein und liest dabei Spinoza, den Philosophen, der die wahren menschlichen Werte beschreibt. Inmitten des armen Ostblockstaates lebt Hoffman im Überfluss. Auch er hat Hunger, metaphysischen Hunger, vor allem seit seine beiden Töchter auf tragische Weise starben. Seither ist Hoffman schlaflos. Sein einziger Trost – essen. Ein dritter unglücklicher Mann: John Marks, Amerikaner und Ostblockspezialist. Er hat eine Keimphobie und trägt Handschuhe. Die Frau, die er liebt, konnte er nicht bekommen, weil sie sich entschied, bei ihrem kranken Mann zu bleiben – bei Felix Hoffman. (diogenes.de)
Kritik:
Nach 'Sokolovs Universum' und 'Supertex' sollte 'Hoffmans Hunger' das dritte Werk des eigenwillig-genialen niederländischen Geschichtenerzählers werden, der mit herrlich verschrobenem Humor Charaktere entwirft und durch die absurdesten Geschichten treibt. 'Hoffmans Hunger' ist amüsanter und kluger Lesestoff, Diplomaten- und Spionageroman, gleichzeitig komischer und doch tragischer Stoff über Einsamkeit, gescheiterte Familienpläne und Fresssucht.
Auf 400 Seiten unterhält die Hauptfigur Felix Hoffman und nimmt den Leser mit in die fremde (und doch so menschliche) Welt der Diplomaten. Stück für Stück wird seine bittere Vergangenheit freigelegt.
Auch Freddy Mancini und John Marks bereichern (eher) als Nebenfiguren diesen schrillen Roman, sowie Prag und weitere Handlungsstätten in vergnüglich-überzogenen Beschreibungen.
Fazit:
"Hoffmans Hunger" von Leon de Winter liest sich größtenteils wirklich so vergnüglich wie der Auszug der offiziellen Inhaltsbeschreibung. Zwischendurch werden zwischenmenschliche und traurige und einsame Momente eingepflegt.
Ein Sternchen Abzug gibt's für (subjektiv) etwas viel Spinoza und teils verwirrende Spionage-Passagen.
Es bleibt dennoch ein exzellentes Lesevergnügen => Empfehlung!
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am 7. September 2013
Dieser Roman ist ein sehr philosophisches Buch, obwohl die Handlungen sehr direkt und unverblümt erzählt werden. Es geht um Hoffman, der den Tod seiner Kinder, den Verlust seiner Eltern und das Scheitern seiner Ehe zu verarbeiten sucht. Ausschlaggebend für sein Bemühen ist, dass er sich die Frage stellt, für was sein übermäßiges Essen eine Ersatzbefriedigung ist. Er liest ein Buch des Philosophen Spinoza und kämpft gleichzeitig darum, sein Leben in den Griff zu bekommen. Er ist Botschafter in Prag und gerät in ein Geflecht von Spionagetätigkeiten, die letztlich, wie auch die Geschichte von Marks, dem Agenten, Mancini, dem Zeugen und Irena Nova, der attraktiven Agentin, nur Beiwerk zu seiner eigenen Geschichte sind und nicht gänzlich aufgeklärt werden. Spinozas Weisheiten begleiten Hoffman auf seinem (Leidens)weg, der ihn dann doch zu seiner Frau Marian zurück führt. Ich persönlich liebe solche Bücher, die zum Nachdenken anregen, die sich sehr flüssig lesen lassen und ergreifende und spannende Szenarien beinhalten. Dieses Buch macht sozusagen "Hunger" auf "mehr" von Leon de Winter!
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am 27. April 2008
Leon de Winter ist einer der allergrößten zeitgenössischen Autoren. Also gelten für ihn andere Bewertungsmaßstäbe. Und deshalb bin ich von diesem Buch auch nicht allzu sehr begeistert. Die Geschichte springt, sie ist unrhythmisch, manchmal auch unoriginell und vor allem: Ihr Plot wird nicht aufgelöst. Was wurde denn aus dem Entführten, dessen Gschichte ja der Zusammenhalt zwischen den Hauptpersonen ist? Hat die schöbne Tschechin daran mitgefingert? Außerdem wird der Gag des Überfressens nicht nur in zwei parallel laufenden Geschichten verbraten, er ist auch ziemlich redundant erzählt. Ganz zu schweigen von dem gigantischen Sprung, den die Geschichte macht, als Hoffmann plötzlich spioniert. Die Spinoza Philosophien finde ich zudem etwas schulmeisterlich. Trotzdem bestechen de Winters Sätze, seine Figuren leben und es fällt leicht, seiner Erzählhaltung zu folgen. Aber was will er eigentlich mit diesem Buch sagen? Ich meine: auf jeden Fall zu wenig
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am 1. Mai 2014
... gewinnt ein ungemein spannendes und unterhaltsames Leseabenteuer. Ich hab mich an "Hoffmanns Hunger" getraut und war richtig überrascht, dass mich so eine Geschichte tatsächlich bis zu letzten Seite fesseln kann. Sie tut es. Wunderbar geschrieben. Sehr beeindruckende Charakterdarstellung. Toll!
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am 26. September 2012
Hofmans Zurechtfinden in einer anderen neuen Welt ist alles andere als das, was man sich vorstellt. Ein fesselndes Buch, das viele Hinterfragen für mich da läßt. Leon de Winter ist für mich zu einem gern gelesenen Autor geworden.
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am 9. August 2007
Burlesk. Barock. Es gibt so schöne Begriffe, um die Personen dieses Romans annähernd zu beschreiben. Allein Hoffman, ein Mensch der dauernd essen muß, ist uns von Anfang an sympathisch, weil er so hemmungslos seiner Schwäche ausgeliefert ist, daß man ihn eigentlich beschützen müßte. Daß er weit ab in seiner Botschaft in altbekannter hitchcockscher Art in eine Entführung verwickelt wird, ist dabei schon tragisch, wenn man an den Kummer denkt, den er wegzuessen trachtet.

Überhaupt wimmelt es in diesem Buch von unglücklichen Männern, die sich der Tragikomik verschrieben haben. So spielen die Ereignisse des Jahres 1989 vor einem Tableau menschlicher Ruinen, die einem humorvoll ans Herz wachsen. Und jeder von ihnen ist am ehesten bereit, sich selbst zu verzeihen. Wenn da nicht das Schicksal wäre.
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