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Hoffentlich schreibst du recht bald. Sophie Scholl und Fritz Hartnagel. Eine Freundschaft 1937-1943
 
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Hoffentlich schreibst du recht bald. Sophie Scholl und Fritz Hartnagel. Eine Freundschaft 1937-1943 [Gebundene Ausgabe]

Hermann Vinke
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 317 Seiten
  • Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1., Aufl. (1. Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3473352535
  • ISBN-13: 978-3473352531
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 15 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 454.611 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hermann Vinke
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine tiefe Freundschaft verband die Widerstandskämpferin Sophie Scholl mit dem Offizier Fritz Hartnagel. Ihr bewegender Briefwechsel (1937-1943) wird von Hermann Vinke erstmalig im zeitgeschichtlichen Umfeld veröffentlicht und kommentiert.

Klappentext

Als sich Sophie Scholl und Fritz Hartnagel 1937 beim Tanzen kennen lernen, ist Sophie sechzehn, Fritz vier Jahre älter. Unter dem nationalsozialistischen Regime bleibt die Freundschaft zwischen der Schülerin und dem jungen Offizier jedoch nicht lange unbeschwert. Beide weichen der Konfrontation mit Hitlers System nicht aus. In den folgenden Jahren treffen sie sich immer wieder, aber vor allem schreiben sie sich Briefe. Briefe, die Spiegel einer intensiven Freundschaft und schwierigen Liebe sind. Hermann Vinke schafft auf Basis der hinterlassenen Briefe von Sophie Scholl und Fritz Hartnagel sowie vielen Gesprächen mit Elisabeth Hartnagel, der letzten lebenden Zeitzeugin der Familie Scholl/Hartnagel, ein außerordentliches zeitgeschichtliches Dokument.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Punkt 1: Ein schönes Buch! Es fühlt sich gut an, der feste Einband, das Papier - da freut man sich, dass es neben Paperbacks auch gebundene Bücher gibt. Auch Schrift und Satz machen Freude, ein Wohltat fürs Auge.

Punkt 2: Herman Vinke gliedert anhand des Briefwechsels. Das erleichtert die Aufnahme des Inhalts. Es ermöglicht auch, Informationen mit einzubauen, die sich aus dem Briefwechsel selbst nicht unmittelbar erschließen

Punkt 3: Vinke zitiert und fasst zusammen. Am Anfang war ich unschlüssig, ob ich mich darauf einlassen sollte. Der Vorteil ist aber dann bald klar: die Briefquellen sind nicht so ping-pong-mäßig, dass eins aufs andere folgt oder reagiert. Da gibt es Sprünge und Lücken, die Vinke auf diese Weise 'füllt'.

Punkt 4: Es geht um mehr als Sofie Scholl und Fritz Hartnagel. Aber schon von Fritz Hartnagel mehr zu erfahren, ist ein Gewinn - ein Soldat und Offizier der anderen Art. Vinke bezieht die Familien mit ein und auch andere Mitglieder der Weißen Rose. Denn das darf man nicht vergessen: Sofie Scholl ist nicht die Weiße Rose - wenn auch gewiss ihr prominentestes Mitglied.

Punkt 5: Insgesamt baut Vinke ein Panorama, das das Große und Ganze im Kleinen zeigt. Dieses Buch 'erklärt' mehr - anders, konkreter z.T. - als andere Bücher über die Nazizeit. Eigentlich wäre es im besten Sinn ein hervorragendes Schulbuch (weil es eben keines sein will).

Sehr verdienstvoll: es endet nicht mit dem Tod von Sofie Scholl, sondern verfolgt die Geschichte über das Kriegsende hinaus.

ps: Das Nachwort sollte man als erstes lesen. Es erklärt die Vorgehensweise und auch einige Konventionen. Was ich nicht verstehe: Sofie scholl hat ihren Namen immer mit 'f' geschrieben, gleichwohl hat sich die Schreibweise mit 'ph' durchgesetzt. Ich verstehe nicht, dass Vinke nicht die Gelegenheit nutzt - wenn er schon darauf hinweist - , Sofie Scholl ihren Namen 'zurückzugeben', wie sie ihn für sich hatte.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Anja C.
Format:Gebundene Ausgabe
Für mich gibt es nur zwei Arten von Büchern - die, die ich nach dem Lesen der ersten ca 30 Seiten direkt als
uninteressant in die nächste Ecke verbanne oder aber die Bücher, die ich nicht mehr aus der Hand lege. Das Buch
"Hoffentlich schreibst du recht bald"zählt definitiv zu den Büchern, die ich nicht mehr aus der Hand lege.

Das Buch ist ein absoluter Hit. Es bietet einen guten Einblick in die Beziehung zwischen Sophie Scholl und Fritz Hartnagel,
wobei wirklich beide - Sophie und Fritz - im Mittelpunkt dieses Buches stehen.
Ja man hat sogar das Gefühl die "Freundschaft" direkt mitzuerleben. Man durchlebt automatisch die Hochs und die Tiefs der
beiden mit, die auch absolut verständlich und nachvollziehbar sind.
Zudem werden durch Fritz Hartnagel auch Eindrücke und Einblicke der Grausamkeit des 2. Weltkriegs vermittelt.
Durch den dargestellten Briefwechsel zwischen Sophie und Fritz beinhaltet dieses Buch sehr viel Menschlichkeit.
Wenn man das Ende, das man ja kennt, mal aus dem Gehirn verbannt, realisiert man beim Lesen nicht das grausame Ende
dieser Liebe sondern man denkt nach und stellt sich die Frage wie geht diese mehr oder weniger Fernbeziehung wohl aus.
Und dann am Ende des Buches der Hammer - die Hinrichtung.
Das ist so grausam!!! Wenn man dann noch die Trauer der Familie und Fritz liest, die so real und gefühlvoll erzählt wird, ist man
zu Tränen gerührt - mein Gott habe ich geschluchzt, obwohl ich die Geschichte der Sophie Scholl in und auswendig kenne.
Ja - ich bin nun mal zu weich! ;-((

Dieses Buch ist mehr als lesenswert. Das ist Zeitgeschichte und gehört in jedes
Bücherregal.
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