Kurzbeschreibung
Das zur Zeit einzige Langzeit-Projekt der deutschen Gegenwartsliteratur, das deutsche Geschichte in Geschichten erzählt - immer unterhaltsam, spannend, oft humorvoll, ausreichend erotisch, aber auch von Gewalt durchsetzt, und wenn belehrend, dann in homöopathischer Dosierung. Geschichte und Geschichten von 1901 bis 1981: Das Leben des Viehhändlers Fritz Levy in Jever/Ostfriesland, der als einziger Emigrant rückkehrt: das wandelnde schlechte Gewissen der Stadt. Als Überlebensstrategie stilisiert er sich zum Michael Kohlhaas und Eulenspiegel, Störtebeker und Che Guevara. Erzählt von dem Postbeamten und Heimatschriftsteller Poggenpohl, der sein eigenes kleines Leben an dem des unfreiwilligen Weltreisenden Levy misst.
Über den Autor
Peter Faecke, geb. 1940, Journalist und Schriftsteller. Er veröffentlichte Hörspiele, Drehbücher, Reportagen, Romane.