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Julia spielt eine berühmte New Yorker Restaurantkritikerin, die mit ihrem besten Freund (Dermot Mulroney), der während ihrer College-Zeit einmal kurz ihr Liebhaber war, einen verbindlichen Pakt geschlossen hat: Falls keiner von ihnen verheiratet ist, wenn sie 28 sind, wollten sie zusammen vor den Traualtar treten. Gerade als es fast so weit ist, das Ende der Frist rückt immer näher, meldet sich Mulroney aus Chicago und bittet Roberts zu kommen. Er will ihr seine scheinbar perfekte Verlobte (Cameron Diaz) vorstellen und verkündet, dass er in drei Tagen heiraten wird. Das lässt der geschockten Julia nur sehr wenig Zeit, die Hochzeit zu sabotieren und selbst den Mann zu heiraten, den sie -- wie sie jetzt erkennt -- immer geliebt hat. Egal ob sie nun bekommt, was sie will, oder den Preis für ihr egoistisches Verhalten zahlen muss, gebrochene Herzen sind fast nicht zu vermeiden. Was nun passiert, darüber lässt uns Ronald Bass' geschickt konstruiertes Drehbuch bis zum Ende völlig im Ungewissen.
Rupert Everett hat zurecht überschwengliche Kritiken für seine alle anderen in den Schatten stellenden Auftritte als Julias schwuler Freund bekommen, der sie bei ihren Intrigen unterstützt (allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt). Auch wenn es ihr gelingt, die eigentlich armselige Verzweiflung ihres Charakters entwaffnend reizvoll zu gestalten, lässt Julia Roberts klugerweise Cameron Diaz ihre bezaubernde Zeit im Rampenlicht voll und ganz nutzen.
Da der Ausgang der romantischen Verwirrungen offen bleibt, befindet sich der Zuschauer die ganze Zeit über in einer schwindelerregenden Unsicherheit. Außerdem gelingen Regisseur P.J. Hogan noch einige übermütige Szenen (wie die, in der alle Besucher eines vollen Restaurants den Dionne Warwick Hit "I say a little Prayer" singen), die in den Händen eines weniger talentierten Filmemachers ganz leicht daneben hätten gehen können. Es ist kein Wunder, dass Die Hochzeit meines besten Freundes einer der Publikumserfolge des Winters 97/98 geworden ist. --Jeff Shannon
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Herrliche Satire,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Hochzeit meines besten Freundes [Special Edition] (DVD)
Es hat selten einen Film gegeben, der die sogenannte "Stutenbissigkeit" der Frauen so gekonnt auf den Arm nimmt. Julia Roberts und Cameron Diaz können so herrlich hinterhältig sein, dass Mann froh ist, beide nicht zu kennen. Doch in dem Moment, in dem man sich als Mann darüber amüsiert, merkt man, dass der Bräutigam nichts als der Spielball der beiden Damen ist. Die perfekte ironische Tonlage der Schauspieler hört man jedoch nur im Originalton.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hat jemand der hier Anwesenden etwas gegen diese Trauung einzuwenden?,
Rezension bezieht sich auf: Die Hochzeit meines besten Freundes [Special Edition] (DVD)
- Und hier kommt Julia Roberts!Ein herrlich lustiger Film. Und damit meine ich WIRKLICH lustig! Man denke an die Karaoke-"Leistung" von Cameron Diaz :-) und einige flotte Sprüche. Kann man sich immer wieder ansehen ohne das Langeweile aufkommt. Einfach eine herzerfrischende Komödie! Die von Julia geplante geplatzte Hochzeit verläuft zwar nicht so wie sie es gern hätte, aber dennoch sind am Ende alle glücklich. Ein Film der gute Laune bringt, selbst wenn man mal schlecht gelaunt ist. Perfekt für die ganze Familie! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Julia Roberts in Bestform,
Von Katinka (Hannover, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Hochzeit meines besten Freundes [Special Edition] (DVD)
Als Jules (Julia Roberts) erfährt, daß ihr bester Freund Michael (Dermot Mulroney), mit dem sie in früheren Jahren einmal für kurze Zeit liiert war, heiraten will, wird ihr plötzlich bewußt, wie viel er ihr bedeutet. Sie nimmt seine Einladung an, erste Brautjungfer auf seiner Hochzeit zu sein, nutzt aber die Gelegenheit, mit allen Mitteln zu versuchen, Michael und seine Braut Kimmy (Cameron Diaz) wieder auseinander zu bringen, so die Hochzeit zu verhindern und ihn für sich zurückzugewinnen.Der Film ist wirklich sehr lustig, ohne allzu albern zu sein - die Intrigen, die Jules spinnt, sind z.T. ziemlich gemein, führen jedoch zu amüsanten Verwicklungen, und es treten einige skurrile Figuren auf, in denen man möglicherweise sogar überzeichnete Personen aus der eigenen Verwandtschaft - oder zumindest aus anderen Filmen - wiedererkennen kann. Julia Roberts ist wie immer charmant und natürlich, doch gleichzeitig kämpferisch und kratzbürstig wie eine Katze - hervorragend! Alles in allem ist es ein Film, an dem man seinen Spaß haben kann. Gleichzeitig ist er jedoch auch traurig - ich glaube, jeder kann den Schmerz nachempfinden, den man empfindet, wenn ein Mensch, den man liebt (auch wenn man dies gerade erst entdeckt hat) und mit dem man zusammen sein möchte, jemand anderen vorzieht. Deshalb ist es auch durchaus nachvollziehbar, daß Jules alles versucht, um Micheal zurückzuerobern, und dabei mitunter etwas rabiat wird. Was ich jedoch nicht verstehen kann - und deshalb gebe ich diesem Film nur drei Sterne - ist, was Jules, eine selbstbewußte, selbständige und intelligente Frau, überhaupt an diesem Michael findet. Mir war er - offenbar im Gegensatz zu vielen anderen weiblichen Zuschauern - von Anfang an unsympathisch. Es tut mir leid, dies sagen zu müssen, aber meiner Ansicht nach hat Dermot Mulroney einen fiesen, arroganten Zug um den Mund, und endgültig unten durch war die Figur des Michael bei mir, als er von seiner Verlobten Kitty verlangte, nach der Hochzeit ihr Studium aufzugeben (und also sein braves, unselbständiges Frauchen zu sein, das ihm vermutlich den Haushalt führt und Kinder gebärt), obwohl er genau wußte, daß sie eigentlich lieber weiter studiert hätte und nur ihm zuliebe dieses Opfer brachte. Auch sein sonstiges Verhalten läßt ihn in meinen Augen als selbstverliebten Macho erscheinen, der immer das Sagen haben will. Es spricht nicht gerade für Kittys Intelligenz, daß sie tatsächlich ihre berufliche Zukunft aufgibt, um diesen ekelhaften Kerl zu heiraten. Der Mangel an einer wirklich attraktiven und ihm Sinne des Wortes liebenswerten männlichen Hauptfigur - die Jules' Kampf um ihn nachvollziebar hätte sein lassen - ist für mich das größte Manko dieses Films. Ein bißchen macht dies allerdings Rupert Everett als ein sehr sympathischer, wenn auch leider schwuler Freund von Jules wieder wett, der ihr in ihrem Kampf um Michael beisteht und sich damit eigentlich als ihr wirklicher "bester Freund" entpuppt. Ob das Ende dann ein Happy End ist oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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