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Hitze: Abenteuer eines Amateurs als Küchensklave, Sous-Chef, Pastamacher und Metzgerlehrling
 
 
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Hitze: Abenteuer eines Amateurs als Küchensklave, Sous-Chef, Pastamacher und Metzgerlehrling [Gebundene Ausgabe]

Bill Buford , Dinka Mrkowatschki
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 5 (9. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446230122
  • ISBN-13: 978-3446230125
  • Originaltitel: Heat
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 117.910 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Bill Buford
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Da lässt einer alles stehen und liegen, Job, Stellung, Sicherheit, gewohntes Leben, bricht auf zu einem „Ausflug in die Unterwelt der professionellen Küche“ und arbeitet als „Küchensklave“ ein Jahr lang im Babbo in Manhattan, einem Italienischen Restaurant der Superklasse.

Eine spritzige Abenteuergeschichte, lebendig, authentisch und vor allem: so herrlich persönlich erzählt. Klare Sache, das bringt Bill Buford von Haus aus mit, Redakteur, Verleger und Buchautor in einem ist er, stets angetrieben von nimmersatter Neugier und nie ermüdender Entdeckerlust. Aber Buford bleibt nicht stehen bei Schilderungen und unterhaltsamer Wiedergabe von Gesehenem: er durchlebt und erlebt das, wovon und worüber er schreibt. „Ich hörte auf ein Autor zu sein, der über das Erlebnis Küche schrieb. Ich war ein Mitglied davon.“ Er geht an die Quelle, den Ursprung der Dinge, reist nach Italien, schaut Metzgern und Pastaherstellern nicht nur über die Schulter, sondern wird Teil derer, die in der Kette vom Erzeuger bis zum Restaurantchef tätig sind. „Es gibt zwei Gründe...Wann ich pflücke und was ich pflücke“ erzählt ihm Enrico über die Herstellung guten Olivenöls.

Das Buch ist einfach wunderbar, denn es erfüllt spielend mehrere Kriterien gleichzeitig: es liest sich ausgesprochen flüssig, ist anschaulich, lebendig, sprudelt vor Tatendrang und Aufgeschlossenheit, aber auch vor Witz, Komik und Leidenschaft. Daneben ist es eine Art charmantes Lehrbuch über die hinreissende Geschichte, die jedes vorgesetzte Menü hinter sich hat, vom Anbau des Gemüses bis zur harmonisch hektischen Zusammenarbeit in der Küche hinter den Kulissen des Restaurants. Es offenbart Geheimnisse, weiht in Unbekanntes ein und ist dabei noch spannend wie ein hervorragend geschriebener Abenteuerroman. „Man sieht überall Statuen von Politikern, Dichtern, Bischöfen, aber keine von Köchen, Speckpöklern oder Gemüsehändlern“ zitiert der Autor zu Beginn des Buches George Orwell. Keine Bange: Buford setzt mit seinem Buch sicherlich allen ein Denkmal.--Barbara Wegmann

Pressestimmen

"Ein Meilenstein der Reportageliteratur." Maren Preiß, Süddeutsche Zeitung, 21./22.04.07 "Eigentlich wollte Bill Buford nur kochen lernen. Es wurde eine Obsession daraus. Nein, ein Kampf: für eine neue Art des Essens. Wenn er etwas macht, dann richtig." Denis Scheck, Zeit Leben, 17.01.08 "Ein rasanter, deftiger, sehr unterhaltsamer Bericht." Johannes Saltzwedel, KulturSPIEGEL, 25.02.08 "Buford stieg aus seinem Angestelltendasein aus, tourte ein Jahr durch die Küchen Italiens und schrieb darüber ein so gescheites wie witziges Buch. ... Saukomisch." Hannes Hintermeier, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.03.08 "Ein gargantueskes Buch, ein Buch, das die Lust am Essen voraussetzt, weil es von der Lust am Kochen handelt. Mit geradezu lüsterner Drastik beschreibt es die Qualen, die die Küchengötter jener subtilsten Form der Eroberung vorausgeschickt haben: der Verführung." Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 10.03.08 "Eine grandiose Reportage." Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau, 05.03.08 "'Hitze' erzählt im Grunde von der Sehnsucht nach einem erdverbundenen, handfesten, den ursprünglichen Dingen zugewandten Leben. von einem, der sich den Traum erfüllt hat, es kennenzulernen. Und der mit Herzblut davon zu erzählen versteht." Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau, 05.03.08 "Dieses Buch regt den Appetit an. Seine Leser wird man vorm Kühlschrank und in der Speisekammer erwischen, mit schuldbewusstem Blick vielleicht, aber ganz bestimmt vergnügt." Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.08


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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Nicht neu, aber überzeugend. Und es macht Appetit!, 26. März 2008
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Hitze: Abenteuer eines Amateurs als Küchensklave, Sous-Chef, Pastamacher und Metzgerlehrling (Gebundene Ausgabe)
Der erfahrene Esser wird hier vieles wieder erkennen. Es geht um die Freude an einfachem, aber wirklich guten Essen. An Gerichten, die aus einer Mischung von gutem, solidem Handwerk und genialer Kreativität entstehen. Wobei der Bezug auf kulinarische Traditionen auch nicht fehlen darf. Aber es ist nicht nur der pure Genuss, der hier gefeiert wird. Vielleicht noch wichtiger sind die Menschen hinter dem wunderbaren Essen. Die, die in überhitzten Restaurantküchen arbeiten und dort ihr Leben an etwas Absurdes wie eine perfekte Pasta verschwenden. Die in der Toskana oder in abgelegenen Landschaften Spaniens Kleinbetriebe ohne jede Aussicht auch Wachstum oder ein befriedigendes, unternehmerisches Ergebnis führen. Die ihr persönliches Glück der Überzeugung opfern, dass Essen ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Kultur ist, wie Literatur, Musik, Malerei. Denn schließlich kann man ein gutes Gericht auch ein Gedicht nennen, oder?

Für denjenigen, der Essen erst noch entdecken muss, ist dies ein perfektes Buch. Es liest sich gut und erklärt viel über das Essen, seine Herstellung und das Genießen des Endergebnisses. Die vielen Biographien der Köche und Produzenten im Buch sind unterhaltsam geschrieben. Man lernt auch noch viel über das Geschäft, dass Restaurants auch sind. Betriebswirtschaft im Kleinformat, oft komplizierter und schwieriger als alle Aufgaben, welche ein weltweiter Konzern so zu bieten hat. Denn hier muss man außer empfindlichen Rohmaterialien in einer unübersichtlichen Logistikkette auch noch einen Haufen verrückter Menschen managen: Kunden, Kritiker und Köche. Das besondere an diesem Buch: Der Autor hat sich für seine Recherche selbst in die Küche begeben. In einem der besten New Yorker Restaurants hat er über ein Jahr als Koch ohne Bezahlung in diversen Funktionen gearbeitet. Und um seine Recherchen zu vervollständigen hat er dann auch noch ein entsprechendes Praktikum bei einem Fleischer in der Toskana angeschlossen, ganz zu schweigen von einigen Versuchen, die Pastaherstellung vor Ort zu erlernen. Und auch über die historische Entwicklung der Kochkunst ("Wann kamen die Eier in die Pasta?") hat der Autor einiges zu erzählen.

Dem erfahrenen, lesenden Esser wird das Buch jetzt allerdings bekannt vorkommen. Vor gut einem halben Jahrzehnt hat ein Koch in New York seinen Lebensbericht unter dem Titel "Geständnisse eines Küchenchefs" veröffentlicht. Und damit ist dieser Koch, Tony Bourdain, nicht nur berühmt geworden, sondern auch Begründer einer Renaissance des guten Essens in den Medien. Und tatsächlich finden wir in "Hitze" viele Elemente auch dem Erfolgsbuch von Bourdain wieder. Die Typen mit harter Sprache, rauer Schale aber gutem Herzen, die die Küchen bevölkern. Der gelegentlich exzessive Genuss von Drogen. Die wechselnden Schicksale verschiedener, bekannter Restaurants in New York. Der Kult mit den Messern und den seltenen Sorten von Fleisch. Und die Suche des Autors nach den Wurzeln des guten Essens auf dem Europäischen Kontinents.

Hat Buford hier einfach abgeschrieben? Nein, das wäre dann doch zu einfach. Wo Bordain die klassische, französische Küche feiert, ist es bei Buford die bodenständige Küche Italiens und besonders der Toskana. Und ganz offen: Buford ist eben nicht Koch sondern Journalist. Er beobachtet Menschen genauer und er schreibt auch besser. Und so kommt er auch ohne den kruden Humor von Bourdain und dessen chauvinistische Sprüche aus.

Und so kann sich das Lesen denn auch für denjenigen lohnen, der seinen Bourdain schon in der Küche stehen hat.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ab in die nächste Küche und ausprobieren ..., 22. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Hitze: Abenteuer eines Amateurs als Küchensklave, Sous-Chef, Pastamacher und Metzgerlehrling (Gebundene Ausgabe)
Ein wirklich tolles Buch für jeden ambitionierten Amateur- bzw. Hobby-Koch  vor allem, wenn er auch noch ein Freund der Italienischen Küche ist!

Das Buch beschreibt eine Leidenschaft und ist mit Leidenschaft geschrieben. Um es geniessen zu können, vor allem aber wirklich verstehen zu können, worum es seinem Autor geht, muss man wohl schon selbst sehr gern kochen  nur ein Gourmet zu sein dürfte nicht ausreichen.

Buford hat kein Kochbuch geschrieben, aber man kann genügend Anregungen für die eigenen Kochkünste entnehmen.

Es regt an z.B. einmal ganz unterschiedliche Pastasorten von Hand herzustellen (ohne Nudelmaschine!) oder auch ein über viele Stunden köchelndes ragú zu bereiten. Es geht in Bufords Buch um kulinarisches Handwerk im besten Sinne des Wortes. Die Zubereitungsarten sind oft schlicht, aber eben handwerklich perfekt. Es geht gar nicht um eine wer weiss wie komplizierte Sterneküche, sondern um fundiertes Wissen und die Qualität der Ausgangsprodukte. Es geht auch darum regionale Produkte zu verwenden und das bedeutet natürlich sich danach zu richten, was zur jeweiligen Jahreszeit auf dem Markt angeboten wird. Das ist es, was Bill Buford sucht, wenn er nach Italien reist um die ursprüngliche Pastaherstellung zu erlernen, sich fragt, wann man eigentlich begann statt Wasser Eier für Pasta zu verwenden usw.. Es geht um perfektes Kochen, um Koch-Kunst, aber auch um regionale Traditionen. Erst bei seinem zweiten Aufenthalt als Lehrling eines der offenbar berühmtesten Metzger Italiens erkennt Buford, dass Traditionen auch bei noch sehr bodenständigen, handwerklich arbeitenden Menschen ihre Grenzen haben: das vom Meister verarbeitete Fleisch stammt gar nicht mehr von den Chianina Rindern der Toskana, sondern wird in der Morgendämmerung per LKW aus Spanien angeliefert. Und zwar aus dem einzigen Grund, aus dem die regionale Tradition doch zurück zu stehen hat: bessere Qualität.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Diese sublime Tangente von der Küche zur Literatur......, 15. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Hitze: Abenteuer eines Amateurs als Küchensklave, Sous-Chef, Pastamacher und Metzgerlehrling (Gebundene Ausgabe)
Endlich mal ein Buch, das allen feinen Gourmetköchen/innen entgegenkommt! Eine Reportage der hohen Kochkunst und der Leidenschaft! Bill Buford erzählt in packender Weise seinen Ausstieg aus dem Literaturgeschäft, um sich ganz seiner kulinarischen Passion hinzugeben! Das Buch erinnert mich ein wenig an "Es muß nicht immer Kaviar sein", denn auch hier verschmelzen Kochrezepte, hochinteressante Tipps, geheimes italienisches Kochinsiderwissen zu einer spannenden Geschichte!

Witzig geschrieben, so interessant, daß man sich ständig Notizen machen möchte und doch kann man das Buch nur schlecht aus der Hand legen, so umwerfend ist es für jeden Profi- oder Hobbykoch! Absolut empfehlenswert!
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