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Hitlers zweimal getötete Opfer. Westdeutsche Endlösung des Antifaschismus auf dem Gebiet der DDR Broschiert – 1994


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Klappentext

Nach der Annexion war er in aller Munde, der "verordnete Antifaschismus" der DDR, und man ging tatkräftig daran, ihm ein Ende zu bereiten. Die neue Verordnung lautete auf das Gegenteil: der Opfer Hitlers soll nicht mehr gedacht werden, die KZ-Gedenkstätten sollen nicht mehr zugänglich sein; Mahnmaie wurden abgerissen und die Namen der Widerstandskärnpfer aus Büchern und aus dem Straßenbild gelöscht. Die wenigen noch lebenden Antifaschisten werden gedemütigt, vor Gericht gezerrt, ihre Renten gestrichen, ihre Taten verleugnet. Anhand zahlreicher konkreter Beispiele dokumentiert dieser Band, wie sich Hitlers Nachfolgestaat an der DDR für deren Antifaschismus rächte und rächt. Aus dem Geleitwort von Gilles Perrault: "In ihrem haßerfüllten Eifer überschreiten die vorläufigen Sieger die Grenzen des Erträglichen bei weitem. Indem sie Alleen, Straßen, Schulen und Gymnasien umbenennen, welche die Namen von im Kampf gefallenen deutschen Widerstandskämpfern tragen, vollziehen sie nicht nur eine Deutschlandinterne Abrechnung: Sie vergreifen sich am kollektiven, weit über die deutschen Grenzen hinaus lebendigen Gedächtnis. Ob sie Rechte oder Linke waren, mit London oder mit Moskau in Verbindung standen: diejenigen, die sich gegen die hitlerische Barbarei gestellt haben, sind für irnmer die Unseren." "Und nach der Wende hat sich (der Antifaschismus der DDR) ein schlechtes Gewissen einreden lassen. Damit kämpft's sich schlecht. Insofern ist es gut, daß dieses Buch nicht von ostdeutschen Antifaschisten gemacht worden ist.... Ostdeutsche haben an ihm mitgewirkt, aber nicht die Diktion bestimmt. Denn dieses Bach deckt auf, klagt an, dokumentiert... Und es benennt namentlich diejenigen, die mittun an Demontage, Zerstörung und Verfälschung.... Es war das mit Abstand wichtigste politische Buch der Leipziger Frühjahrsmesse." NEUES DEUTSCHLAND "Das vorliegende Buch deckt in rnehreren Kapiteln auf, wie die heute Mächtigen in Deutschland umfassend und gezielt versuchen, die Erinnerung an mutige Kämpfer gegen das Hitlerregime aus dem Gedächtnis der Menschen zu tilgen." LEIPZIGS NEUE "Ein zorniges Buch; voller Engagement geschrieben und deshalb 'unausgewogen', vor allem gegen den Strich der sonst veröffentlichten Meinengen gebührstet. Eine Reihe anonymer (Berufsverbote!), meist ostdeutscher Autoren dokumentiert die 'Westdeutsche e Endlösung des Antifaschismus auf dem Gebiet, der DDR'. Was der Leser sonst - wenn überhaupt in homöopathischer Dosierung findet, ist zusammengestellt - und es wirkt schockierend, zeigt es jedoch die große Linie: Alles, was an den Kampf gegen den Faschismus erinnert, ist auszulöschen ..." FRIEDENKERL

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