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Hitlers Violine: Roman
 
 
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Hitlers Violine: Roman [Gebundene Ausgabe]

Igal Shamir , Anja Lazarowicz
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Paul Zsolnay Verlag Ges. m.b.H. (26. Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3552055207
  • ISBN-13: 978-3552055209
  • Originaltitel: Le violon d'Hitler
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 237.190 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Der Roman ist packend und tragisch und zugleich eine Einführung in die Musikgeschichte des Barock, in die Geschichte der Geige und in die Rolle jüdischer Musiker seit der Renaissance." Margarete von Schwarzkopf, NDR, 17.08.10 "Igal Shamir ist ein fesselnder, hoch konzentrierter und überaus vielschichtiger Thriller gelungen, der äußerst geschickt historische Fakten aus unterschiedlichsten Quellen zu einer in hohem Maße inspirierenden, absolut überzeugenden realistischen Handlung zusammenfügt." Florian Hunger, Jüdische Zeitung, 01.09.2010 "Ein lesenswerter, musikalischer Agenten-Roman, der das hohe Tempo meidet und die leisen Töne der Erzählung vorzieht. Ein lehrreiches Buch, das unterhält und auf gewisse Themen neugierig macht." Stefan Heidsiek, Krimi-Couch.de, November 2010 "Igal Shamir hat eine unglaubliche Geschichte geschrieben, eine musikalische und wahrhaft spannende dazu. Und das Erstaunlichste dabei: Es ist (fast) alles wahr." Christel Freitag, NDR Kultur, 10.11.2010

Kurzbeschreibung

Auf einem Schloss in Frankreich, Zweiter Weltkrieg: Gustav Schultz, ein deutscher Geiger, spielt vor Hitler und seinem engsten Kreis. Danach zerschmettert Hitler die Geige und lässt Schultz hinrichten. Ein kleiner Junge wird Zeuge der Schreckenstat, deren Grund er nicht erfährt. Als er, inzwischen hoher Würdenträger der Kirche in Rom, ein halbes Jahrhundert später den Violinvirtuosen Gal Knobel das Stück von damals spielen hört, will er mit ihm zusammen das Rätsel lösen. Was hat Hitlers Zorn damals so erregt? Ein packender Thriller, der in den Archiven des Vatikan, in Venedig und Paris spielt und um ein musikalisches Geheimnis kreist.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geig mir das Lied vom Tod 20. November 2010
Von Dr. Ursula Kempf TOP 100 REZENSENT
Zweiter Weltkrieg, 1940, ein Schloss in Frankreich: Gustav Schultz, ein deutscher Geiger, spielt vor Hitler und seinem engsten Kreis. Danach zerschmettert Hitler die Geige und lässt Schultz hinrichten. Ein kleiner Junge wird Zeuge der Schreckenstat, deren Grund er nicht erfährt. Als er, inzwischen hoher Würdenträger der Kirche in Rom, ein halbes Jahrhundert später den Violinvirtuosen Gal Knobel das Stück von damals spielen hört, will er mit ihm zusammen das Rätsel lösen. Was hat Hitlers Zorn damals so erregt?
Gemeinsam mit Knobel, der sich anfangs nur widerwillig zu dieser Schnitzeljagd überreden lässt, stellt er eine Reihe von Recherchen rund um den Tod von Schultz an. Verfolgt von einer weiteren unbekannten Partei, welche ihrerseits alles in ihrer Macht stehende tut, um die Nachforschungen der beiden zu behindern. Als gewisse Beweise zutage kommen, dass es sich bei dem Ganzen um eine noch viel größere Verschwörung handelt, die zudem ihre Wurzeln in der Geschichte von Salomone Rossi und dem berühmten Komponisten Claudio Monteverdi hat, wird aus der einfachen Suche nach der Wahrheit schnell ein Spiel um Leben und Tod ...

"Hitlers Violine" hat nicht nur aufgrund der schönen Aufmachung und des Klappentexts, sondern auch aufgrund der Tatsache, daß mir die Agentenkomödie Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh mit Pierre Richard nach dem Roman "Die fünfte Saite" von Igal Shamir in Erinnerung geblieben ist, meine Aufmerksamkeit erregt. Der vorliegende Roman ist ein historisch aufwendig recherchierter Agententhriller, der durch seine genaue Kenntnis der musikalischen Barockgeschichte besticht. Der Autor selbst ist ehemaliger Pilot der israelischen Luftwaffe und war ein international gefeierter Musiker auf der Violine. So sind sicher eigene Erfahrungen in die Romanhandlung eingeflochten. Das alles hat mir sehr gut gefallen. Vermisst habe ich jedoch den Spannungsbogen der Geschichte.

Der auf wahren Begebenheiten beruhende komplexe Roman beginnt auf dem französischen Schloss mit dem tödlichen Wutanfall Hitlers, um dann in die Jetzt-Zeit im römischen Vatikan zu wechseln. Dieser Mix aus Fakten und Fiktion gelingt Shamir über weite Strecken hin hervorragend. Durch zahlreiche Perspektiven- und Ortswechsel ist die Aufmerksamkeit des Lesers intellektuell ständig gefordert, dabei lässt der Spannungsbogen zu wünschen übrig. Ich habe das Lesen als sehr zäh und langwierig empfunden. Wenn ich auch die Einblicke in die Musikgeschichte des Barock, die historische Entwicklung der Violine und die Rolle jüdischer Musiker seit der Renaissance lobend erwähnen muß.

"Hitlers Violine" ist ein intelligenter historischer Agententhriller zwischen Nazis und katholischer Kirche mit einer an den Haaren herbeigezogenen Liebesgeschichte zwischen Knobel und der Agentin Eve, leider auf Kosten einer durchgehenden Spannung. So wird dieser lehrreiche Roman sicher gern gelesen von Musikliebhabern, die die leisen Töne der Violine den lauten temporeichen einer Trompete vorziehen und lieber historisch interessantes über die Rolle der Kirche und der Nazis in der Musikgeschichte als einen spannenden Kriminalroman lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein sehr spannendes Buch, das ich in einer Nacht hätte durchlesen können.

Interessant, welche (für mich) neuen Aspekte aus dem 2. Weltkrieg es noch gibt,
die sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft reichen.

Ich muß gestehen, daß ich gerne mal nachstöbern würde,
was an dieser Geschichte tatsächlich dran ist ...

Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die mal was anderes lesen möchten
als die Dutendware aus der Krimi-Ecke.

Daher fasse ich mich kurz:
Viel Freude beim Lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Keiper
Ich muss gestehen, dass mich der Roman etwas enttäuscht hat. Er hat von allem etwas, aber nichts richtig:

Es ist kein Thriller: Die Geschichte ist ohne erkennbaren Spannungsbogen. Es finden sich Elemente eines Spionagekrimis, allerdings ziemlich langweilig ausgeführt. Es wird viel angedeutet, aber nichts detailliert beschrieben. So ist beispielsweise ein Überfall auf die Hauptperson in ein paar wenigen Zeilen knapp beschrieben und das klingt dann so wie: "Ich gehe in eine dunkle Gasse und da kommen fünf böse Buben und dann bekomme ich einen Schlag auf den Hinterkopf und wache zufällig in einem Kloster von Freunden auf, die mich irgendwie zufällig auf der Straße gefunden haben." So läuft das wohl beim Mossad, wenn ein Agent in eine Schlägerei gerät. Spannend, gell? So Geschichten gibt es immer wieder - fand ich mühsam.

Es ist kein Beziehungsroman: Die Liebesgeschichte mit einer Agentin ist derart platt beschrieben, dass es fast peinlich ist. Da die Personen im Geschehen keine Tiefe erlangen, hat es die Beziehung zwischen diesen beiden erst recht nicht. Ähnlich ist es mit allen Personen im Roman: Lediglich Statisten zur Umsetzung der Konstruktion der Geschichte, aber keine Beteiligten.

Es ist kein erhellender Roman über die Nazizeit: Auch hier stolpert die Hauptperson durch die Handlung, es wird Bekanntes wiedergekäut (der Vatikan half Nazis zur Flucht usw.) - nirgendwo was Neues oder etwas, dass die Geschichte vertieft oder antreibt.

Der musikhistorische Aspekt und die daraus resultierenden Handlungsstränge finde ich recht gelungen. Für mich Anlass, mir die Werke von Monteverdi und Rossi nocheinmal anzuhören, ein paar meiner Musikbücher rauszukramen und darin zu blättern. Allerdings hätte ich mich dazu nicht durch diesen Roman quälen müssen - aber immerhin habe ich so Impulse bekommen, neu über die Zeit des 17. Jahrhunderts nachzudenken.
Fazit: Als Roman etwas langweilig, viele Ideen gut, aber nichts draus gemacht. Eher Schade! Aber zwei Sterne für einige gute Ideen und den versöhnlichen Ton im Verhältnis zwischen Juden und Christen.
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