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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spannend und lehrreich,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Hitlers Religion. Die fatale Heilslehre des Nationalsozialismus (Gebundene Ausgabe)
Es gibt nur wenige wissenschaftliche Studien über Hitlers Religion und wie diese zu spezifizieren ist. In der Welt der Wissenschaft wird ebenso wenig darüber diskutiert wie in den so genannten Medien. Den Anhängern und Verteidigern der Religion wiederum fällt es schwer, Religion mit dem Nationalsozialismus in Verbindung zu bringen. Denn dadurch, so befürchten sie, würde das Christentum mit dem Fluch der Verbrechen des Nationalsozialismus belastet. Es scheint, als wäre nur ein wirklicher Kenner der Religion, speziell des Christentums, in der Lage, zwischen destruktiv-pathologischen Abarten der Religion und dem wahren christlichen Logos zu unterscheiden; denn die wirklich Frommen verabscheuen jeden politisch-religiösen Fanatismus um der Botschaft der Liebe wegen. Michael Hesemann macht diese Unterscheidung. Vielleicht weil er an den Universitäten keine Karriere machen wollte, ließ er sich von den unter den Professoren dieser Republik vorherrschenden Theorien nicht beeinflussen. Sein sorgfältig dokumentierter Versuch, Hitlers Religion darzustellen, verdient allein deshalb schon Respekt.Michael Hesemann bestimmt den Begriff Religion eindeutig und steht dabei keineswegs im Widerspruch zu den vielen wissenschaftlichen Versuchen und Ansätzen in dieser Richtung. Er beschreibt die Entstehung und das Resultat der Religion Hitlers, indem er dessen Kindheit, seine Jugend in Wien und die Zeit danach im Netzwerk personaler Beziehungen darstellt. Er entfaltet eine lebendige Dramatik mit einem guten Gespür für Szenen, Stimmungen und Motivhypothesen. So gelingt es Hesemann, eine Entwicklung von der religiösen Esoterik über die politische Exoterik hin zum Verbrechen aufzuzeigen. Seine Ausführungen beruhen auf der Kenntnis von Quellen und wissenschaftlichen Werken, die entweder zitiert oder auf die verwiesen wird. Kein Wissenschaftler sollte einwenden, dass Hesemann kein Buch geschrieben hat, wie er meint, es selbst hätte schreiben zu müssen. Vielmehr ist Michael Hesemann dafür zu loben, dass ihm ein nicht minder spannendes als lehrreiches Werk gelungen ist. Prof. Dr. Claus-Ekkehard Bärsch Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wie Hitler "tickte",
Von Dilja Kasakbaeva (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Hitlers Religion. Die fatale Heilslehre des Nationalsozialismus (Gebundene Ausgabe)
Hesemann stellt (nicht als erster) die These auf, dass der Nationalsozialismus sich als politische Religion inszenierte, in deren Mittelpunkt der vermeintliche Heilsbringer (einem deutschen Messias" gleich) Adolf Hitler stand. Dabei zeigt der Historiker auf, aus welchen Quellen Hitlers Macher" und Lehrmeister schöpften, wie er aufgebaut wurde, wie sich seine Propaganda bewusst der Erkenntnisse der Psychologie bediente, um die Massen zu manipulieren. Ein Buch, das jeder gelesen haben sollte, der sich für die Hintergründe des Nationalsozialismus interessiert, wissen will, wie Hitlers Wahnsystem funktioniert und wie er wirklich "tickte"!
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30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Meilenstein der Hitler-Forschung,
Rezension bezieht sich auf: Hitlers Religion. Die fatale Heilslehre des Nationalsozialismus (Gebundene Ausgabe)
„Hitlers Religion" zeigt den Ursprung der braunen Wahnideen in den theosophischen, neognostischen und esoterischen Bewegungen des 19. und frühen 20. Jahrhundert auf. Da diesem Sumpf auch die moderne Esoterikbewegung entstammt, war damit zu rechnen, dass der Autor von Vertretern dieser Bewegung (und speziell der Neu-Heiden, die zwar von der „Nordischen Seele" schwärmen, ihre Glaubensbrüder in der NSDAP aber verleumden) angegriffen wird. Er wagt es, sich offen zu seinem katholischen Glauben zu bekennen.Während niemand seine Qualifikation als Autor und Historiker oder seine fundierten, durch über 1000 Fußnoten (darunter vielen Verweisen auf Primärquellen) infrage stellen kann, versuchen es seine Kritiker aus dem rechten und esoterischen Spektrum mit persönlichen Angriffen. Sie werfen Hesemann vor, dass er bis 1992 Herausgeber und bis 2000 Chefredakteur eines Magazins war, das sich auch mit grenzwissenschaftlichen Themen beschäftigte. Dass Hesemann dabei immer sehr kritisch war und die Infiltration der Szene durch Rechte journalistisch bekämpfte, pflegen sie zu ignorieren. Dabei kann nur ein Kenner der Esoterik die Zusammenhänge zum Faschismus kennen und aufzeigen. Der Schuss geht also nach hinten los. Wer ein solides 450 Seiten Werk als „schlecht recherchiertes Büchlein" bezeichnet, beweist damit nur, dass er es nicht gelesen hat. Das Buch ist exzellent recherchiert, und jeder, der es liest, kann nur staunen angesichts der verarbeiteten Materialfülle. Hesemann ist zu dieser Meisterleistung nur zu gratulieren - er hat damit einen Meilenstein in der Hitler-Forschung gesetzt. Ob er damit auch seine eigene Vergangenheit bewältigt hat, bleibt offen. Der hohen Qualität des Buches würde auch das keinen Abbruch tun! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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