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Hitlers Mann in Danzig: Albert Forster und die NS-Verbrechen in Danzig-Westpreußen
 
 
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Hitlers Mann in Danzig: Albert Forster und die NS-Verbrechen in Danzig-Westpreußen [Gebundene Ausgabe]

Dieter Schenk


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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 10.04.2000
Friedeman Bedürftig lobt diesen Band in den höchsten Tönen. So hält er es für ausgesprochen sinnvoll und erkenntnisreich, einen Blick auf die "zweite Täter-Reihe" zu werfen, nicht zuletzt, um Hitler selbst genauer zu beleuchten. Besonderes Verdienst des Autors sei es jedoch vor allem, Licht in das bisher ungeklärte Verbleiben Forsters zu bringen. Schenk, einem ehemaligen BKA-Mitarbeiter, sei zu verdanken, dass man nun endlich wisse, wann und unter welchen Umständen Forster hingerichtet worden sei. Ansonsten widme sich Schenk ausführlich dem Leben Forsters, dessen Hitler-Begeisterung der Autor anschaulich nachzeichne vermag. Bedürftig hebt vor allem Schenks Bemühen hervor, den von Forster veranlassten Massenmorden im KZ Stutthof genauer auf die Spur zu kommen, einem Thema, das der Rezensent bisher nicht ausreichend aufgearbeitet sah. Einige kleine Fehler, auf die Bedürftig allerdings nicht näher eingeht, können seiner Ansicht nach ohne Probleme in einer späteren Auflage behoben werden.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Albert Forster war von 1930 bis 1945 Gauleiter von Danzig. Als Günstling Hitlers erhielt er eine Schlüsselposition, um Danzig "heim ins Reich" zu führen und die nationalsozialistische Expansionspolitik vorzubereiten. Anhand von Archivmaterial deckt Dieter Schenk in seiner spannend geschriebenen Biografie Einzelheiten aus dem Leben Forsters auf. Gleichzeitig dokumentiert der Autor NS-Verbrechen im gesamten Reichsgau Danzig-Westpreußen und weist nach, dass beispielsweise von 1701 namentlich bekannten Personen, die an Massenmorden beteiligt waren, lediglich zehn im Nachkriegsdeutschland bestaft wurden.

Autorenportrait

Dieter Schenk, geb. 1937, war als Kriminaldirektor im Bundeskriminalamt jahrelanger Berater des Auswärtigen Amtes in Fragen der Sicherheit des diplomatischen Dienstes im Ausland; 1989 schied er auf eigenen Antrag aus dem Polizeidiest aus. Bekannt wurde er durch den Tatsachenroman "BKA - Die Reise nach Beirut". Für sein Buch "Die Post von Danzig - Geschichte eines deutschen Justizmordes" wurde er in Polen und in Deutschland mit Auszeichnungen geehrt. Seit 1998 ist Dieter Schenk Honorarprofessor der Universität Lodz mit einem Lehrauftrag für Geschichte des Nationalsozialismus
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