Das Buch zur ZDF-Serie „Hitlers Helfer- Täter und Vollstrecker" ist, wie schon die Fernsehserie, unbedingt zu empfehlen. Für jeden sollte es eine Pflicht sein, sich mit dem düsteren Kapitel der deutschen Geschichte, der „Nazizeit", zu beschäftigen. Dabei sollte man sich aber nicht nur auf Hitler beschränken, ohne den das „Dritte Reich" nicht denkbar war, sondern auch auf die Helfer, die sich ganz in seinen Dienst stellten. Ohne sie hätte Hitler nicht an die Macht kommen können. Sie waren die Träger der Macht und die willigen Vollstrecker der Befehle Hitlers. In „Hitlers Helfer" wird der Frage nachgegangen, wer diese Helfer waren, die Hitler den Weg zur Macht ebneten und zu den Vollstreckern der Schreckensherrschaft wurden. Was trieb sie zu Massenmord und Kriegshetze, warum folgten sie Hitler bedingungslos. Diese Fragen versucht das Buch zu beantworten. Im zweiten Band werden die Paladine Bormann, Schriach, Freisler, Eichmann, Ribbentrop und Mengele dargestellt. Ihre Verstrickung in die Verbrechen des Regimes wird untersucht und wie sie überhaupt zu Hitler kamen. Sie alle waren Hitler und seinem Wahn verfallen, obwohl einige von ihnen Hitler nie persönlich kennengelernt haben. Sie glaubten sich im Recht, ohne das Bewußtsein zu besitzen, Unrecht zu begehen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)