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Hitlers Heerführer - Die deutschen Oberbefehlshaber im Krieg gegen die Sowjetunion 1941/42 Gebundene Ausgabe – 5. März 2007


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Hitlers Heerführer - Die deutschen Oberbefehlshaber im Krieg gegen die Sowjetunion 1941/42 + Wehrmacht im Ostkrieg: Front und militärisches Hinterland 1941/42 (Quellen Und Darstellungen Zur Zeitgeschichte, Band 75) + Unternehmen Barbarossa: Der deutsche Krieg im Osten 1941-1945
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 727 Seiten
  • Verlag: Oldenbourg Wissenschaftsverlag; Auflage: 2 (5. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3486583417
  • ISBN-13: 978-3486583410
  • Größe und/oder Gewicht: 15,2 x 4,4 x 22,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Hürters Buch ist eine durchweg brilliante Studie und auf jeder der 669 Druckseiten fesselnd formuliert; ein Meisterwerk aufklärerischer Gelehrsamkeit." Magnus Brechtken, Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, Heft 7/8 2011 "This will be a standard work of German Army for years to come." Bruce B. Campbell, German Studies Review 1 (2009) "Dieses Buch ist nicht nur ein gewichtiges, sondern ein wichtiges obendrein." Jürgen Förster, HZ "Eine Darstellung, die ihresgleichen sucht." Prof. Dr. Klaus Hildebrand "eine richtungweisende Studie" Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer, FAZ "grundlegend" Dr. Christian Streit, Die Zeit "großartige wissenschaftliche Leistung" Benjamin Obermüller, rezensionen.ch "Hürters biographisch-soziologischer Ansatz und nicht zuletzt sein anschaulicher Stil schließt die bisherige Forschungslücke über die Struktur der Ost-Heeresgeneralität überzeugend." Knud von Harbou, Süddeutsche Zeitung "Johannes Hürter legt nun eine Art Kollektivbiographie von 25 Generälen vor. ... Er liefert solch eine Fülle von Einzelbelegen zur alltäglichen Beteiligung der Generalität an den Mordaktionen, dass die Beteiligung der Wehrmacht an Kriegsverbrechen nunmehr unumstößlich als gesichert gelten darf." Dirk Walter, Münchner Merkur "Es ist zu wünschen, dass andere Historiker Hürters Beispiel folgen und genauso sauber gearbeitete Grundlagenstudien für die Zeit ab 1942 und die übrigen Kriegsschauplätze, etwa für Italien oder den Balkan, vorlegen. Für die weiteren Studien des IfZ zur Geschichte der Wehrmacht hat Hürter mit der vorliegenden Arbeit den Maßstab vorgegeben." Alexander Brakel, H-Soz-u-Kult "... kann Hürters hervorragende Arbeit jedoch nur als 'großer Wurf' gewertet werden, der die bisher gängigen Erklärungsmuster kritisch hinterfragt und die Diskussion um die Gründe für die Beteiligung der deutschen Oberbefehlshaber an der massenmörderischen deutschen Kriegführung gegen die Sowjetunion auf eine neue Ebene bringt." Enrico Syring, Militärgeschichtliche Zeitschrift "kenntnisreich und spannend verfasst" Thorsten Loch, Militärgeschichte "The book is a pleasure to read." Bianka J. Adams, H-Net Book Review "Hürter vermochte sein Material übersichtlich und straff zu gliedern, so dass die Linienführung und die Argumentationen einleuchten. Das dicke Buch ist außerdem noch sehr lesbar geschrieben. Es kann nicht nur als Monographie, sondern auch als zuverlässiges Nachschlagewerk benutzt werden." WR, Bulletin für Faschismus und Weltrechtsforschung, Heft 31/ 32 2008 "Ein bemerkenswertes Buch, das eine breite Leserschaft verdient." J. Dankofer, ÖMZ, 1/2009

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Johannes Hürter, geboren 1963, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin; Redakteur der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte; Redakteur der Schriftenreihe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, Lehrbeauftragter an der Universität der Bundeswehr München und Privatdozent an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Cellarius am 15. August 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Als ich das Buch zum erstenmal in die Hand genommen habe, war ich skeptisch: 650 Seiten und ein nicht gerade schmaler Anmerkungsapparat ließen mich den klassischen wissenschaftlichen "Langweiler" befürchten, der irgendwann halbgelesen in den Bücherstapeln verschwindet. Hürters Gruppenbiographie ist nicht diesen Weg gegangen - im Gegenteil. Ich habe selten ein so gutes deutsches Buch über den Zweiten Weltkrieg gelesen. Schon der Untertitel, der eigentlich eine Konzentration auf den Ostkrieg vermuten lässt, ist die pure Untertreibung. Bei der Beschreibung seiner 25 Generale geht Hürter sehr weit zurück, bis in die Zeit des Kaiserreichs. Von hier ausgehend spannt er einen weiten Bogen über die Erfahrungen des Ersten Weltkriegs und der Zwischenkriegszeit bis hin zum ersten Jahr des "Unternehmens Barbarossa", wobei stets Sozialisation, Entwicklung und vor allem Denken und Handeln dieser kleinen militärischen Elite im Vordergrund stehen. Dabei entsteht mehr als nur ein dichtes Porträt der höchsten deutschen Truppenführer. Zum erstenmal wird wirklich erklärt, warum diese ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten 1941 bereit waren, jenen Vernichtungskrieg zu führen, den Hitler haben wollte - ganz unabhängig davon, ob sie sich nun damit identifizierten oder nicht. Aber nicht allein diese Analyse ist eindrucksvoll. Den Anspruch einer Gruppenbiographie haben schon viele erhoben; in diesem Werk, das eben viel mehr ist als nur eine Aneinanderreihung einiger Generalporträts, wird er wirklich eingelöst. Beeindruckend schließlich das breite, ausgesprochen anschauliche Quellenfundament und das große sprachliche Können des Autors. Die Diskussionen und Gedenktage der vergangenen Jahren haben unzählige Darstellungen über den Zweiten Weltkrieg und die Wehrmacht hervorgebracht. Dieses ist ohne jeden Zweifel eines der besten.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hans Sachs am 17. März 2011
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Es handelt sich um eine flüssig zu lesende, dabei aber extrem dichte Abhandlung der Erziehung, des Umfeldes und der damaligen Prägungen der führenden deutschen Generalität des Ostfeldzuges. Hierdurch wird das Wechselspiel zwischen Hitler, sonstigen NS Organen, OKW, Heeresleitung, der Generalität selbst und deren Animositäten sowie die daraus sich ergebenden Folgen ausgezeichnet dargestellt. Durch fundierte und durch zahlreiche Quellen gestützte Angaben wird dieser Teil der Geschichte und das für heutige Leser sonst kaum verständliche Verhalten verschiedener Truppenführer erleb- und nachvollziehbar dargestellt. Der Autor verhält sich professionell und abwägend, scheut jedoch insbesondere in den Fußnoten auch nicht von maßvollen Bewertungen zurück. Das Werk vermag auch für mit der Materie vertraute Leser noch viele zusätzliche Aspekte zu erschließen oder in den Vordergrund zu rücken (So beispielsweise der nach dem ersten Weltkrieg in der internationlen Militärliteratur starke Fokus auf den Aspekt des "totalen Krieges" und dessen fatale Auswirkungen auf die künftigen Kriegführung, Käuflichkeiten und Karrierebewußtsein, Opportunismus, eklatante Schwächen in der Einschätzung des Gegners etc.).
Für die authentische Darstellungen kam dem Autor neben der virtuosen und vollständigen Nutzung der üblichen Quellen sicher seine vorherige intensive Beschäftigung mit der ergiebigen Quelle Henrici zugute.
Das Buch behandelt verschiedene Aspekte des Ostfeldzuges in einzelnen Kapiteln (Mindset, Kriegsziele, militärische Lage, Bevölkerung, Judenmord) was naturgemäß bei später behandelten Kapitel aufgrund teilweise gleicher Quellen zu gewissen Wiederholungen führt.
Nichtsdestotrotz: ein ausgezeichnetes Werk, unbedingt lesenswert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Carsten Köhring am 9. April 2015
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Die Darstellung von Johannes Hürter umfasst den Werdegang der zu Beginn des Ostfeldzuges eingesetzten Truppenführer anhand einer Gruppenbiographie (25 Personen), die mit der Prägung zumeist in den Kadettenanstalten der Kaiserzeit beginnt und sodann beeindruckend das einschneidende "Erlebnis" des 1. Weltkrieges für die (noch) jungen Soldaten herausarbeitet. Ein besonderes Augenmerk legt der Autor hier auf die Ausgestaltung der damaligen Generalstabslehrgänge, die einige Mitglieder der Gruppe duchlaufen hatten, wobei die Lehrgänge dann im Krieg ausgesetzt bzw. nur verkürzt durchgeführt wurden. Bereits hier bildete sich gemäß der Biographie mit Masse die militärische Elite heraus, die die porträtierten Truppenführer in die Lage versetzte, die für sie mit dem Zusammenbruch der Monarchie einhergehenden Herausforderungen zu bewältigen und in das "100.000-Mann-Heer" der Weimarer Republik übernommen zu werden.
Einhergehend mit der Vergrößerung des Heeres nach 1933 wird zum Einen der damit verbundene Profit der zur Rede stehenden Truppenführer aufgezeigt, zum Anderen aber auch die sich abzeichnende Verstrickung in das Unrechtsregime und die späteren fatalen Auswirkungen auf die Kriegsführung. Außerordentlich gut nachvollziehbar werden die unterschiedlichen Verfahrensweisen der militärischen Führer in den jeweiligen Feldzügen gerade in puncto Kriegsvölkerrecht bzw. Umsetzung rechtswidriger Befehle analysiert.
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