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Hitlers Geheimnis
 
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Hitlers Geheimnis [Gebundene Ausgabe]

Lothar Machtan
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Fest (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3828601456
  • ISBN-13: 978-3828601451
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15,2 x 4,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 183.192 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Lothar Machtan
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Die Zeit, 11.10.2001
"Viel Lärm um nichts" hat die sehr ausführliche und detailreiche Besprechung des sehr kundigen Rezensenten Hans Mommsen zur Überschrift und sie bringt deutlich die Meinung von Mommsen zum Ausdruck. Das Buch des Historikers Lothar Machtan über Hitlers angebliche Homosexualität bringt, so Mommsen, auf der rein spekulativen Ebene nichts Neues. Über des Führers homoerotische Neigungen wurde schließlich schon vor 1933 kräftig gemunkelt. Auf der Ebene der Fakten widerspricht Mommsen dem Autor vielfältig. Einige der zitierten Dokumente seien eindeutig fragwürdig, und die in der Verlagswerbung großspurig angekündigte neue Sicht auf das Dritte Reich sieht der Rezensent überhaupt nicht gegeben. Machtan hält er zugute, dass der deutlich bescheidener auftritt und von Interpretationsansätzen spricht. Machtans These, die Röhm-Ermordung als Hitlers Rache an Röhm wegen dessen Erpressung mit seinem Wissen um Hitlers Homosexualität zu deuten, ignoriert souverän, so Mommsen, die Ergebnisse der neuen historischen Forschung. Spekulationen über Hitlers Homosexualität zum Dreh- und Angelpunkt einer Deutung der gesamten NS-Politik zu machen, läuft für Mommsen schlicht ins Leere.

© Perlentaucher Medien GmbH

Buchnotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 07.11.2001
Auch wenn die geheimniskrämerische Werbekampagne dem Buch in den Augen Gerd Koenens keinen Gefallen getan hat, da die Rezensenten eher abweisend reagierten, bietet das Buch für Koenen eine höchst aufschlussreiche Lektüre. Weniger in Bezug auf den selbst erteilten Auftrag des Autors, einen "historischen Indizienbeweis" für die Homosexualität Hitlers anzutreten, als vielmehr in der intensiven Quellenauswertung und dichten Beschreibung des höheren NS-Milieus, in dem Homoerotik weit verbreiteter war, als sich heutige Betrachter das überhaupt vorstellen können, schreibt Koenen. Nicht, mit wem Hitler im einzelnen sexuelle Beziehungen unterhielt, ist für ihn von Interesse, sondern das "soziale Profil" und die "schwüle Beziehungsstruktur" im NS-Machtkorps. Von puritanischer Verklemmung und militärischer Disziplin könne da kaum die Rede sein, schreibt der Rezensent. Geschrieben sei das Buch keineswegs sensationsheischend, sondern eher zurückhaltend - und nie langweilig. Der Autor habe gespürt, dass mit dem Bild Hitlers, der durch alle Schulen hinweg als Pseudopersönlichkeit gezeichnet werde, in der maßgeblichen Historik des Dritten Reiches etwas nicht stimme.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Lothar Machtans Buch zeigt, daß Hitler homosexuell war und daß es für das Verstehen seiner Person wie seiner Karriere unerläßlich ist, darüber im Bilde zu sein. Denn als das jederzeit vom Absturz bedrohte Scheindasein, das es in Wahrheit gewesen ist, hat man das Leben des deutschen Diktators noch nie wahrgenommen - und genau darin liegt die Provokation dieses Buches.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wer sich bereits ausführlicher mit der Person Hitler beschäftigt hat, in dem musste schon immer der "Verdacht" aufkommen, dass Hitler homosexuell war. Ob er seine Homosexualität auch ausleben konnte oder sie sublimieren musste, ist dabei eine andere Sache. In einer Zeit, in der Homosexualität strafbar war (das war bis 1969 der Fall!) und Homosexuelle auf vielfache Weise gesellschaftlich geächtet wurden, waren die meisten gezwungen, sich ein Doppelleben zuzulegen. Sie blieben "ewige Junggesellen" oder heirateten, um dem gesellschaftlichen Druck zu entgehen. Beispiele neben Hitler gibt es aus dieser Zeit genug (z.B. Thomas Mann oder Gustaf Gründgens) und selbst vor kurzem noch ist versucht worden, Politiker mit ihrer Homosexualität unter Druck zu setzen (von Beust, Wowereit).

Ausgehend von den Repressionen und kleinen Freiräumen, mit denen Homosexuelle Anfang des 20. Jahrhunderts konfrontiert waren, versucht der Autor, Belege für homoerotische bzw. homosexuelle Neigungen Hitlers zu sammeln. Er ist hierbei immer kritisch und zurückhaltend und verwirft auch allzu reißerische Quellen als Propaganda. Der Zwang, die homosexuellen Neigungen zu verstecken oder nicht ausleben zu können, könnte sehr gut mit eine Ursache für die Psyche dieses Menschen sein, dessen monströse Persönlichkeit bis heute nur schwer fassbar erscheint. Nicht die Homosexualität hat den Charakter und letztlich die Persönlichkeitsstörung Hitlers verursacht, sondern der Zwang zu einem Doppelleben, die verzweifelte Suche nach Geborgenheit in Männerfreundschaften und männlichen Gemeinschaften, die Lüge und Verstellung, die Teil des alltäglichen Lebens werden mussten. Diese These stellt der Autor zur Diskussion.

Das Buch ist in jeder Hinsicht plausibel und kann als Ansatzpunkt für weitere Analysen der Person Hitlers dienen, die auch heute noch immer nicht wirklich erfasst ist. Ich halte es durchgehend für ernsthaft, nie langweilig und empfehlenswert!

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
"Hitlers Geheimnis" inspiriert den Leser politische Geschichte von einer anderen Seite aus zu betrachten. Wie banale menschliche Gefühle und Sehnsüchte Einfluss auf politische Zusammenhänge nehmen können wird interessant ausgeführt. Sollte Hitler homosexuell gewesen sein, würdedies jedenfalls eine heute schwer zu erahnende psychische Belastung für ihn dargestellt haben. Ein Geflecht aus nicht öffentlich auszuübenden Trieben, Lügen und Doppelmoral zu verschweigen, immer die Furcht im Kopf enttarnt zu werden, wirkt sich unweigerlich auf das alltägliche Leben Hitlers aus. Aus den reichlichen Quellenauszügen wird dem Leser ein amüsantes Bild der so strammen und strengen Nationalsozialisten vermittelt, die doch Gefühle zeigen können, aber nicht zeigen dürfen. Kurzweilig und lesenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
In Lothar Machtans Buch geht es nicht um Hitlers Sexualität, sondern um die Rolle, die die Homosexualtät für seine Entwicklung spielt

Die Dämonisierung dieses Machhabers lenkte Biographen lange Zeit von konkreten Erfahrungen ab, die Hitler, genau wie andere Menschen, verarbeiten musste.

Machtan macht sie sichtbar und ich bin sicher, was er in diesem wunderbaren Buch geschaffen hat, ist erst der Anfang eines Einblicks. Der kann nur besser gelingen, seit dem diese wichtige Brille, durch die man Hitlers Entwicklung nun sehen kann, zur Verfügung steht.

Hitlers Schulversagen in Linz, verursacht durch das Erwachen seiner Sexualität? Seine musischen Interessen, seine Malerei, die sich auf die Architektur richtete, weil er sich an die erotische Darstellung von Männern nicht traute?

Machtans Analysen befassen sich damit noch nicht.

Er geht von belegbareren Fakten aus. Beschreibt auch in weiteren Büchern die kleine homosexuelle Clique, aus der heraus sich die Münchner Führungsschicht der NSDAP entwickelte. Man begreift deren Abschottung und auch wie die Eulenberg-Harden Affäre, durch die so viele Militärs in den Tod getrieben wurden und die Hetze des Vorwärts gegen Krupp auf die Menschen gewirkt haben könnte, die in gleicher Situation waren. Was mussten sie denken, als sogar Magnus Hirschfeld in dieser Sache gegen die Homosexuellen mit Harden paktierte?, und fragt: Welche Rolle spielte die homosexuellen Hetze für die Entstehung des Antisemitismus?"

Man versteht die Todesliste des Röhm Putschs, in dem nicht nur politische Gegner ihr Leben lasen mussten, sondern auch Kellner und Kenner der Szene, die den schönen Adolf und die schwarze Bertha noch persönlich kannten.

Schürten die Morde an den engen Freunden Edmund Heines, Karl Ernst und Röhm, der nicht dicht halten wollte und denen Hitler persönlich so nahe stand, seinen Haß auf andere Menschen, auf eine Presse die den Nationalsozialisten mit primitiven Argumenten über den böhmischen Gefreiten Schicklgruber ans Leder wollte?

Man schaudert heute, wenn man über die Nationalsozialisten liest. Leider krochen auch ihre Gegner nur zu gerne in ander Leuts Unterhosen herum. Wie haben sie zur Abschottung und Entmenschlichung ihrer Gegner beigetragen?

Im Heer war Hitler nicht der gemiedene Außenseiter, sondern ein gewählter Vertreter seines Regiments bei der Münchner Räterepublik. Nach Aussagen eines Kameraden bemühte er sich dort lange um einen Posten, fand aber keinen näheren Kontakt zu den vermutlich Heterosexuellen Räten. Fühlte er sich als schwuler Goi aus Gründen abgelehnt, die kaum politisch genannt werden können? Welche Rolle spielte die homosexuellen Hetze für die Entstehung des Antisemitismus?

Das Buch regt zu fruchtbaren Fragen an. Um zu verstehen warum es so vehement abgelehnt wird, sollte man an den Fußball denken:Man greift den an, der den Ball hat."

Als weiteres seltenes Dokument zur persönlichen Situation der frühen NSDAP Führung empfehle ich Wer tötete Helmut Daube" von Kettler, Stuckel und Wegener , eine gelungene Dokumentation, hinter der mehr steckt, als der Titel vermuten lässt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
lothar machtan hitlers geheimnis
es handelt sich umein ausgezeichnetes werk,das einblicke in die persönlichkeit hitlers gewährt, die man sonst nirgendwo findet. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von michael petrescu veröffentlicht
Hitler war SO EINER? ......Niemals....!
Der Vorwurf, derartige Spekulationen seien Erfindungen seiner Gegner ( wen meint man da genau?? ), ist strikt von der hand zu weisen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2009 von Platinum
Lothar Machtan Hitlers Geheimnis
Es ist interessant zu lesen, obwohl es jetzt, über 60 jahre nach Hitlers Tod, schwierig sein dürfte, seine Homosexualität zu beweisen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juni 2009 von Cornelia Wechsler
Sehr aufschlussreich und empfehlenswert (verdient mehr als 5 Sterne)
Ein äußerst interessantes Buch, das den sogenannten Führer einmal aus einer anderen Perspektive beschreibt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2006 von literaphil
Fantasie statt Geschichte
Dieses Buch ist einfach und schlicht ein Witz. Es ist lediglich der Versuch mit einem reisserischen Titel eine hohe Auflage zuerzielen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. September 2002 von Marion Klocke
Entsetzlich weit hergeholt!
Schon das Vorwort des Buches lässt vermuten, daß der Autor keineswegs stichhaltige Beweise verarbeitet hat, sondern das es ihm lediglich darum geht "zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Mai 2002 von "bastardofchrist"
Ein Historikerfehler, der immer wieder verbreitet wird.
Wenn man sich mit Hitler schon intensiv beschäftigt hat, weiß man dass, dieses angebliche "Doppelleben" nur eine Erfindung seiner Gegner war. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Januar 2002 von MohrHollyMohr@aol.com
umsichtige und keinesfalls sensationslüsterne Recherche
Lothar Machtan hat in seinem Buch "Hitlers Geheimnis" umsichtig recherchiert und einen schlüssigen Beweis für die homosexuellen Neigungen Hitlers und von Teilen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. November 2001 von Wolfgang Hammon
nicht empfehlenswert
Dieses Buch ist historisch unfundiert. Ich halte es für eine reine Sensotionshascherei. Auch der Schreibstil gefiel mir gar nicht.
Am 17. November 2001 veröffentlicht
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