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Hitlers Frauen und Marlene
 
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Hitlers Frauen und Marlene [Gebundene Ausgabe]

Guido Knopp , Alexander Berkel , Stefan Brauburger
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Orbis (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3572013933
  • ISBN-13: 978-3572013937
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 748.810 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Guido Knopp
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nun hat Guido Knopp sich also Hitlers Frauen vorgenommen. Tatsächlich war natürlich nur eine -- spät, aber doch "wirklich" -- Hitlers Frau: Eva Braun. Der naiven Freundin, die Eva dem Führer war (Hitler: "Auf den Intellekt kommt es bei der Frau nicht an"), ist das Auftakt-, Marlene Dietrich, seiner vehementesten Feindin das Schlusskapitel gewidmet. Einzig Marlene war in keiner, in absolut keiner Hinsicht eine von Hitlers Frauen. Diese schmachvolle Auszeichnung tragen die anderen Poträtierten allesamt auf die eine oder andere Weise ganz zu Recht: Magda Goebbels ("Ich liebe meinen Gatten, aber meine Liebe zu Hitler ist stärker, für ihn wäre ich bereit mein Leben zu lassen..."), Leni Riefenstahl ("Nie habe ich bestritten, dass ich der Persönlichkeit Hitlers verfallen war."), Winifried Wagner ("Mein Nationalsozialismus war eigentlich nur mit der Person Adolf Hitlers verbunden.") und irgendwie wohl auch die schwedische Diva Zarah Leander ("Ich wollte nach Deutschland und habe es nie bereut, niemals.").

Michael Jeismann hat in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Fernsehserie von Guido Knopp zutreffend als dem Genre der "historischen Folklore" zugehörig charakterisiert. Bei allem, was man dieser Form der informativen Unterhaltung mag vorwerfen können -- etwa, dass sie den durchsichtigen Mustern der Klatschgeschichten über Prominente folgt: Richtig ist auch, dass sie "die politische Führung des 'Dritten Reichs' ein ganzes Stück entdämonisiert. Hitler, Goebbels und die anderen waren (...) offenbar auch zu äußerlich normal scheinenden Kontakten zur Außenwelt fähig. Das verdient vielleicht betont zu werden angesichts von Tendenzen, dieser Zeit etwas Extraterrestrisches zu verleihen -- und als Exempel politischer Verführung und Gefahr in aller Alltäglichkeit gar nicht mehr wahrzunehmen!" --Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Sie haben für ihn gestimmt, mitgemacht oder weggesehen, und nur einige wenige haben ihn bekämpft. Eva Braun, Magda Goebbels, Winifred Wagner, Leni Riefenstahl, Zarah Leander und Marlene Dietrich - Täterinnen, Mitläuferinnen und eine Gegnerin. Was brachte diese Frauen dazu, Hitler zu folgen? Sich von ihm verführen oder instrumentalisieren zu lassen? Und was, dem Wahn zu widerstehen?

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Mit Vorsicht zu genießen, 8. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Hitlers Frauen und Marlene. (Taschenbuch)
Auch ich bin von dem Werk des Herrn Knopp eher enttäuscht. Man merkt, dass es sich an ein breites Publikum richtet: die Information halten sich an der Oberfläche und sind mit Vorsicht zu genießen. So liegt für Herrn Knopp in meiner Ausgabe (TB 2003) Heiligendamm an der Nordsee (!) und der Schauspieler Karl John ist laut Knopp 1944 zum Tode verurteilt worden. Möglich dass es einmal eine Verhandlung gegeben hat, das entzieht sich meiner Kenntnis. Allerdings lebte der 1905 geborene Schauspieler noch recht lange: er starb erst 1977 im Alter von 72 Jahren.

Für wissenschaftliche Arbeiten schon alleine aufgrund der fehlenden Quellenangaben und Zitatnachweise nicht geeignet. Als unterhaltsame Geschichtslektüre aber durchaus gut zu lesen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Knopps Nazis die tausendste..., 17. Januar 2009
"Hitlers Frauen" ist eine der unnötigsten Bücher und Dokumentationen, die je über die Nazizeit gemacht wurden.

Als Teil der Populärdokus Hitlers .... (beliebige Bezeichnung einsetzbar) arbeitet es die bekannten Fakten und Geschichten um mehrere berühmte weibliche Promis ab, die während der Nazizeit in Deutschland tätig waren.

Dabei wird Knopp so politisch korrekt und einseitig, daß er ungewollt genau daß Gegenteil erreicht. Man kann nämmlich alle Kapitel dieses Buches auf einen Satz zusammenfassen:"Diese Person war nur erfolgreich, weil der Führer ihr Talent erkannte." Vor allem Leni Riefenstahl wird von Knopp (oder wer auch immer als Ghostwriter dieses Buch geschrieben hat) dermaßen in die Nähe ihres Gönners gedrückt, daß man schon fast von "Hitler dem Talentscout" reden könnte.

Im letzten Kapitel wird schließlich Marlene Dietrich abgehandelt die damals bereits besser bezahlte Rollen in Hollywood bekam und eigentlich gar nichts mit dem Nazireich zu tun hatte. Daß dieses völlig unnötige Kapitel überhaupt existiert, läßt sich eigentlich nur darauf zurückführen, daß damals gerade der (geflopte) Marlene-Film mit Katja Flint in den Kinos lief.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein interessanter Ausflug in die damalige Gesellschaft, 15. März 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Hitlers Frauen und Marlene. (Taschenbuch)
Alle beschriebenen Frauen wurden von der Geschichte durch ganz natürliche Charaktereigenschaften in die Nähe Hitlers oder im Falle Marlenes ganz weit weg gespült, Ehrgeiz, Gefallsucht, Passion, Leidenschaft, Rebellion.. Ganz plakativ sieht man im Duo Leander/Dietrich, was Frauen bewegt: Die eine (Leander) wusste, dass ihr zweitklassiges Talent nur mit viel Vitamin B zum Ruhm führen würde, die andere (Marlene) war sich zu schade, um sich von zweifelhaften Machthabern instrumentalisieren zu lassen und ging ins gegnerische Lager über, um dort ihre Beine zu zeigen ...
Ich erinnere mich, dass meine Eltern, als ich klein war, die Zarah Leander Filme im Fernsehen ganz gern sahen... Kam jedoch ein Marlene-Filme, wurden sie sauer, fanden das Weib verworfen, schalteten um, was ich gar nicht verstand, denn ich fand Marlene viel lustiger ... "Propaganda wird unwirksam, wenn sie offensichtlich wird". Das Buch gibt Denkanstöße hierzu. Historische Folklore? Warum nicht? Wenn es ankommt!
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