Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Eine Geschichte, die das Leben schrieb!, 27. März 2004
Hitlerjunge Salomon ist einer der besten Filme, die die Zeit des Zweiten Weltkrieges thematisieren. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Salomon Perel, in dem er seine Erlebnisse zur Zeit der Naziherrschaft in Deutschland verarbeitet. Zur Handlung: Der jüdische Junge Salomon wird mit seiner Familie in den 1930er Jahren aus Deutschland vertrieben und emigriert nach Polen, wo es kurz darauf auch keinen Schutz mehr gibt. Sali und sein Bruder Isaak flüchten nach Osten, wo sie sich verlieren. Sali findet Hilfe bei den Sowjets, die ihn in einem Komsomolzenlager mit der sowjetischen Ideologie erziehen. Als die Deutschen immer weiter vorziehen und Sali schließlich gefangen nehmen, gibt er sich als Deutscher aus, um sein Leben zu retten. Er arbeitet zuerst bei der Wehrmacht, kommt dann zurück nach Deutschland in eine Hitlerjugendschule. Seine größte Angst besteht darin, als Jude entlarvt zu werden, darum setzt er alles daran, dass seine Tarnung unerkannt bleibt.Was man bei anderen Filmen vergeblich sucht, wird hier gut umgesetzt: Ein erschütterndes und gleichzeitig aber historisch korrektes Bild der Verbrechen der Nazis. Außerdem thematisiert der Film die beiden Ideologien des Nationalsozialismus und Kommunismus und stellt sie gegenüber. Der Film orientiert sich sehr stark an der Buchvorlage Salomon Perels und verzichtet auf theatralische Ausschmückungen und große Action. Wer einen tiefgründigen und authentischen Film sucht, wird ihn hier finden.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr bewegender Film, 29. Dezember 2006
Hiterjunge Salomon ist absolut sehenswert.
Teilweise lustig,teilweise romantisch,spannend
und teilweise sehr hart.
Der Film entblöst die Nazi-Propaganda schonungslos.
Beispiel:In der Nazischule wird erklärt woran man einen
Juden erkennen kann,und ausgerechnet Salomon wird
als Anschauungsobjekt wie ein echter Arier auszusehen hat
ausgesucht.
5 Sterne habe ich nicht vergeben,weil im Film gerade am Anfang
sehr viel russisch gesprochen wird und keine Untertitel vorhanden sind.
Die Bildqualität ist auch nicht besonders.
Trotzdem ein sehr guter Film.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Überleben in Uniform, 16. April 2005
Die Geschichte, wie Salomon Perel die Zeit des Dritten Reiches überlebte, ist eine der besten Geschichten über diese Zeit die ich kenne neben "Jakob der Lügner" und "Das Leben ist schön".
Sally lebt mit seinen Eltern, seinem Bruder und seiner Schwester in einer "friedlichen" Welt, doch mit den Nazis kommen die Probleme: die Perels sind jüdisch. Als dann auch die Schwester von daherziehenden Nazibanden getötet wird, flieht die Familie nach Polen. Als jedoch Polen von Hitler erobert wird, sind sie auch dort nicht sicher. Die Eltern schicken die beiden Söhne nach Russland, doch auf der Überfahrt verlieren sie sich. Salomon wird in ein Waisenhaus gebracht, wo er zum (scheinbar?) überzeugten Kommunisten erzogen wird. Als Hitlers Größenwahn dann aber auch Russland erreicht, wird das Waisenheim evakuiert. Sally verliert die anderen und muss zu Fuß weiterlaufen. Bald jedoch wird er von Wehrmachtssoldaten eingeholt und festgenommen. Bei einer Kontrolle werden Juden und russische Soldaten/Parteimitglieder getrennt. Sally sieht sich schon erschossen, als ihm ein Einfall kommt. Er gibt sich als deutscher Junge aus, dessen Eltern ermordet worden sind und der in ein russisches Waisenhaus eingewiesen wurde. Da sein Name jüdisch ist, sucht er sich einen neuen: Joseph Periel. Nach anfänglichen Skepsis wird ihm die Geschichte abgenommen und er wird als Übersetzer an der Front tätig.
Hier an der Front scheint es ein leichtes, seine jüdische Abstammung zu verbergen, doch bei einem Bad bemerkt ein homosexueller Kamerad seine Beschneidung. Zwischen den beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft, wohl weil auch homosexuelle vom Hitler-Regime verfolgt wurden, die jedoch mit dem Tod seines Freundes endet. Sally will zu den Russen überlaufen, indem er per Telefon wieder auf seine russische Vergangenheit hinweist. Als er jedoch die russischen Linien erreicht, ergeben sich diese gerade den deutschen Soldaten. Er steht glücklicherweise als Held da, und nicht als Landesverräter.
Bald wird Salomon von einem hohen Offizier adoptiert und soll in Deutschland eine NAPOLA (Nationalsozialistische Erziehungsanstalt ~ Eliteschule) besuchen. Die Kadetten, die alle streng nationalsozialistisch erzogen sind und schon in SS-Uniform rumlaufen, stellen für Sally eine weitaus größere Gefahr dar als die Soldaten an der Front. Im Falle einer Entdeckung seiner wahren Identität wäre er schutzlos ausgeliefert. Geschickt weiß er jedoch, sich zu verstecken, auch als der Schularzt kommt (plötzlich muss er "zufällig" zum Zahnarzt). Seine Versuche, seine beschnittene Vorhaut wieder zusammen zu nähen, misslingen jedoch.
Durch seine Erfolge im Sport und sein "Heldentum" als Frontkämpfer erringt er schnell das Herz eines BDM-Mädchens namens "Leni". Die beiden verlieben sich, doch geraten sie in Streit, als Leni (die überzeugte Nationalsozialistin ist) sich abwertend gegenüber Juden äußert und sagt, dass sie jedem Juden, den sie sähe, ein Messer in den Bauch rammen würde.
In seinem Buch schreibt der wahre Salomon Perel, dass sie erst nach dem Krieg davon erfuhr, dass er, Sally, ein Jude sei.
Lenis Mutter jedoch errät seine wahre Identität schon im Laufe der Geschichte. Hinzu zur Furcht, entdeckt zu werden, kommt für Sally nun die Angst, verraten zu werden...
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