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Hitlerjugend: Das kann doch nicht das Ende sein. Erinnerungen des letzten Reichsjugendführers
 
 
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Hitlerjugend: Das kann doch nicht das Ende sein. Erinnerungen des letzten Reichsjugendführers [Gebundene Ausgabe]

Artur Axmann
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
  • Verlag: Bublies (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3926584335
  • ISBN-13: 978-3926584335
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 15,6 x 4,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 564.809 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Artur Axmann
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nach 50 Jahren, kurz vor seinem Tod, brach einer der wichtigsten Zeitzeugen des Dritten Reiches sein Schweigen. Artur Axmann, der letzte Reichsjugendführer Hitlers im Kriege, schildert erstmals seine Jugenderlebnisse in der Weimarer Republik, die Aufbauarbeit der HJ im 3. Reich mit dem Schwerpunkt der sozialen Errungenschaften und den hingebungsvollen Einsatz der Jugend im Krieg an der Front und in der Heimat. Eine Dokumentation von bleibender Bedeutung, die die Ideale einer Jugend erklärt und ihrer Verteufelung entgegenwirkt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1.0 von 5 Sternen Verführer !, 11. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Hitlerjugend: Das kann doch nicht das Ende sein. Erinnerungen des letzten Reichsjugendführers (Gebundene Ausgabe)
Hier schreibt jemand, der mit die Schuld daran trägt, dass eine ganze Jugendgeneration verführt, belogen und betrogen wird. Sein "Führer" selbst benutzte die Worte: "... und sie werden nicht frei ihr ganzes Leben" (sic!) und meinte damit die gesamte heran wachsende Jugend im Dritten Reich.

Da wundert es nicht, dass auch 50 Jahre danach die braune eklige Ideologie aus jeder Seite tropft.

Ein widerliches Buch... (weniger als ein Stern geht leider nicht)
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13 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Artur Axmann: Hitlerjugend, Bublies- Verlag, 30. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Hitlerjugend: Das kann doch nicht das Ende sein. Erinnerungen des letzten Reichsjugendführers (Gebundene Ausgabe)
Das sehr geschickt geschriebene und lesenswerte Buch unter aufwendiger Mithilfe ehemaliger Mitarbeiter der RJF bringt mehr Informationen über NS- Interna, alliierte Verhaltensweisen und persönliche Erlebnisse als über Hitlerjugend.
Enttäuschend dargestellt werden heikle Vorkommnisse nach mehr als 50 Jahren. Das betrifft z. B. die Unbotmäßigkeiten gegenüber dem Vizeadmiral v. Trotha, die Röhm- Affäre, die Tiraden gegen die Kirchen bei Schulungstagungen der HJ, die Intonation von Hetzliedern bei Aufmärschen u.v.a.
Der Schulunterricht mußte über Jahre hinweg (ab 1940)gravierende Einbußen erleiden, so durch Fliegeralarm,Kinderlandverschickung,
Einberufung zu Wehrertüchhtigungslagern, Kriegseinsätze der HJ, Arbeitseinsatz für 6 Wochen in Fabriken 1942, Luftwaffenhelferei,
RAD und Militär. Abgangszeugnisse wie Vorsemesterbscheid und Notabitur waren eher Nachweise für Mangelwissen. Irgendwann 1942
mußten alle Schulterriemen abgeliefert werden, sie wurden einfach
konfisziert.
Luftwaffenhelfer trugen nicht nur, wie lesbar, die Uniform der Flieger- HJ, sondern zusätzlich die Kennung LH (als Letzte Hoff-
nung kolportiert). LH waren weder Schüler noch Soldaten, sondern
Wehrmachtsgefolge. Einsatz an der Waffe war demnach unzulässig, wurde aber vom ersten Tag des Einsatzes ab 15. 2. 1943 prakti-
ziert.
Der 'Dienst' in DJ und HJ kam durch die Kriegseinwirkungen zum
Erliegen, wie es ähnlich Jahre zuvor der verpönten SA ergangen war, wenn auch aus anderen Gründen, wie Einberufung zu Wehrmacht und diversen NS- Gliederungen.
Die Waffen- SS stellte gegen Kriegsende ca. 15 % der deutschen Soldaten und rekrutierte sich keineswegs mehr aus Freiwilligen allein. Wehrmachtsoffiziere konnten ohne weiteres zur Waffen- SS
versetzt werden. Die hohe Zahl der Freiwilligenmeldungen zur
Wehrmacht will richtig verstanden sein. Wehrmachtsfreiwillige
konnten nicht (mehr)zur Waffen- SS gezogen werden. Ein hoher %-
Satz der wehrpflichtigen jungen Männer hatte offenbar kein Ver-
langen, dem schwarzen Orden dienlich zu sein. Dieses Faktum ist
(leider) weitgehend in Vergessenheit geraten (verschwiegen wor-
den). In diesem Zusammenhang ist interessant zu lesen, daß Bal-
dur v. Schirach und Artur Axmann als NS- Arrivierte es vorzogen, den eigenen Kriegsdienst bei der Wehrmacht/ Heer zu absolvieren.
Trotz der deletären Situation im Osten, des Wankelmutes der Ver-
bündeten und des erdrückenden Luftkrieges eilte Axmann von einem
Höhenflug zum nächsten: Weiruthenische Gedankengänge,Gründung
eines eurpäischen Jugendbundes, germanische Landdienstlager, Kriegsberufswettkampf, um Beispiele zu nennen. Im gleichen Atem-
zug Opposition und Jugendcliquen im eigenen Lande. Ein Reich, ein
Führer, das mochte stimmen, aber e i n Volk ganz bestimmt nicht.
Wiederholungen von Fehlbehauptung machen kein 'Richtig'.
Axmann erwähnt auch die Materialschlachten des ersten Weltkrie-
ges.Er wußte, daß man Menschen nicht gegen Material setzen kann.
Aber er goutierte. Utopie kann Ende herbeiführen.
Das Buch 'Hitlerjugend'ist über Erinnerungen hinausgehend ein
bleibendes Mahnmal für die namenlos geopferten Jugendlichen eines
ideologisch initiierten Volkssturm- Wirrsals zu Kriegsende.
H. Maus (Heidelberg)
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6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen ein ewiger Zeitzeuge, 16. Juni 2011
Bei der Bewertung einer Person und Aussagen von selbiger ist Instinkt oft das beste und auch einzige Mittel. Bei Arthur Axmann wird einem schnell klar, dass hier eine aufrichtige ehrliche und gute Seele schreibt.

Was ein anderer Rezensent kritisiert als Selbstbeweihräucherung eines unbelehrbaren Nationalsozialisten bezeichne ich als Rückgrat eines politischen Menschen, der keinen Grund hat von seinen ehrbaren Grundsätzen abzurücken.

Das Buch mag in Teilbereichen langatmig sein, aber es bietet überwiegend sehr interessante Einblicke in die Gegensätze der 20er und 30er Jahre in denen sich der mörderische Kampf der Ideologien bereits auf den Straße abzeichnete und entweder zu einer Machtübernahme der Kommunisten oder der Nationalisten führen musste, Weimar war hoffnungslos dem Untergang geweiht. Die Details dieser Entwicklung, bei der es bereits unter ganz jungen Menschen viele Tote gab, sind erschreckend und lassen die Aktionen der NS Führung nach der Machtübernahme gegen die Kommunisten mehr als nachvollziehbar erscheinen. Diese reale Gefahr von links wird heute zu gerne verschwiegen, aber ohne diese ist der NS in der Form wie es ihn dann gab gar nicht vorstellbar.

Auch in vielen heute noch umstrittenen historisch bedeutsamen Aspekten bietet Axmann Details die der Meinungsbildung sehr dienlich sind, so z.b. bzgl. dem Englandflug von Hess oder auch bzgl. der Gerüchte um das Ende Hitlers.

Das Buch ist definitiv all jenen zu empfehlen die sich zusammen mit vielen anderen Büchern ehemaliger Funktionäre des 3. Reiches Detail für Detail einem unvoreingenommen Bild dieser Zeit und ihrer Protagonisten nähern möchten.

Dass eingeschworene oder angelernte Gegner des NS ein Buch wie das von Axmann abwerten, macht es nur interessanter, eine objektive Bewertung eines solchen Buches kann man natürlich aus den gegnerischen Kreisen nicht im Geringsten erwarten.
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