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Hitler - Die letzten 10 Tage
 
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Hitler - Die letzten 10 Tage

Sir Alec Guinness , Doris Kunstmann , Ennio De Concini    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,49 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Sir Alec Guinness, Doris Kunstmann, Simon Ward
  • Regisseur(e): Ennio De Concini
  • Komponist: Mischa Spoliansky
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: SchröderMedia HandelsgmbH & Co KG
  • Erscheinungstermin: 17. November 2009
  • Produktionsjahr: 1972
  • Spieldauer: 100 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002M6XXF4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 41.825 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

20. April 1945, der 56. Geburtstag Adolf Hitlers:

Die Sowjetarmee ist im Begriff, Berlin zu erobern. Die Lage im Führerbunker spitzt sich zu. Doch Hitler denkt nicht an Aufgabe. Er plant für Armeen und Divisionen, die gar nicht mehr existieren.

Die letzten 10 Tage seines Lebens haben begonnen und die letzten 18 Tage des Dritten Reiches.

Eine auf dokumentarische Aufzeichnungen gestützte Version der letzten Tage Hitlers und seines Stabes im Führerhauptquartier in Berlin mit dem gemeinsam verübten Selbstmord seiner nächsten Anhänger.

Rezension

Herausragende Schauspielerleistungen runden den Film ab! (SchröderMedia)

Der aufwändig produzierte Spielfilm ist der zweite Versuch, die Tage im Führerbunker zu rekonstruieren. Den ersten Spielfilm zu diesem Thema legte Georg Wilhelm Pabst 1955 mit Der letzte Akt vor. Als dritten Versuch lässt sich der Kinofilm Der Bunker (1981) mit Anthony Hopkins in der Rolle von Adolf Hitler nennen. 2004 griff Oliver Hirschbiegel mit seinem Film Der Untergang das Thema erneut auf. (wikipedia)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ist halt sehr alt 17. Oktober 2011
Von Frau Hase
Von Amazon bestätigter Kauf
Man muss wohl berücksichtigen, dass der Film schon sehr alt ist und man 1972 noch nicht die Kenntnisse über Hitlers Ende hatte, wie wir sie heute haben. Anders sind viele historische Ungenauigkeiten wohl nicht zu erklären. Alle rauszuarbeiten habe ich keine Lust, aber hier sind einige:

1.) Bei der Europakarte, die im Vorspann Hitlers Eroberungen zeigt, fehlen die deutschen Ostgebiete. Hier wird Deutschland in den Grenzen von 1990(!) gezeigt, die polnische Westverschiebung ist schon abgeschlossen.

2.) Albert Speer taucht im Film gar nicht auf, er wird nur einmal kurz erwähnt. Sein Besuch im Bunker ist aber eine Schlüsselszene in den letzten Tagen Hitlers (angeblich hat Speer bei diesem Treffen, dass unter 4-Augen stattfand, Hitler ausgeredet, ihn zu seinem Nachfolger zu machen. Speer hat das aber stets bestritten).

3.) Der Ehekrach zwischen Hitler und Eva Braun kurz vor dem gemeinsamen Selbstmord ist wohl ein schlechter Scherz, darauf gibt es nun wirklich nicht den allerkleinsten Hinweis.

4.) Im Film bittet Magda Goebbels Hitler um Zyankali für ihre Kinder, in Wahrheit erhielt sie es aber wohl von Dr. Stumpfegger, der mit ihr zusammen die Morde auch verübt haben soll.

5.) Im Vorspann heißt es: "1938, 5 Jahre, nachdem die Nazis in den Reichstag einzogen..." was natürlich Quatsch ist. In den Reichstag war die NSDAP schon früher eingezogen, wenn auch erst als kleine Partei.

Und so weiter, und so weiter.......

Ja, es ist nur ein Spielfilm. Aber bei einem so sensiblen Thema sollte historische Genauigkeit doch oberste Priorität haben. Ich erkläre mir das, wie gesagt, mit dem Wissensstand von 1972

Für die gute Besetzung, allen voran Alec Guinness, gibt es den 2. Stern. Trotzdem lieber
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Regina Károlyi (Media-Mania) TOP 500 REZENSENT
"Hitler - die letzten 10 Tage" wird oft verglichen mit Oliver Hirschbiegels "Der Untergang". Der Vergleich soll in dieser Rezension entfallen, denn die beiden Filme setzen unterschiedliche Schwerpunkte und verdienen eine unabhängige Betrachtung.
Der hier besprochene Film, ein gutes Vierteljahrhundert alt, steht und fällt mit dem herausragenden Alec Guinness. Es ist bekannt, dass dieser historisches Foto- und Filmmaterial ausgiebig studiert hat und Hitler in einer wohl bemerkenswert authentischen Weise wiedergibt - einen meist müden, kranken, gealterten Hitler, der nur gelegentlich bei seinen gefürchteten Wutausbrüchen etwas von dem Demagogen aufweist, als den man ihn aus den ersten Jahren seiner Diktatur kennt.
Ein kurzer filmischer Vorspann erzählt die Vorgeschichte von Hitlers Machtergreifung, und es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Film auf historischen Tatsachen beruht und sich vor allem auf das Zeugnis eines Bunkerbewohners, dem damaligen Rittmeister Gerhard Boldt, beruft. Darauf folgt rasch die erwähnte Geburtstagsfeier, in deren Verlauf das Geburtstags"kind" seinen Getreuen Zyankalikapseln schenkt.
Viel "Action" gibt es eigentlich nicht im Bunker - am ehesten vielleicht in den eingestreuten Szenen von außerhalb, die das total zerstörte Berlin, die Gräuel in den KZs, die Gemetzel bei den Schlachten andeuten. Wert wird auf die groteske Situation gelegt - das Feiern mit akustischer Untermalung durch die immer näher rückenden Einschläge von schweren Geschossen, Eva Brauns Eitelkeiten, Magda Goebbels, die sich als wahre deutsche Mutter hervortut, indem sie ihre Kinder vergiften will, das ratlose, starre Staunen der Offiziere, wenn Hitler Befehle zum Vorrücken von Armeen erteilt, die es nicht mehr oder nur noch rudimentär gibt. Beeindruckend ist auch das Auftreten von Diane Cilento als Hanna Reitsch und Eric Porter als Robert Ritter von Greim. Eher etwas schwach wirkt John Bennett als Goebbels. Alle liefern sie sich, wie im wahren Führerbunker, teils wirklich ideologisch blind, teils sehenden Auges, jenem von Alec Guinness so ausgezeichnet verkörperten und seinem Wahn verfallenen "Führer" aus bis zum unausweichlichen Ende.
Die letzte Szene, jene des Selbstmordes des frischgebackenen Ehepaares Hitler, hatte keine Zeugen. Etwas kühn wird Hitler hier in den Mund gelegt, er habe seit Stalingrad gewusst, dass der Krieg nicht zu gewinnen sei, und ein letztes Mal zeigt er seine Frauenverachtung. Das mag so gewesen sein - vermutlich war es anders. Egal; die Szene bildet einen würdigen Abschluss für den Film und ein Leben, dem man gern jede Würde abspräche.
Extras werden nicht angeboten. Diese würden freilich den tiefen Eindruck, den der Film selbst hinterlässt, nur herabwürdigen. Er fängt das Groteske, den Wahnsinn jener zehn Tage vorzüglich ein, beeindruckt, verstört. Denn, dies bleibt stets im Hinterkopf des Betrachters präsentiert, es handelt sich, wie auf dem Cover beschrieben, um einen "historisch getreuen Spielfilm".
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ja, aber ... 1. Mai 2010
Von Amazon bestätigter Kauf
Nachdem ich nun auch diesen Film über die Ereignisse im Führerbunker im April 1945 gesehen habe, verstehe ich diejenigen, für die "Der Untergang" im wesentlichen eine Mischung aus den drei bisherigen Filmen ist.

Wer

"Der letzte Akt",
"Hitler - Die letzten 10 Tage" und
"Der Führerbunker"

gesehen hat, hat eigentlich alles gesehen, was sich auch auch in "Der Untergang" findet. Und manches ist in den älteren Filmen vielleicht sogar etwas eindringlicher.

Dieser Film lebt im wesentlichen von der herausragenden schauspielerischen Leistung von Alec Guiness, der man wie dem gesamten Film eine bessere deutsche Synkronisation gewünscht hätte. Wer kann, sollte den Film besser in der Originalfassung ansehen. Mit dieser Einschränkung kann der Film jedoch empfohlen werden.
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