Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Enttäuschend, 22. September 2007
Wer einen Horror-Film, Psychoterror, mega spannenden Thriller erwartet ist hier fehl am Platz. Der Hauptdarsteller gefällt mit authentischem Auftritt und gutem Kostüm. Während das Original als Road Movie mit Thrill glänzt ist dieses Remake mehr oder weniger nur ein Abklatsch geworden. Ein Teenie Pärchen mit einem etwas zu coolem Typen und einem hübschen Mädel. Natürlich mit kurzem Röckchen und schönen Beinen. Aber das macht noch lange keinen guten Film. Der Film zeigt viel Blut und schnell sterben die Leute. So schnell, dass der Film nicht einmal 90 min dauert. Ich hatte mich sehr auf diesen Film gefreut bin aber schwer enttäuscht davon. Hätte deutlich mehr erwartet. Die Situation, die zwischen der Polizei und dem Teenie-Pärchen entsteht trägt auch nicht zur Spannung bei, sondern regt den Zuschauer eher nur auf, da die jungen Leute völlig dumm und realitätsfremd erscheinen! Ich habe hier nur zwei Sterne vergeben, weil die Schreck-Effekte wirklich gut sind. Also ich habe mich ein paar mal wirklich "zu Tode" erschreckt. Ansonsten wird einem leider nichts geboten. Wenn man den Film doch anschaut, dann ist absolute Dunkelheit und die Surround-Anlage voll aufgedreht Pflicht!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Neuauflage eigentlich unnötig - aber goil !, 24. Februar 2008
Wer das Original aus den 80er mit Rutger Hauer in der 18er Version hat, braucht dieses "Remake" eigentlich genauso wenig wie die deutsche Sprache Anglizismen.
Am meisten gereizt hat mich an der Neuauflage der 442, also dieser blaue Ami-Schlitten mit dem rattenscharfen Sound und stylischen Felgen. Ja, so wars.
Um so überraschter war ich ob all der vielen mauen Rezensionen, daß mich der Streifen dann doch tatsächlich zu fesseln vermochte: Sean Bean nimmt man den mordenden Psychopathen ohne weiteres ab, o.k., "Grace" ist vor allem lecker anzuschauen mit ihren langen, in Cowboy-Stiefel endenden Beinen, verbreitet allerdings für meinen Geschmack ein wenig zu viel Teenie-Atmosphäre.
Die Handlung selbst bietet zwar nichts wirklich Neues, schon aber einige Schockmomente und das Grauen scheint häufig geradezu hinter dem Bildschirm zu lauern. Dazu solide Action-Momente wie Verfolgungsjagden mit fliegenden Streifenwagen etc..
Fazit: Nach meinem Dafürhalten uneingeschränkt empfehlenswert ! Sicher: Dürfte ich nur einen Film behalten, fiele meine Wahl auf das Original. Statt nun erbsenzählerisch die beiden Ausgaben miteinander zu vergleichen, ach was, freu ich mich einfach, ab sofort 2 eigenständige Versionen des "Hitchers" aus dem Regal ziehen zu können. ;-) Einsteigen, sich schocken lassen und das Anschwellen von Rachegelüsten "genießen"...
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Dank dem verlässlichen Sean Bean solides, wenn auch nicht unbedingt notwendiges Remake eines jungen Actionklassikers, 24. Juli 2007
Alle Vergleiche, die zwischen dem Original von 1986 und der Neuauflage gezogen werden, müssen sich letztendlich auf die Figur des von Eric Red geschaffenen, mysteriösen Anhalter from Hell konzentrieren, den Rutger Hauer (ebenso einzigartig in BLADE RUNNER) so unnachahmlich zum Leben erweckte. Und eigentlich wie erwartet scheitert das von Krawallregisseur Michael Bay (THE ROCK, TRANSFORMERS) produzierte Remake am Hauptprotagonisten. Keine Frage, gäbe es den Hauerschen Hitcher nicht, wäre Sean Beans Leistung unbestritten makellos und furchteinflößend. Außerdem hätten wohl die Meisten dem Mimen, der stets bemerkenswerte und unterschiedliche Nebenrollen zu den Hauptcharakteren ebenbürtigen Partnern (GOLDENEYE, RONIN, DER HERR DER RINGE, SAG KEIN WORT) aufwertete, den verdienten Durchbruch als Leading Actor gegönnt. Doch im Gegensatz zu Rutger Hauers teilweise eleganter Performance, die es fertig brachte, Sympathie für den sinistren Psychopathen zu erzeugen, dirigiert Regieneuling Meyers Bean als plumpen Schlitzer von der Stange durch den Film, dessen effektvoll bebilderter Tod den Zuschauer recht kalt lässt. Gleiches gilt für die beiden Kontrahenten, von den - nicht abwertend gemeint - relativen No-Names Sophia Bush (PARTY ANIMALS) und Zachary Knighton (SEX ODER STIRB) dargeboten.
Die geringfügigen Storyänderungen sorgen dafür, dass der Streifen kürzer, aber nicht kurzweiliger wird. So reist Jim im Remake nicht allein und erhält erst während des Trips weibliche Verstärkung, sondern startet mit attraktiver Freundin Grace. Der Rollentausch beim - für einen Partner letalen - Ende der Beziehung ist sicherlich dem aktuellen Trend starker Frauen im Horror- und Actionkino geschuldet. Ansonsten verläuft die Handlung für den Kenner des ersten Hitcher ziemlich überraschungsfrei. Einzig unterhaltsamer Unterschied bleibt somit die visuell stylischere und stunttechnisch aufwändigere Produktion sowie die expliziter gezeigte Zweiteilung eines Körpers mittels Truck.
Wie in der Musikindustrie sorgen auch in Hollywood Neuinterpretationen mehr oder weniger alter Zelluloiderfolge manchmal für frischen Wind und innovative Sichtweisen. Bedauerlicherweise ist die Liste überflüssiger und - aufgrund der im schlimmsten Fall beinahe verursachten Abwertung des Vorbildes - ärgerlicher Remakes länger als die der gelungenen. Mit Unbehagen erinnert sich der Cineast beispielsweise an Neuauflagen von PSYCHO, THE FOG oder DAS OMEN. Als gelungen kann man dagegen aktuelle Interpretationen von THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE, AMITYVILLE HORROR oder THE HILLS HAVE EYES bezeichnen. Zum Schluss bleibt die Empfehlung an all diejenigen, die noch keine Fahrt mit dem HITCHER unternommen haben, sich die routinierte 2006er Version anzuschauen - um danach den fabelhaften, 20 Jahre älteren Klassiker zu entdecken.
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