Aus der Amazon-Redaktion
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Hohes Bildniveau mit hoher Stabilität, musiklastiger Atmosphäre und unterhaltsamen Extras.
Bild: Das konturenstarke Bild liegt satt und ohne Schwankungen (z.B. im Vorspanntext) auf dem Bildschirm. Auch Details, wie kleinste Fenster im Hochhaus im Bildhintergrund (00.18.37) sind stets klar umrissen abgebildet. Die Datenkompression hinterläßt auf Bildschirm und Leinwand bestenfalls erahnbare Artefakte in Form von geringster Neigung zu sanfter Blockbildung von Grieseln. Bildrauschen tritt nur in Hintergründen mit kritischem Belichtungsstand auf, etwa in Szenen im Nachtclub (00.20.25, 00.27.03). Auch in nahen Kameraeinstellungen ist die Schärfe sehr gut, Will Smiths Basthaare sind einzeln klar zählbar. In mittleren Distanzen weichen Gesichtskonturen etwas auf, aber völlig im Rahmen des Üblichen.
Ton: Die Komödie überläßt weitgehend der frohen und weitläufigen Musik atmosphärischen Begleitung. Dort, wo man Effekte hätte einsetzen können (z.B. Jetski-Fahrt auf dem Hudsonriver), dreht die Musik auf. Ist bei diesem Genre auch in Ordnung. Das es aber auch anders geht, beweist die Szene bei 00.50.15, in der sich schlagartig die ganze N.Y.-Atmo mit fahrenden Autos, quietschenden Bremsen von links nach rechts. Die Dialoge klingen etwas ausgedünnt, bleiben jedoch jederzeit ortbar und verständlich. Wer mag, der tut sich mal die polnische Version mit Overvoice eines einzigen Sprechers für alle Darsteller (auch die Weiblichen) an.
Extras: 5 kurze Dokus werden aufgefahren, von denen die "Entwicklung von Kevin James Tanzszene am sympathischten ist. Der Einsatz der wahren Date-Doktoren, die die Produktion beratend begleiteten ist wenig informativ und man zuckt eigentlich jedesmal zusammen, wenn eine Therapeutin mit Liftings im Endstadium im Bild erscheint und über Beziehungen spricht. Die 3 Extraszenen werden vom Regisseur eingeleitet und enthalten auch die ursprüngliche Eröffnung mit George Fentos Score, der aber laut Andy Tennant die falsche Stimmung produziert. Will Smiths Rekordversuch, ins Guiness Book zu kommen, in dem er 3 Gastauftritte innerhalb von 12 Stunden erledigt, ist eher überflüssiges Beiwerk. Eine Abwertung gibt es für das nutzlose Kapitelmenü, das weder eine Gesamtübersicht bietet, noch den Kapiteln einen Namen gibt. --movieman.de
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Blickpunkt: Film
'Hitch - Der Date Doktor' ist die erste echte romantische Komödie des wohl auch im realen Leben Vollblutverführer-tauglichen Smith, dessen erfolgreichste Filme bisher Actionstoffe oder Action-Komik-Hybriden waren. Hier kann der 'Fresh Prince' seine Qualitäten als sympathische Plaudertasche formatfüllend zum Einsatz bringen, hat nahezu exklusiv die besten Dialoge, während Situationskomik, traditionell der Schlüsselreiz für ein Mainstreampublikum, in den Händen und der Körpersprache von Sitcom-Star Kevin James ('King of Queens') liegt. Im Debütdrehbuch von Kevin Bisch, das seine stärksten Momente vor allem im ersten Drittel und in Smiths Existenz- und Persönlichkeitsanalysen hat ('Im Leben geht es um mehr, als andere dabei zu beobachten'), spielt Smith den Profikuppler Alex Hitchens, der sich nach einem Liebestrauma im College zum Experten in der schnellen Eroberung von Frauen entwickelt hat - eine Veränderung, deren Prozess dem Zuschauer vorenthalten bleibt. Bei Alex' Arbeit, aber auch in seinem Beziehungsleben, stehen Ergebnisse, nicht Emotionen im Vordergrund, bis er in der smarten Klatschkolumnistin Sara, (Eva Mendes, zuletzt 'Unzertrennlich' mit Greg Kinnear) ein ebenfalls bindungsscheues Attraktivexemplar kennenlernt. Parallel zu diesem Romantik-Projekt entwickelt das Skript ein weiteres, ungleich komplizierteres. Der unauffällige Albert (Kevin James), sanfter Buchhalter mit Gewichts- und zwischenmenschlichen Koordinationsproblemen, hat sich ausgerechnet in eine Klientin, die unerreichbar scheinende Society-Beauty Allegra Cole, verliebt. Während der Date Doktor an diesen beiden Aufgaben arbeitet, droht seine Anonymität, elementar wichtig für sein Geschäft, durch Journalistin Sara aufzufliegen. Natürlich entwickeln sich beide Handlungsstränge recht berechenbar, geht das Drehbuch wie nach einer Liste vor - von den Nebenfiguren bis hin zur Melancholie-Montage im Stadium verhärteter Beziehungsfronten, wirkt das Potenzial der Grundidee nicht wirklich ausgereizt. Doch Smith ist ein zuverlässiger Sympathiegarant. Seine frühen Kontaktaufnahmen mit Mendes wecken Erinnerungen an das amüsant und bissig aufgeladene Verbalpingpong der Screwball Comedies, und James hat als Slapsticklieferant in einer Tanzeinlage mit expressiven Bewegungsexplosionen ein komisches Highlight im Angebot, das die Stimmung in den Kinosälen auf Spitzenwerte treiben wird. kob.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Produktbeschreibungen
Leider gibt es immer wieder traurige Fälle wie Albert (KEVIN JAMES), die trotz massivem Nachhilfeunterricht in Sachen "Wie baggere ich erfolgreich eine Frau an?" so gar nicht an Esprit gewinnen und Hitch an den Rand der Verzweiflung bringen. Zu allem Überfluss schleicht sich auch noch die mit allen Wassern gewaschene Journalistin Sara (EVA MENDEZ) undercover in Hitchs Agentur ein, um hinter das Geheimnis seiner berühmt-berüchtigten Trainingskurse zu kommen. Nach einigen persönlichen Enttäuschungen glaubt Sara - genau wie Hitch - nicht mehr an die große Liebe und begegnet romantischen Beziehungen eher mit ernüchtertem Zynismus. Ironischerweise macht beide genau diese Einstellung wie geschaffen füreinander. Und so findet sich der abgeklärte Profi Hitch bald auf ungewohntem Terrain - denn nun ist auch ER einmal scheinbar hoffnungslos verliebt und benimmt sich in Saras Gegenwart genauso unbeholfen und ungeschickt