Mary fährt müde von einer Party nach Hause. Ein Gegenstand auf der Fahrbahn zwingt sie zu einem Ausweichmanöver. Zuhause legt sie sich hin, um spät in der Nacht von einem Geräuch geweckt zu werden. In der Garage wird sie fündig. Dort liegt ein verletzter Mann, den Mary allem Anschein nach angefahren und mitgeschleift hat. Den ersten Gedanken, einen Krankenwagen und die Polizei zu rufen, verwirft sie und will dem Mann zunächst selbst helfen. Als dieser nach ihr greift reagiert Mary über und erschlägt ihn mit einem Golfschläger. In Panik schafft sie den Mann in den Wagen, fährt in den Wald und vergräbt ihn.
Am nächsten Morgen reinigt sie die Garage, das Auto und fährt in eine Werkstatt. Allerdings lässt sie die Reparatur nicht durchführen. Aus dem Fernsehen erfährt Mary, das ein Familienvater verschwunden ist. Sie weiht ihren Freund Rick in die Ereignisse ein und dieser bietet ihr Hilfe an. In der darauffolgenden Nacht fällt Mary ein, dass das Opfer noch in ihrer Decke liegt und diese möglicherweise ihre Identittät verraten könnte. Sie verabredet sich mit Rick an besagter Stelle und muss feststellen, das der Totgeglaubte verschwunden ist. An seiner Stelle liegt Rick tot in der Grube.
Ab hier verläuft die Geschichte anders herum. Mary wird zum gejagten Opfer ihres Unfalls. Ihr Peiniger bindet sie an die Stoßstange ihres Fahrzeug und eine wilde Fahrt durch die Nacht nimmt ihren Lauf.
Die zweigeteilte Geschichte ist in ihrem ersten Teil deutlich spannender als im Zweiten. Die erste Hälfte generiert die Aufmerksamkeit des Zuschauers aus Befürchtungen und Ängsten, die zweite dagegen beschränkt sich auf absurde Gewalt, die ins surreale reicht. Die gewählte Kameraführung passt ausgezeichnet zu dem Gezeigten. Regie und Schauspieler liefern eine gute Performance.