In einer Rezension in der Oktober-Ausgabe 2007 des Magazins "eclipsed" monierte Alan Tepper, "Es richtet sich in erster Linie an Leser, die an kommerziell erfolgreicher Musik interessiert sind...". "...wer jedoch Nischenmusik sucht, wird hier nicht fündig"! Zu sagen wäre dazu, man kann das Haar auch mit einer Lupe in der Suppe suchen. Wer sich mit der Materie mehr als oberflächlich beschäfitgt wird wissen, das ein Lexikon der populären Musik nie eine vollständige und abgeschlossene Enzyklöpädie
sein kann. Es ist eine zeitliche und auch subjektive Zustandsbeschreibung, die bereits kurz nach Erscheinen überholt sein kann. Jeder Musikjournalist hat seine Nische, in der er sich bewegt, so auch Frank Laufenberg. Nur füllt Laufenberg im Gegensatz zu vielen selbsternannten "Pop-Experten" diese Nische fast vollständig aus.
Sein Wissen ist beeindruckend, sein Werdegang umfasst mittlerweilen Dekaden und er gehört zu den letzten für die Radio machen mehr ist als das bloße Jonglieren mit Worthülsen, das Vermitteln von Nichtwissen und das unsägliche Dudeln von sogenannten
Hits und Klassikern.
Die drei Lexikon-Bände umfassen summa sumarum 2700 Seiten. Ein Register, chronologiert nach Gruppen, Interpreten und Titeln macht das gezielte Suchen einfach. Behandelt werden alle Künstler, die mit Singlehits in den amerikanischen, britischen und deutschen Charts vertreten waren. Zusätzlich werden alle Interpreten gelistet und behandelt, die die Top Ten der deutschen Longplay-Charts erreichten.
Kenntnisreiche Informationen, dazu eine Listung der Hits eines jeden Eintrags mit der höchsten Chart-Plazierung und subjektive Bewertungen und Kommentare das Autors
machen dieses Lexikon so einzigartig auf dem deutschen und internationalen Markt.
Ich habe mir übrigens zwei komplette Ausgaben zugelegt. Eine für den (fast) täglichen Gebrauch und eine für das Bücherregal. Musik-Fans sind halt verrückte Menschen!