Neu kaufen

Dieser Artikel kann nicht per 1-Click® bestellt werden.
Gebraucht kaufen
Gebraucht - Sehr gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 4,41

Dieser Artikel kann nicht per 1-Click® bestellt werden.
 
   
Alle Angebote
Amazon.de In den Einkaufswagen
EUR 8,32
dvd-schnell... In den Einkaufswagen
EUR 9,97
Eliware In den Einkaufswagen
EUR 12,99
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
A History of Violence
 
Größeres Bild
 

A History of Violence

Viggo Mortensen , Maria Bello , David Cronenberg    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,01
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf durch tvhits und Versand durch Amazon.de.  Für weitere Informationen klicken Sie bitte auf den Verkäufernamen.
Noch 3 Stück auf Lager.
Achtung: ab 18! Eine Lieferung an Minderjährige ist nicht möglich. Klicken Sie bitte hier für weitere Informationen.

Hinweise und Aktionen


Wird oft zusammen gekauft

A History of Violence + Tödliche Versprechen - Eastern Promises + Black Swan
Preis für alle drei: EUR 24,95

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf durch tvhits, Versand durch Amazon.

  • Tödliche Versprechen - Eastern Promises EUR 9,99

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Black Swan EUR 6,95

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Produktinformation

  • Darsteller: Viggo Mortensen, Maria Bello, Ed Harris
  • Regisseur(e): David Cronenberg
  • Komponist: Howard Shore
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 24. März 2006
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 91 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000EBGC84
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.833 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

OFDb.de

Ein neuer Cronenberg läßt die Erwartungen immer ein wenig steigen und wenn eins sicher ist, dann daß man im Anschluß an den Filmbesuch ein wenig was zum Nachgrübeln hat, was der Regisseur uns damit wieder erzählen wollte.
Für manche ist die Existenz dieser Herausforderung zum Gedankenspiel schon Grund genug, die Qualität gegenüber der üblichen Massenware herauszustellen, der Großteil des Publikums hat leider meistens wenig Sinn für eventuelle Subtilitäten und ordnet die Filme jeweils nach ihrem Unterhaltungs- oder Gewaltpotential ein. Aber Film darf auch mal ruhig Arbeit sein.

In punkto Eindeutigkeiten düften sich auch an "A History of Violence" diverse Besucher die Zähne ausgebissen haben, vor allem wenn man noch in der Scanners- oder Videodrome-Phase steckengeblieben ist.
Cronenberg hat sich von der Verbindung zwischen psychologischen Abgründen und der Verformung des Fleisches als Materialisation der Psyche langsam aber sicher entfernt, sondern psychologisiert jetzt öfters "trocken", auch wenn die Gewalt als antreibende Kraft hier zwei-, dreimal in die Welt der Filmfiguren wie ein Sturm einbricht.

Trotzdem ist es weniger die Darstellung der Gewalt, die hier in Bilder gefaßt wird, als vielmehr die Auswirkung derselben auf Menschen und ihre Umwelt, speziell die Konstruktion der Familie. Wie schon in der Vorlage (übrigens kein Roman, sondern ein Comic), breitet das Skript vor uns eine amerikanische Kleinstadtidylle aus und unser Held Tom Stall hat mit Ehefrau, Teenagersohn und kleiner Tochter, könnte in früheren Zeiten durchaus rockwellsche Dimensionen gehabt haben.
Cronenberg gönnt seinen Charakteren viel Zeit zur Entwicklung, zeichnet Familienleben und die Einbindung in die Stadtgemeinschaft nach, stellt die Familie in die Balance. Und bringt sie dann zu Fall.

Der Einbruch der Gewalt durch zwei halb psychopathische Räuber in Toms Cafe, die er in einem Anfall akuter Notwehr geradezu brachial von dieser in die nächste Welt befördert, macht Tom zum Helden, fördert aber gleich noch mehr zwielichtige Gestalten zu Tage, speziell den Gangster Fogarty, die Tom für einen gewissen Joey Cusack halten, den Bruder eines Großbosses aus Philly.

Die ständigen Verdächtigungen und Provokationen bringen Mensch und Familie bald aus dem Gleichgewicht, Zweifel über Toms Identität schleichen sich ein, der Sohn löst schließlich einen schwelenden Schulkonflikt zum ersten Mal mit brutaler Gewalt, bis auch Tom alias Joey nichts anderes übrig bleibt, als sich den drei Männern zu stellen.

Das Skript stellt nicht die Frage, ob wir in einem bizarren Identitätenalptraum gefangen sind (nach "Spider" dürfte die Idee immerhin erlaubt sein), sondern beleuchtet mehr den Umgang mit der eigenen Identität, bzw. dem Ausmerzen einer vorherigen mit Stumpf und Stiel.
Tom, der von Viggo Mortensen geradezu schmerzhaft behutsam angelegt wird, bemüht sich intensiv, den Status Quo der Familie zu halten und kann doch nicht verhindern, daß seine Balance langsam zerbricht. Obwohl seine Frau glücklich hoch drei mit ihm ist, kann sie die vorherige Identität seinerseits nicht akzeptieren, was wohl zu einer der schmerzhaftesten und verzweifeltesten Liebesszenen seit Jahren führt, eine orgiastische Klammerei mitten auf einer Treppe, kurz vor einem hysterischen Weinkrampf.
Mehr und mehr jedoch taucht in Tom der Gangster Joey wieder auf und drängt ihn schließlich, die Vergangenheit nicht nur in sich zu begraben, sondern dies auch in der Realität zu tun, ohne Gewißheit, nur mit der Hoffnung, daß danach alles wieder ins Lot kommen könnte.
Mortensen ist geradezu beängstigend als Ruhepol, der dann im Augenblick der Gefahr zum eiskalten Killer mutiert, der mit aller nötigen Härte und Schnelligkeit ausmerzt, was ihm oder seiner Familie zur Gefahr werden könnte, notfalls auch den eigenen Bruder.

Die Aussage dahinter bleibt vage, der Film ist mehr Prozesschilderung als Analyse. Gewalt ist nicht böse, sie ist manchmal unausweichlich, das ist ein altes Western-Motiv, mit dem der Film viel zu tun hat. (Die Anfangssequenz mit den beiden Räubern vor einem Motel scheint erst tarantino-motiviert zu sein, bis man dann endlich das Leone-Zitat identifizieren kann). Aber hier hat Gewalt auch Konsequenzen und verändert das Gebilde der eigenen Existenz.
Deswegen bleibt der Film in seiner Schlußeinstellung auch wunderbar ambivalent. Die Unschuld des jüngeren Kindes bleibt unberührt, der Sohn stellt in einer Art traurigen Akzeptanz den Wunsch nach einem Vater scheinbar über die eigene Wut, während zwischen den Eheleuten fast angstvoll nach einem Schimmer von Hoffnung in den Augen des jeweils anderen gesucht wird.
Alles bleibt am Ende offen, aber wenn man dann in den Gewaltszenen relativ brachial zu sehen bekommt, wie Köpfe halb weggeschossen, Kehlen durchgetreten oder Nasenknorpel ins Gehirn getrieben werden, ist dies verständlich und auch, daß man zur Normalität nicht mehr so einfach zurückkehren kann.

Erzählkino ohne definitive Eindeutigkeiten, wenn auch manchmal mit einer fast enervierenden Detailfreudigkeit in der Konstruktion, ich bin erfreut. (8/10)

--- Silvan Prefetzky (Moonshade)

Produktbeschreibungen

Coffeeshop-Wirt Tom Stall lebt glcklich und zufrieden mit seiner Frau und den beiden Kindern in einer Kleinstadt. Doch eines Abends wird die Familienidylle gestrt Zwei brutale Ruber berfallen Tom im Coffeeshop. Er erkennt die Gefahr und erschiet die beiden gesuchten Mrder in Notwehr. Weil Tom daraufhin in allen Medien als Held gefeiert wird, steht sein Leben pltzlich Kopf. Tom fhlt sich dabei nicht wohl er mchte sein normales Leben weiterfhren. Doch dann erscheint der geheimnisvolle Carl Fogarty. Er bedroht Tom, weil er meint in ihm seinen Todfeind Joey entdeckt zu haben.

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(1)

 

 

Kundenrezensionen

44 Rezensionen
5 Sterne:
 (15)
4 Sterne:
 (15)
3 Sterne:
 (10)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (3)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
3.9 von 5 Sternen (44 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Biedermann und Brandstifter, 22. September 2006
Von 
Klaus Stocker "wunderklaus" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: A History of Violence (DVD)
Regisseur Cronenberg ist immer dann besonders gut, wenn der Stoff doppelbödig ist, sich überraschende charakterliche Metamorphosen vollziehen und sich zunächst verborgene moralische Abgründe auftun.

Dieses Wandern am Grat der menschlichen Ambivalenz, die einen Biedermann als Brandstifter, einen Wohltäter als Täter identifiziert, liegt ihm und lässt seine Filmerqualitäten in hohe Höhen aufsteigen. Dann ist seine künstlerische Handschrift sehr einzigartig unter denen der Hollywoodveteranen. Im Mainstream hatte Cronenberg Erfolge mit "The fly", im Gedächtnis blieben aber auch abseitige und ungewöhnliche Thriller wie "Dead zone" oder "Videodrome" und verstörende Charakterstudien wie "Crash". Nahezu jeder dieser Filme beschrieb, wie schnell die dünnen Linien zwischen den Licht- und Grauzonen unserer Moral überschritten sein können.

Auch in "History of Violence" vollzieht sich eine Wandlung. Ein treusorgender Familienvater wird mit seiner gewalttägigen Vergangenheit konfrontiert. Und wie in einer Drogenkarriere, die nie wirklich beendet ist, greift er erneut zu dem Gift, setzt Gewalt ein, zunächst nur um das Eindringen seiner Vorgeschichte in's Heute zu verhindern. Dann jedoch überschreitet er die Grenzen der Selbstverteidigung, wird Täter. Wir wissen nicht, wie wir dazu stehen sollen. Eine eindringliche psychologische Reflexion über Lüge, Gewalt und Doppelmoral im Thrillergewand. Cronenberg's brillante, glasklare Bildsprache, wie er Gesichter und amerikanischen Regionalismus zeigt, ist ideal, um in Eindeutigkeit die Zweideutigkeit vorzuführen. Ein außergewöhnlicher, sehenswerter Film. Einer der besten in Cronenberg's Schaffen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Oft missverstanden, absolut sehenswert!, 26. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: A History of Violence (DVD)
Tom Stalls ist Besitzer eines Imbisses irgendwo im ländlichen USA, ein freundlicher, liebenswerter Mann um die 40, der mit seiner Frau und seinen beiden Kindern den amerikanischen Traum zu leben scheint. So weit so gut, aber es gibt auch andere gefährliche Zeitgenossen wie die beiden Killer, die der Film zuerst vorstellt und die jedes menschliche Empfinden verloren haben. Als die widerwärtigen Mörder in Toms Imbiss gehen, setzt dies eine Kette von Ereignissen in Gang, die vieles in Frage stellt. Ist Tom gar nicht der, der er zu sein vorgibt? Wenn nein, wer ist dann Joey? Während sich Toms Sohn Jack, toll gespielt von Ashton Holmes, mobbender Klassenkameraden erwähren muss, tauchen weiter Gangster in den beschaulichen Ort auf.

Der Film ist ne Wucht, alle Schauspieler super!! Die Gewaltszenen sind allerdings sehr brutal, werden aber im Gegensatz zum Mainstream nicht um ihrer Selbst willen gezeigt. Sie sind realistisch brutal und damit entlarven sie die Gewalt als abstoßend. Das Wesentliche des Films ist meiner Meinung nach die hier stimmig und glaubwürdig vorgetragene tiefe humane Botschaft. Ein Klasse Film für Erwachsene, der nachwirkt!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Das Böse unter der Oberfläche, 13. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: A History of Violence (DVD)
Nachhaltig beeindruckt hat mich David Cronenbergs Film "History of Violence".

Die Story ist eigentlich schnell erzählt und verrät dennoch wenig von der eigentlichen Faszination für diesen Film, dessen Brillanz neben einem hervorragenden Schauspielerensemble insbesondere dem Regisseur zu verdanken ist, mit dessen "üblichen" Filmen ich bislang eher nichts anzufangen wusste.

Tom Stall (ausdrucksstark: Viggo Mortensen) lebt mit seiner Familie in einem Kleinstadtidyll und betreibt dort ein Café, dass eines Tages überfallen wird. In dieser Notwehrsituation erschießt er die beiden Kriminellen und erlangt dadurch als Held lokale Berühmtheit. So erregt er die Aufmerksamkeit von Carl Fogarty (wieder einmal schlicht großartig: Ed Harris) und seinen Kumpanen, die ihn eines Tage im Lokal aufsuchen und vorgeben ihn als "Joey Cusack" von früher her zu kennen. Rasch wird seiner Frau (beeindruckend: Maria Bello) und dem Zuschauer klar, dass in der Vergangenheit Toms Dinge lauern, die Dunkles erahnen lassen.

Das wirklich nachhaltig Beeindruckende dieses Films läuft quasi in der Metaebene ab. Von Anfang an erfasst den Zuschauer eine unterschwellig suggerierte Unruhe über die auch die brillant fotografierte Idylle nicht hinweg zu täuschen vermag. Es lauert etwas Dunkles, gar Böses unter dieser Oberfläche.

Auch zeigt das Werk die feinen Verästelungen der Gewalt, die sich allmählich in alle Lebensbreiche Bann schlägt und auch den intellektuellen Sohn Toms (tolle Debütleistung: Asthon Holmes) erfasst, der sich gegen die Anfeindungen in der Schule bis dato verbal zu entziehen vermochte und ihn nun in eine schlagkräftige Auseindersetzung führt. Das zunehmende Mißtrauen das Tom entgegengebracht wird, droht die gesamte harmonisch lebende Familie zu zerstören.

Lediglich das Finale, in dem wir William Hurt (oscarnominiert für seinen siebenminütigen Auftritt!) erfreulicherweise wieder begegnen, vermochte mich nicht gänzlich zu überzeugen. Wurde doch hier Gewalt dem Zuschauer eher als probates Mittel zur Konfliktlösung angeboten, wenngleich auch eine stete Distanzierung hierzu erkennbar blieb.

Ansehen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen











Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:







Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von tvhits Versandbedingungen von tvhits Umtausch- & Rücknahme bei tvhits