Kurzbeschreibung
Aus dem Inhalt: Der Historikerstreit und die nationale Identität - Die Historisierung des Nationalsozialismus - Geschichtsbilder in Schulgeschichtsbüchern - Überlegungen zum deutschen Sonderweg - Realentwicklungen im Dritten Reich - Präventivkriegsdebatte.
Umschlagtext
Thema dieser geistesgeschichtlichen Arbeit ist der knapp zehn Jahre alte, die wissenschaftlichen Fachgrenzen weit überschreitende und bis in die Tagespolitik hineinreichende
Historikerstreit. Der Autor stellt diese Kontroverse in ein weites Bezugsfeld von früheren, ähnlichen Kontroversen und geschichtswissenschaftlichen Fallstudien der frühen Bundesrepublik. Eine leitende These lautet: Im
Historikerstreit Mitte der achtziger Jahre sei es nicht nur um die Fragen der Einordnung des Nationalsozialismus gegangen, sondern im Kern um ein kollektives politisches Bewußtsein, um die Inhalte und Notwendigkeit einer nationalen Identität der Deutschen wurde die eigentliche Kontroverse in Westdeutschland geführt.