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Hiroshima (DigiPak)
 
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Hiroshima (DigiPak)

 Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Polyband/WVG
  • Erscheinungstermin: 26. September 2005
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0009U51WI
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 53.649 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Es war ein Ereignis, das die Weltgeschichte auf einen Schlag veränderte: Der verheerende Atombombenangriff auf die japanische Stadt Hiroshima am 6. August 1945 war der Urknall des Atomzeitalters. Der gleißende Blitz und die pilzförmige Wolke wurden zum Symbol menschlicher Zerstörungskraft, deren Zähmung seitdem die Weltpolitik bestimmt. Wie es dazu kam und welche Folgen der Abwurf der Bombe hatte, zeichnet ein historisches Doku-Drama, das die BBC in Zusammenarbeit mit dem ZDF zum 60. Jahrestag des Atomangriffs auf Hiroshima realisiert hat, in bislang einzigartiger Intensität nach. Zeugenaussagen, Archivbilder, Computeranimationen und aufwendige filmische Rekonstruktionen zeigen zum ersten Mal ein vollständiges Bild des dramatischen Geschehens. Zu Wort kommen die Crewmitglieder des amerikanischen Atombombers "Enola Gay", darunter der Kommandant Paul Tibbets, zeitgenössische Kenner des politischen Hintergrunds, vor allem aber japanische Opfer des Atomangriffs. Ihre Erlebnisberichte vermitteln auf eindringliche Weise, mit welcher Urgewalt die Bombe Leben vernichtet, das gesamte Dasein der Menschen erschütterte, wie nahe Trostlosigkeit und Menschlichkeit in jenen Tagen beieinander lagen. Filmszenen, die in Japan, Großbritannien und Polen dank internationaler Zusammenarbeit mit großem Aufwand gedreht werden konnten, geben den Erinnerungen ein Gesicht. Die Erfahrungen der wenigen noch lebenden Augenzeugen münden in die Hoffnung, dass der Schock von Hiroshima auf Dauer eine Mahnung für die Menschen bleiben wird.

Produktbeschreibungen

Es war ein Ereignis, das die Weltgeschichte auf einen Schlag veränderte Der verheerende Atombombenangriff auf die japanische Stadt Hiroshima am 6. August 1945 war der Urknall des Atomzeitalters. Der gleißende Blitz und die pilzförmige Wolke wurden zum Symbol menschlicher Zerstörungskraft, deren Zähmung seitdem die Weltpolitik bestimmt. Wie es dazu kam und welche Folgen der Abwurf der Bombe hatte, zeichnet ein historisches Doku- Drama, das die BBC in Zusammenarbeit mit dem ZDF zum 60. Jahrestag des Atomangriffs auf Hiroshima realisiert hat, in bislang einzigartiger Intensität nach. Zeugenaussagen, Archivbilder, Computeranimationen und aufwändige filmische Rekonstruktionen zeigen zum ersten Mal ein vollständiges Bild des dramatischen Geschehens. Zu Wort kommen die Crewmitglieder des amerikanischen Atombombers "Enola Gay", darunter der Kommandant Paul Tibbets, zeitgenössische Kenner des politischen Hintergrunds, vor allem aber japanische Opfer des Atomangriffs. Ihre Erlebnisberichte vermitteln auf eindringliche Weise, mit welcher Urgewalt die Bombe Leben vernichtete, das gesamte Dasein der Menschen erschütterte, wie nahe Trostlosigkeit und Menschlichkeit in jenen Tagen beieinander lagen. Filmszenen, die in Japan, Großbritannien und Polen dank internationaler Zusammenarbeit mit großem Aufwand gedreht werden konnten, geben den Erinnerungen ein Gesicht. Die Erfahrungen der wenigen noch lebenden Augenzeugen münden in die Hoffnung, dass der Schock von Hiroshima auf Dauer eine Mahnung für die Menschen bleiben wird. Zum 60. Jahrestag des Atomangriffs auf Hiroshima zeichnet eine historische Dokumentation der BBC, in Koproduktion mit dem ZDF, detailgetreu nach, wie es dazu kam und welche Folgen der Abwurf der Bombe hatte.

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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Man muss kein Wort zum Grauen sagen, das einen durchdringt beim Sehen des Films. Es gibt keine Wörter, die dies beschreiben können. Aber, man kann etwas zum Film selbst sagen und zur moralischen Problematik hinter diesem Symptom.
Zum Film: BBC macht einfach keine halben Sachen. Mit großem Einfühlungsvermögen, ausgezeichneter Dramaturgie und herausragender Kameraführung, mit großen Fähigkeiten den Menschen in Szene zu setzen, besticht auch diese Dokumentation wie alle anderen, die ich von der BBC kenne.
Insofern auf den Punkt gebracht eine ausgezeichnete Arbeit, die ihr Geld wert ist.
Zum Hintergrund: Wir alle kennen das Argument "Die Bomben auf Hiroshima und Nagasaki haben Hunderttausenden, vielleicht Millionen das Leben gerettet." Wir kennen auch das Gegenargument "Niemand weiß das genau." Und wir kennen die Frage: "Wieviele Menschen darf man töten, um wieviele Menschleben zu retten?"
Doch mit Mathematik oder Rechtfertigung lässt sich das Problem nicht angehen. Der Film Hiroshima führt den Zuschauer direkt hinein in die Handlungsparadoxie, wie sie nur dort entsteht, wo Menschen miteinander zu tun haben. Es gibt keine einfachen Lösungen, es gibt keine wahren Lösungen, es gibt nicht einmal passende Lösungen. Wenn Menschen sich streiten, haben sie bereits in ihre Interaktion die Paradoxie hineingetragen, und von dort gibt es keinen leichten Weg mehr heraus. Schlimm ist, dafür braucht es keine zwei. Wo Systeme (ob Staatensysteme, familiäre oder was auch immer) den Streit regulieren, reicht einer, um mit dem Stress zu beginnen und was danach kommt, ist nur noch menschlicher Alptraum.
Hiroshima als Film, noch dazu als ein so guter, kann uns dies lehren, und obwohl er heftig anzuschauen ist, gehört er doch in die Schulklassen. Davon zu hören reicht nicht, dafür ist die Emotionalität zu niedrig. Man muss irgendwie miterfahren und sei es auch nur so schwach, wie es halt als Nichtbetroffener möglich ist, um hieraus zu lernen. Was es zu lernen gilt ist nicht, ob Hiroshima gut oder schlecht war, gerechtfertigt oder nicht, sondern dass es unsere Aufgabe als Menschheit ist, zu lernen zu vermeiden, dass solche Situationen überhaupt zustande kommen. Hier sind nicht nur die Politiker, die Staaten, die Ideologien gefragt, hier ist auch der Einzelne angesprochen. In Hiroshima finden wir den alltäglichen Streit, wie er nur allzu häufig gar vor Gerichte geht, mit all dem Schmerz der damit verbunden ist, auf die Spitze getrieben. Hiroshima ist eine Art gerichtlicher Vergleich mit Schmerzen für beide Seiten, die zu ertragen man sich weder vorstellen will, noch dass man es kann.
Ein absolut empfehlenswerter Film!
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kraut
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Die BBC Produktion ist gegenüber der Entscheidung, die Atombombe abzuwerfen relativ unkritisch, jedoch lässt sie jeden zu Wort kommen. Die Informationen sind die allgemein gängigen, und wenngleich einen informierten Zuschauer nicht viel neues erwartet, so ist dies doch eine gute Zusammenfassung. Bemerkenswert ist auf alle Fälle die aufwendige graphische Umsetzung des Ganzen. Es Fallen auch Deteils in den Animationen auf, welche zwar nicht kommentiert werden, jedoch eine gute Recherche beweist.

Der letzte Stern fehlt, weil der Film an gewissen Stellen zu sehr darauf focusiert, wie die Bombe scharf gemacht wurde, statt auch die Machtstrukturen hinter der Entscheidung die Bombe einzusetzen darzustellen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
...grauenhaft...... 20. Oktober 2009
Von Andre Mand VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
....zu was der Mensch alles fähig ist.
Dies ist eine sehr gut gemacht Doku, man sollte aber darauf hinweisen das man schon einige Nerven braucht um sie anzuschauen - ich denke da nur an die Szene mit der Mutter die mit anschauen und hören muss wie ihr eingeklemmtes und ansonsten putzmunteres Kind verbrennt - bei vollem Bewusstsein.
Das die Amis, die da mitgeholfen haben, heute noch ungerührt und fast mit Stolz ihre Taten verteidigen spricht für sich - verwundert bin ich nicht darüber wenn man sich überlegt was dieses Waffen- und Kriegsgeile Volk bisher alles angerichtet hat auf diesem Planeten.
Gegen Ende der Doku wird auch klipp und klar gesagt das die beiden Abwürfe im Grunde nichts anderes als Tests an lebenden Objekten und zugleich eine Drohgebärde der Amerikaner den Russen gegenüber war. GRAUENHAFT.
Der BBC gehört größtes Lob wegen der Ehrlichkeit mit der sie diese Doku produziert hat. Der Fanatismus der Japaner wird ebenso wenig ausgespart wie die Menschen verachtende Haltung der Amerikaner. Die zeigt sich ganz offen in dem Bonusfilm "A Tale Of Two Cities" auf der DVD, in dem mit voller Stolz den Militärangehörigen der damaligen Zeit gezeigt wurde wie effektiv die Massenvernichtung war und wie Stolz man doch auf das Resultat der Bombardierungen war. SCHLIMM !!!!
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