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Das Buch ist irgendwie ... grandios. Giacobbe, Psychologe und Psychotherapeut, greift in seinem Buch das wichtige Thema der "negativen Grübelei" und Depression auf - aber ganz anders als sonst so üblich. Für diejenigen, die sich an einer mehr als saloppen - und manchmal vulgären - Schreibweise nicht stören, ist dieses Buch ein Geschenk. Denn gerade durch diese scheinbar oberflächliche Schreibweise ebnet er den Zugang und macht es gleichzeitig für den Leser leichter, sich diesem Thema zu stellen.
Er nähert sich Schritt für Schritt dem Thema, gibt Einblicke über die Natur und das Wesen der "Hirnwichserei" (also der Gedanken, die keinerlei Bezug zur Realität haben - wie übertriebene Sorgen oder Ängste, das ständige Planen von Dingen etc.), des Gehirns (warum wir "hirnwichsen"), führt Gründe an, warum wir davon ablassen sollten und nähert sich dann der östlichen Weisheitslehren und zeigt, wie diese uns helfen können, von der "Hirnwichserei" abzulassen, zu uns selbst zurück zu kommen, uns auf das zu besinnen, was wirklich wichtig ist und wie wir lernen, uns auf den Augenblick zu konzentrieren.
Hirnwichserei vereint summa summarum die Problematik der ständigen Grübelei und Depression und - als Lösungsangebot - die Meditation. Aha-Erlebnisse wechseln sich beim Lesen mit einigen Lachern ab, sodass es einem leichter fällt sich mit sich selbst zu konfrontieren. Ein amüsant-ernstes Leseerlebnis für alle, die sich aus ihrer negativen Gedankenmühle befreien wollen!
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