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Hiobs Spiel: Erstes Buch. Frauenmörder [Gebundene Ausgabe]

Tobias O Meissner
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

August 2002
Das riskanteste und schwärzeste literarische Projekt deutscher Sprache, vergleichbar nur mit Die 120 Tage von Sodom des Marquis de Sade. Es ist ein Schrecken ohne Ende. Hiobs Spiel ist die Geschichte eines Mannes, der sich auf eine unglaubliche Geschichte eingelassen hat - eine Wette um das Schicksal der Welt. Gewinnt er, kann er die Welt retten. Verliert er, fällt sie dem Bösen anheim. Um die Welt vom Bösen zu befreien, muß er ihre entsetzlichsten Schauplätze aufsuchen, muß tief in die Abgründe der menschlichen Existenz hinabsteigen, und er muß auch selbst betrügen, morden, quälen und vernichten. Der Inhalt ist so maßlos wie das gesamte, auf mehrere Bände und fünfzig Jahre angelegte Projekt vermessen. Hiobs Spiel ist ein Romanzyklus der Extreme, der Schrankenlosigkeit, des Absoluten. Das gesamte Arsenal an Genres, Formen und Jargons, das dem Autor während seiner Arbeit an den Texten begegnet, soll in Hiobs Spiel einfließen. Nicht Belletristik, Maletristik nennt Meißner dabei sein Metier, für das er auch beim Schreibprozeß die Schleusen des Verdrängten und Unbewußten öffnet.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 360 Seiten
  • Verlag: Eichborn (August 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821806915
  • ISBN-13: 978-3821806914
  • Größe und/oder Gewicht: 22,1 x 14,7 x 3,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 185.513 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Ich muss zugeben (bei dieser Buchbesprechung werde ich ausnahmsweise persönlich, deshalb der vertrauliche Tonfall), dass mir der Umschlagtext dieses Romans anfangs jegliche Leselust verdorben hat. Da steht unter anderem: "Das gesamte Projekt ist auf eine Dauer von fünfzig Jahren angelegt. Die Zahl der Bände ist nicht festgelegt, stilistisch ist alles erlaubt." Auch die Typografie des Bandes schlägt über jegliche Stränge. Galoppierender Größenwahn eines Jungautors, den der Verlag nicht im Zaum halten konnte? Tobias Meißner benötigt keine 30 Seiten, um mich vom Gegenteil zu überzeugen.

Hiob Montag ist ein Getriebener. Sein Großvater war ein mächtiger Magier, seine Mutter eine Hexe, und er hat den Kampf gegen das Böse angetreten. Nein, wir befinden uns nicht in Mittelerde, sondern im Berlin (und Barranquilla, Chile und Fredericksburg, USA und Hinterkaifeck, Bayern) unserer Gegenwart (und Vergangenheit). Hiob hat es schlicht und ergreifend satt mitanzusehen, wie unser schöner und schrecklicher Planet der Hölle immer ähnlicher wird. Er hat die Macht sich einzumischen und er hat den Mut dazu. Einzig mit der Erfahrung hapert es noch ein wenig, aber der Appetit kommt beim Essen und das Rhythmusgefühl beim Tanzen. Wer eine Wette mit dem Teufel abgeschlossen hat, kann sich seine Mittel nicht immer aussuchen.

Ohne Meißner irgendwelche literarischen Vorbilder andichten zu wollen: Jenseits der gängigen Faust-Verabenteuerlichungen (Marlowe, Goethe, Mann) bewegt er sich souverän im Niemandsland zwischen Arno Schmidt und Dämonenkiller, lässt 99 Prozent der so genannten neuen deutschen Literatur Haken schlagend hinter sich und vergnügt sich -- und seine Leser -- auf einem Terrain, auf dem sich mit solcher Trittsicherheit sonst höchstens noch Dietmar Dath bewegt.

Kleine Warnung: Frauenmörder ist harter Tobak. Meißner ist nicht nur ein leidenschaftlicher Philanthrop (hört! hört!), er greift auch tief in die Kiste mit den Schockeffekten, deren sich sonst meist einfallslosere Autoren bedienen. Aber trotz -- oder wegen? -- aller Kompromisslosigkeit ist der Roman ein Lesespaß! Einer dieser Schmöker aus längst vergessenen Jugendtagen, die man sogar dann noch weiterliest, wenn einem der Angstschweiß in den Augen brennt. Bis zum bitteren Ende. Fortsetzung folgt! Hoffentlich bald. --Hannes Riffel


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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lust auf Horror.. 14. Mai 2007
Von Bjerk
Format:Gebundene Ausgabe
Ich muß zugeben, auch ich habe das Buch innerhalb zwei Tagen verschlungen, allerdings bin ich trotzdem nicht so 100%ig überzeugt, wie meine Vorredner.

Das Buch ist sehr spannend, hat aber stellenweise immer mal wieder Längen.

Zum Beispiel die komplette zweite Aufgabe, in der es darum geht, einen dämonenbesessenen, toten Mörder sicherzustellen, der sich in das Kabelnetzwerk der USA eingespeist hat und dort mit seinem Dämon zusammen weiter tötet, fand ich seeeehr träge. Auch das ewige Beschreiben der Pseudovampire erschien zu lahm, fünf Seiten weniger hätten es sicher auch getan.

Das, was einen während dieser Durststrecke wirklich weiterlesen lässt, ist die Vorstellung, was sich wohl Gräßliches auf der nächsten Seite verbergen könnte.

Eine Kombination aus Angst vor dem, was einen erwarten könnte und schierer Neugier, die Lust auf den absoluten Horrorkick.

Grade von diesen gewarneten "explicit Lyrics" lebt das Buch, würde der Autor nicht mit dem Hackebeil immer mal wieder einfallsreich und brutal auf guten Geschmack und Ästhetik einschlagen, so dass einem beim Lesen unwillkürlich der Puls schneller schlägt, die Augen sich weiten, man das Buch am liebsten wegwerfen will, aber trotzdem gefesselt ist von der Abartigkeit, wäre es bloß ein mittelmäßiger und eigentlich auch recht abgenudelter Fantasy-schmöcker - wieviele Teufelspakte finden sich eigentlich schon in Film und Literatur?
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein schrecklicher Meilenstein 18. Juli 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Das Positive zuerst. Tobias Meissners überbordende Vorstellungskraft, die schon aus anderen Werken spricht, explodiert hier vollends. Das gilt auch für die Darstellungskraft, der man schnell erliegt. Mehr möchte ich allerdings nicht für dieses Buch werben.

Aus der Distanz des Abstrakten kann man 'Hiobs Spiel' als Versuch der Auslotung des menschlichen Charakters umschreiben. Das könnte man auch über die Werke des Maquis de Sade sagen. Mit offensichtlicher Lust am Detail werden die abscheulichsten Verbrechen aneinandergereiht, die Menschen einander antun können. Das eigentliche Buch beginnt mit einer erzwungenen Fellatio an einem behinderten Kind, das während des Geschlechtsakts mit einem Einlauf von siedendem Öl von innen zu Tode frittiert wird. So geht es weiter, Seite um Seite. Immer kurz unterbrochen vom braven Hiob, der im Rahmen eines "Spiels" den Kampf gegen das Böse aufnimmt. Wobei sich Geschichte um Geschichte schön nach Schema F aneinanderreiht. Und die Schilderung der Brutalität der eigentliche Zweck zu sein scheint. Natürlich könnte man diesen Vorwurf dem gesamten Horrorgenre machen, aber hier stört es mich wie nie zuvor. Liest man die Rezensionen, wird es wohl analog 'Saw' zum Mainstream, sich derartiges zur Unterhaltung reinzuziehen oder sich daran aufzugeilen. Packen wir gleich noch Black Metal und Satanismus drauf. Ich frag mich: Sind tatsächlich so viele reif für die Klapse?

Dass dieser Berg des Grauens und Ekels für manche eine kathartische Funktion haben mag, sei dahingestellt. Ich habe es irgendwann nicht mehr ausgehalten, weiter zu lesen. Fühle mich innerlich verseucht und werde manche Bilder vermutlich mein Leben lang nicht mehr los.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo ist Hiob? 6. Februar 2003
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Hiob Montag hat sich auf ein seltsames Spiel eingelassen, und auf ein grausames dazu. Der Einsatz ist hoch; verliert er, fällt die Welt endgültig dem Teufel anheim. Um aber die Welt zu retten, muss Hiob in den tiefsten Morast der menschlichen Abgründe hinabtauchen. Er muss sich den schlimmsten Albträumen stellen, die Menschen hervor gebracht haben, und um zu gewinnen, darf er nicht wählerisch sein in der Wahl seiner Mittel...
"Hiobs Spiel" ist eine Allegorie auf den Zustand dieser Welt. Das Buch ist ein Kaleidoskop des Schreckens, ein Panoptikum von Grausamkeiten und Perversitäten, prall gefüllt mit Mord und Totschlag, Exkrementen und Verwesung, sexuellen Exzessen, Folter und Vergewaltigung, mit Rissen und Brüchen in Menschen, Biographien und Kapiteln (auch drucktechnisch genial umgesetzt). Es handelt von verlorenen Seelen und solchen, die noch verzweifelt am Haken des Lebens zappeln.
Es braucht schon einen Magier der Schriftkunst, aus diesen Zutaten ein nur lesbares Buch zu machen. Tobias O. Meißner hat ein fesselndes Buch geschrieben, eines das man nicht mehr aus der Hand legen mag, wenn auch die Augen und die Seele brennen und der Magen rebelliert. Hiobs Spiel ist packend, zu wichtig, um ihn bei seinem inneren und äußeren Kampf alleine zu lassen.
Aber wo liegt der Sinn in "Hiobs Spiel"?
Was ist die Botschaft für die reale Welt? Die Welt, in der Perversitäten dieser Art täglich von RTL frei Haus in die Wohnzimmer geliefert werden.
Wo ist der wahre Hiob? Und wenn niemand Hiobs Spiel aufnimmt, hat dann der Teufel schon gewonnen? Das sind Fragen, die sich dem Leser unwillkürlich stellen.
Hat Tobias O. Meißner eine Antwort parat?
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Spätstarter
Meißners gelungener Fantasy-Oneshot Das Paradies der Schwerter machte mich aufmerksam auf "Hiob's Spiel", ein, wenn man dem Autor Glauben schenken darf, auf 50 Jahre... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. August 2009 von Marcus G.
4.0 von 5 Sternen Schonungslos mit dem Leser...
Hier wird das Grauen nicht nur in Aussicht gestellt...hier wird schockiert.
Am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig und krass. Aber konsequent. Das gibt es nicht oft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juli 2009 von Alexander Richter
4.0 von 5 Sternen Uaaaaahhhhhhh.......
Ich fasse mich kurz weil die vohergehenden Rezendenten das Teil schon recht gut beschrieben haben.

Der Schreibstilmix ist einzigartig, die Grauslichkeiten hab ich in... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2007 von BücherRowdy
4.0 von 5 Sternen Hiob, der Nette
Dieses Buch stellt eine wunderbare Ausnahme und gleichzeitig einen Tsunami an Kreativität in dem derzeit eher grauen Angebot an deutschem Fantasy/Horror-Lesestoff dar. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Februar 2006 von jack
5.0 von 5 Sternen Brutal... aber Oho
Schon nach weniger als zehn Seiten war ich versucht, dass Buch so relativ ungelesen aus der Hand zu legen um meinen Magen zu schonen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Mai 2005 von Bastian Bechtold
5.0 von 5 Sternen Manchmal bin ich Hiob
Ich bekam das Buch völlig unvermittelt zu lesen und hatte keine grossen Erwartungen in keine Richtung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. November 2002 von Martin Rammel
5.0 von 5 Sternen Meißner ist ein Verrückter
Ein Roman zwischen Breugel, Goethe und Tarantino. Shea & Wilson auf dem Düstersidetrip. Stilistisch ist alles erlaubt - verkündet der Einband - der Inhalt... Lesen Sie weiter...
Am 10. August 2002 veröffentlicht
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