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Hiobs Brüder
 
 
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Hiobs Brüder [Taschenbuch]

Rebecca Gablé
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (136 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 912 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 3 (18. Juli 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 340416069X
  • ISBN-13: 978-3404160693
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (136 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.358 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Rebecca Gablé
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Was dachte Gott sich nur dabei, das geschehen zu lassen? War es eine Prüfung? Hatte Gott sich überlegt: Ich schlage dich mit einem Gebrechen, das dich zum Außenseiter macht, und dann schaue ich tatenlos zu, wie die Menschen Schindluder mit dir treiben, um zu sehen, wie fest dein Glaube ist? Waren sie alle, die von der Insel entkommen waren, Hiobs Brüder?" Er weiß nicht, wer er ist, und so nennen sie ihn Losian. Mit einer Handvoll anderer Jungen und Männer lebt er eingesperrt in einer verfallenen Inselfestung vor der Küste Yorkshires. Als eine Laune der Natur ihnen den Weg in die Freiheit öffnet, wagen sie die Flucht zurück aufs Festland. Ein Abenteuer beginnt und eine Suche - und Losian muss fürchten, dass er den grauenvollen Krieg verschuldet hat, unter dem ganz England leidet ...

Klappentext

England 1147: Eingesperrt in einer verfallenen Inselfestung, fristen sie ein menschenunwürdiges Dasein, weil sie nicht zu den Kindern Gottes zählen: Simon hat die Fallsucht. Edmund hält sich für einen toten Märtyrerkönig. Regy ist ein Mörder und so gefährlich, dass er an einer Kette gehalten werden muss. Losian hat sein Gedächtnis und seine Vergangenheit verloren. Ausgerechnet Letzterem fällt die Führung dieser sonderbaren Gemeinschaft zu, als eine Laune der Natur ihnen den Weg in die Freiheit öffnet. Er bringt die kleine Schar zurück in die wirkliche Welt, wo Hunger, Not und Rechtlosigkeit herrschen. Auf ihrer Reise gelangt er zu erschreckenden Erkenntnissen über den Mann, der er einmal war. Und gerade als er einer Frau begegnet, mit der ein Neuanfang möglich scheint, beginnt Losian zu ahnen, dass er die Schuld an dem furchtbaren Krieg trägt, der England zugrunde zu richten droht ... -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

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293 von 310 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Rebecca Gables neuem Roman "Hiobs Brüder" gelingt es, den Leser von den ersten Seiten an zu fesseln und in die Geschichte eintauchen zu lassen. Und so erscheint die Vorstellung eines Lebens ohne die allabendliche Lektüre von "Hiobs Brüder" und ohne das damit verbundene Abtauchen in diese so gänzlich andere, erschreckende und doch bunte und faszinierende Welt schon nach den ersten zwanzig Seiten ungemein betrüblich.

Auf einem verfallenen Inselgefängnis werden all jene eingesperrt, die durch körperliche und geistige Gebrechen gezeichnet sind, körperlich Deformierte oder geistig Behinderte, all jene eben, denen Fortuna schon bei ihrer Geburt nicht besonders wohlgesinnt war. Durch einen gewaltigen, zerstörerischen Sturm können manche von ihnen fliehen - und hier beginnt eine abenteuerliche Reise, eine Odyssee von acht Männern und Jugendlichen, von acht "Verlierern", die eine unverhoffte Chance bekommen: die Chance auf ein Leben in Freiheit.
Der Anführer der Gruppe ist Losian, der sein Gedächtnis verloren hat. Er leitet die Flucht und führt die Gruppe quer durch das (in der Mitte des 12. Jahrhunderts) vom Bürgerkrieg gebeutelte England, ist gleichzeitig aber auch auf der Suche nach seiner eigenen Geschichte, auf der Suche nach seiner Vergangenheit.

Obwohl Gables Geschichte erneut im englischen Mittelalter spielt, geht die Autorin neue Wege:
Die Geschichte spielt diesmal weniger im Umfeld der Mächtigen, der Herrscher und Könige, der "Gewinner", sondern gibt verstärkt Einblick in das gesellschaftliche und kulturelle Leben im England des 12. Jahrhunderts und schildert vermehrt auch das Leben der normalen Bürger und der "Verlierer" dieser Zeit. "Hiobs Brüder" ist ein - wie sich Gable selbst ausdrückt - "historisches Road-Movie" vor dem Hintergrund des Englands um die Mitte des 12. Jahrhunderts.
Doch trotz allem ist auch "Hiobs Brüder" kein unpolitischer historischer Roman, denn Losians Suche nach seiner Vergangenheit und die Erkenntnisse, zu denen er dabei gelangt, machen ihm immer klarer, dass er mit Blick auf das Schicksal des erschütterten Englands keine unbedeutende Rolle gespielt hat - und je mehr er über sich selbst, über seine Vergangenheit, erfährt, desto mehr wird ihm bewusst, dass er die Verantwortung für seine Taten, vor allem für seine Fehler, übernehmen muss und ihm das Schicksal des Landes nicht gleichgültig sein kann.

Denn Losian ist kein fehlerfreier, kein perfekter Held, sondern eine authentische Figur seiner Zeit, eine Figur mit Stärken und Schwächen, ist ein vielschichtig-facettenreich und glaubwürdig gezeichneter Charakter (diesbezüglich durchaus vergleichbar mit John, Raymond oder Julian of Waringham), dem es jedoch trotzdem von Anfang an gelingt, die Sympathien des Lesers zu gewinnen - zumindest bei mir war dies der Fall.
Und genau das ist eine der Stärken von Rebecca Gable: es gelingt ihr wie kaum einem anderen Autor, den Leser mit den jeweiligen Charakteren leiden und bangen, hoffen und enttäuschen, erheitern und erfreuen - kurz um: mit ihnen empfinden zu lassen, wodurch ein ausgeprägtes Identifikationspotential zwischen Leser und Figuren entsteht. Mehr und mehr fiebert man als Leser mit seinen Lieblingsfiguren mit; so war es schon bei den Waringhams oder Caedmon of Helmsby, und genau so ist es auch bei Losian.

Mit "Hiobs Brüder" gelingt es Rebecca Gable also erneut, Historisches und Fiktives in eine fast wundersame Einheit zu versetzen, weshalb mir der Roman mit seinen über 900 Seiten noch viel zu kurz erschien, da ich - auch wenn es pathetisch klingen mag - am liebsten immer weiter gelesen hätte, um immer tiefer in diese fremde, vergangene, aber immer vertrauter werdende Welt eintauchen zu können.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
70 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Da wäre mehr drin gewesen 12. Oktober 2009
Von Palma K.
Format:Gebundene Ausgabe
Eins vorne weg: Als echter Fan von Rebecca Gablés historischen Romanen sehe ich dieses Buch im Vergleich zu seinen Vorgängern. Trotz einigen Kritikpunkten gehört es für mich deshalb immer noch mit zu den lesenswertesten Vertretern seines Genres.

Merkwürdig, wie schnell 900 Seiten vorbei sein können. Diese Erkenntnis kam für mich als Kenner einiger anderer Romane der Autorin natürlich nicht überraschend- überrascht hat mich allerdings das Gefühl, das "Beste" verpasst zu haben, das sich nach der Lektüre einstellte. Trotz der unbestreitbaren Länge des Romans scheint die Autorin sich diesmal weder für die historischen Persönlichkeiten, noch für die Entwicklung der fiktiven Charaktere besonders viel Zeit genommen zu haben. Das liegt wohl teilweise am Aufbau der Geschichte, der diesmal vom bewährten Schema abweicht. Hiobs Brüder beginnt nicht mit einem jungen Protagonisten in der überschaubaren Welt seiner Kindheit, der dann auszieht, um Erfahrungen zu machen und den bedeutenden Persönlichkeiten der Weltgeschichte zu begegnen, sondern mit einem Mann, der nach dem Verlust seines Gedächtnisses und seiner Stellung zu den Ausgestoßenen der Gesellschaft gehört. Die verwirrten und verlorenen Hauptpersonen passen gut zur Darstellung einer Epoche, die als die Anarchy bekannt ist. (Leser von Ken Follett dürften mit dieser Zeit übrigens schon vertraut sein. Da Die Säulen der Erde sich aber nur am Rand mit politischen Entwicklungen beschäftigt und über weite Strecken eher eine Art literarischer Kostümporno ist, hält sich die Wiedererkennung in Grenzen.)
Das erste Drittel des Romans, in dem der Leser mit der chaotischen Situation im Land vertraut gemacht wird, ist eindeutig der eindrucksvollste Teil. Es hat seelische Abgründe, skurrile Figuren und ein spannendes Geheimnis zu bieten. Nachdem der Protagonist Losian/Alan sich erwartungsgemäß als wichtiger Mann herausgestellt hat, weist die Geschichte allerdings doch einige Schwächen auf. Die romantischen Verwicklungen, die zu Alans Geburt geführt haben, wirken in der Nacherzählung ziemlich unglaubwürdig und weit hergeholt. Auch der Konflikt mit seinem Cousin und seiner Frau macht einen merkwürdig lieblosen Eindruck. Überhaupt werden die weiblichen Figuren diesmal hastig abgehandelt. Eleonore von Aquitanien, dem "It-Girl" ihrer Zeit, wird ebenso wie der streitbaren Kaiserin Maud nur ein sehr kurzer Auftritt zugestanden, für die Charakterisierung von Alans Frauen bleibt so wenig Raum, dass der Leser sich auf dessen persönliche Einschätzung verlassen muss: Miriam ist äußerlich gelassen, aber klug und lebhaft, Susanna dagegen dumm und niederträchtig (Was man offenbar schon daraus schließen sollte, dass sie wie ihre Vorfahrin Beatrice Baynard aus Das zweite Königreich aussieht). Auch Alan ist als Protagonist weit weniger interessant, nachdem sich herausgestellt hat, dass sein dunkles Geheimnis darin besteht, Zeuge eines Verbrechens geworden zu sein.
Überhaupt fehlt der Geschichte in den beiden letzten Teilen ein grundlegender Konflikt, wie etwa in Das Lächeln der Fortuna Robins Kampf um Waringham, oder Caedmons Kampf um Aliesa in Das zweite Königreich, oder Julians Interessenskonflikt zwischen Sympathie für Edward und Loyalität zu den Lancasters. Für jedes Problem wird diesmal gleich eine Lösung gefunden, und auch mit Schicksalsschlägen hält die Autorin sich zurück. Sterben müssen nur die Bösen; kann sich jemand nicht entscheiden, wird ihm das auch durch das Schicksal abgenommen. Irgendwie läuft hier alles immer ein bisschen zu glatt und geht zu schnell. Das liegt wohl auch daran, dass der Zeitrahmen diesmal wesentlich enger gesteckt ist als sonst.
Natürlich ist es Geschmackssache, ob man sich von einem historischen Roman die Darstellung einer längerfristigen Entwicklung oder die genaue Schilderung gesellschaftlicher Verhältnisse zu einem Zeitpunkt in der Geschichte wünscht. Meiner persönlichen Meinung nach führt die Beschränkung hier dazu, dass Gablé einen ihrer größten Pluspunkte, nämlich ihr historisches Fachwissen, weniger zur Geltung bringen kann als in den vorangegangenen Büchern. Ich hoffe, diese Entscheidung hängt nicht damit zusammen, dass der Trend in der historischen Literatur zur Zeit zu Krimis geht, oder damit, dass ihr jemand nahe gelegt hat, sich kürzer zu fassen. Simon, Godic und Wulfric, King Edmund, Henry Plantagenet und Aliénor hätten mich auch noch über weitere zweihundert Seiten gefesselt. Für Fans langer und gut recherchierter historischer Romane führt an Rebecca Gablé zur Zeit kein Weg vorbei. Hoffentlich lernt sie auch in Zukunft nicht, sich kurz zu fassen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lest dieses Buch! 12. August 2011
Von Asaviel VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ausstattung: Das Cover ist relativ schlicht und verrät nur wenig über den Inhalt. Der Titel lässt erahnen, dass es um Menschen, um Männer geht, die ein schweres Leben führen, denn auch der biblische Hiob hatte es selten leicht. Die gebundene Ausgabe ist unter dem Schutzumschlag dunkelrot und weist in dieser Farbe auch ein Lesebändchen auf.
Zu Beginn und am Ende des Buches findet sich eine Karte Englands zu der Zeit. Dort sind auch die wichtigsten Städte eingezeichnet, sodass der Leser sich schnell zurecht findet auf der Reise der Männer.
Das Buch ist in insgesamt 3 große Abschnitte eingeteilt, die jeweils einen Titel tragen und deren Inhalt durch eine nette zweiseitige Illustration veranschaulicht wird. Natürlich wird hier nicht zu viel verraten, sondern lediglich die Neugier geweckt.
Es gibt keine Kapiteleinteilung, nur Abschnitte oder aber Sprünge in der Zeit und dem Ort weisen auf Sinnabschnitte hin. Das finde ich immer etwas schade, da ich persönlich Kapiteleinteilungen sehr schätze, aber wie sich im Laufe der Rezension zeigen wird, kann ich dieses Mal großzügig darüber hinweg sehen.
Das Papier dieses Buches ist sehr dünn und erinnert beinahe an das Bibelpapier. So glaubt man auch kaum, dass dieses dünne Buch über 900 Seiten aufweist. Das Papier ist aber zum Glück noch dick genug, dass schnelles Reißen nicht zu befürchten ist.

Meine Meinung:
Schon nach den ersten paar Seiten hatte ich keinerlei Probleme mich in der Welt, die Gablé schafft einzufinden. Der junge Simon wird auf eine Insel verbannt, auf die einige Geistliche als jene bringen, die von Dämonen besessen sind und denen man nicht mehr helfen kann und will.
So findet sich eine bunte Gemeinschaft zusammen: Simon de Clare, Sohn eines englischen Edelmannes, der an der Fallsucht, also an Epilepsie leidet, Oswald mit dem Downsyndrom, Godric und Wulfric, die siamesischen Zwillinge, Luke, der davon überzeugt ist, dass in seinem Bauch eine Schlange wohnt, König Edmund, der glaubt der wiedergeborene heilige Edmung zu sein, Reginald de Warenne, der ein dunkles Geheimnis mit sich trägt, Kinder geschändet hat und vor keiner Gewalttat zurückscheut und Losian, der sein Gedächtnis verloren hat und sich nicht mehr an seine eigene Vergangenheit erinnern kann.
Diese acht Männer fristen ein trauriges Dasein auf der kleinen Insel, die England vorgelagert ist. Durch einen Zufall gelingt ihnen dann die Flucht und sie schlagen sich durch England. Hier herrscht seit Jahren Krieg und natürlich begegnet man dieser bunten Reisetruppe mit Misstrauen. Es scheint keinen Platz für sie zu geben.
Erst als Losian nach und nach entdeckt, wer er wirklich ist, zeichnet sich eine bessere Zukunft ab, doch da ist noch dieser Krieg zwischen der Kaiserin Maud und dem König Stephan und Losian war in seinem früheren Leben einer der besten Kämpfer innerhalb dieses Krieges. All dies verblasst beinahe zur Bedeutungslosigkeit, als er sich verliebt ' in eine Frau, die er niemals heiraten dürfte.
Gablé erschafft wunderbare Charaktere. Jeden dieser Männer und auch die weiteren Charaktere, die man näher kennenlernt, muss der Leser einfach lieb gewinnen. Das gilt sogar für Reginald de Warenne, der zwar wirklich wahnsinnig sein muss und vor Brutalität nicht zurückschreckt und doch eine Seite im Leser berührt. Aber auch all die anderen sieht man mit ihren kleineren oder größeren Gebrechen vor sich und würde sie am liebsten in die Arme schließen, um sie in schlechten Momenten zu trösten. Letzteres gilt am meisten für Oswald.
Die gesamte Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt. Die eine Seite erzählt aus Losians Sicht, der im Laufe der Handlung auch zu seinem richtigen Namen zurückfindet. Die zweite Seite wird aus Simons Persepktive geschildert. In einigen Abschnitten fällt dieses auch zusammen. Dabei gibt es keinen Ich-Erzähler, sodass der allwissende Erzähler zwar die Gefühle der Charaktere aufzeigen kann, aber je nach Belieben auch etwas Abstand bewahrt.
Behinderte Menschen sind bis heute ein wunder Punkt in der Gesellschaft und die Geschichte über diese Menschen, die damals auf so brutale Weise aus der Gesellschaft verbannt wurden, animiert den Leser zum Nachdenken.
Wie in jedem historischen Roman sind hier natürlich Fakten und Fiktion miteinander vermischt. Ich sehe darin überhaupt kein Problem, denn wir haben hier einen Roman zur Unterhaltung liegen und keinesfalls eine geschichtliche Abhandlung, die bis ins kleinste Detail korrekt und gesichert sein muss. Das Lesen soll erfreuen und Spaß machen.

Fazit: Rebecca Gablé erzählt eine wunderbare Geschichte über eine Handvoll Männer, die aus einer unfreiwilligen Gemeinschaft das Beste machen müssen. Im Laufe der Zeit werden sie zu Freunden und gehen mit erhobenem Hauptes durch die Welt. Leider darf man ja in einer Rezension nicht einfach schreiben: 'Lest dieses Buch! Lest einfach dieses Buch! Es ist wunderbar!' Aber genauso empfinde ich.
Also 5 von 5 Punkte und lest das Buch, wenn ihr historische Romane mögt.
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Hiobs Brüder
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