Aus der Amazon.de-Redaktion
Popöchen, Popöchen! Der Hintern, der Po, das Gesäß, der Arsch...geschlagen, betatscht, gekniffen, gestreichelt, gemalt und fotografiert, voyeuristischen Blicken ausgesetzt, mit Schimpfwörtern belegt. Soviel gibt es über den Hintern zu sagen, daß der Autor ein ganzes Buch diesem Körperteil widmet und dabei einen kunst- und kulturhistorischen Bogen schlägt von dem Gesäß des Mittelalters, bis hin zum Cybersex-Popo. Gesäße, die von berühmten Malern auf erotischen Gemälden verewigt wurden bis zu den nackten Hintern, die Fotografen der Neuzeit auf Fotos festhielten.
"Auf das richtige Anfassen kommt es an", lautet eine Überschrift im Buch. Ob lustvolles Verprügeln oder sinnliches Streicheln, der Po besitzt eine unwiderstehliche Anziehungskraft. So zeigen denn auch Weibchen zahlreicher Affenarten ihr rotes Hinterteil, wenn sie zur Empfängnis bereit sind, um dem Affenmännchen ein sexuelles Signal zu übermitteln. Ein "Sexualorgan", das wabbeln, wackeln, zittern oder beben kann.
Mittels geistreicher, manchmal provokanter Sprache lehrt uns der Autor, diesem Körperteil die Beachtung zu schenken, die er auch verdient. "Prächtige, aufregende, stirnrunzelnde Ärsche, die sich langsam, ganz langsam drehen als ob ein Sturm in ihrem Innern sie wiegen würde. Die brodelnde Straße lädt heimlich zur Entführung ein." Kurz gesagt, nicht nur Verehrern dieses aufregenden Körperteils wird dieses Buch ein köstliches Lesevergnügen bereiten. --Claudia Berg
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Kurzbeschreibung
Man kann wirklich nicht sagen, daß er zu wenig Beachtung findet... Er hat erotische Signalwirkung für Frauen und Männer gleichermaßen. Er bekommt schon mal einen zärtlichen Klaps... oder einen kräftigen Tritt. Und er ist eine Inspirationsquelle für Beschimpfungen... Die Rede ist von einem unserer wichtigsten Körperteile: dem Hintern!
Bildende Künstler haben seit jeher wenig Scheu gezeigt, dieses markante Objekt ins Blickfeld zu rücken. Doch Dichter, Philosophen und Wissenschaftler legen bis heute eine auffällige Schamhaftigkeit an den Tag, wenn von ihm die Rede ist. Dabei ist der Hintern ein lohnenswertes Thema der Kulturgeschichte. Dies belegt Jean-Luc Hennig mit dem vorliegenden Buch. Auf amüsante und geistreiche Weise betrachtet er den Po unter den verschiedensten Aspekten und entfaltet dabei ein breites Spektrum, das vom Hintern als Sujet der Literatur und Kunst über seine Rolle in der Biologie bis hin zu seiner Bedeutung für die Psychologie reicht.