Nach "The Banned and the Banshied" und "Schattenritter" war ich bezaubert von Clemens' einzigartigen Stil, der zwischen einer erschreckenden Nüchternheit und blumiger Verträumheit wandelt, wie sonst kaum ein anderer.
Mit "Hinterland" liefert er uns erneut einen exklusiven Einblick in das Land Myrillia, bewohnt von Göttern und Grauen.
Tylar Ser Noche soll zurück in den Stand eines Schattenritters erhoben werden, um das erste Land Myrillias zu einen. So macht er sich zusammen mit vielen alten Gefährten auf den Weg nach Tashijan: Rogger, Delia, Dart, Kathryn, Eylan und Krevan gaben sich auch im zweiten Band ein Stelldichein. Doch auch neue Charaktere tauchen auf, Wichtig für den fortgang der Geschichte und die anderen Charaktere.
In Tashijan angekommen weht auch gleich der Wind der Düsternis:
Dart macht in den tiefen Katakomben der Magister eine schreckliche Entdeckung, während Tylar außerhalb der Mauern von Tashijan dem Tod ins Auge blickt.
Das Böse umlagert die Burg und das Schicksal gibt dem Gottesmörder einen Auftrag.
Gerufen von diesem machen Tylar und Dart sich auf den Weg ins Hinterland..
"Hinterland" führt "Schattenritter" eindrucksvoll und vielleicht sogar noch etwas besser weiter, wie erwartet. Es wird ein wunderbarer Spannungsbogen aufgebaut, der sich durch einige Wendungen immer wieter ausbaut und ganz neue Dimensionen erfasst.
Es kommen Andeutungen ung Geschehenisse vor, die man später wieder nachschalgen kann, um dne ganzen Sinn zu erfassen. Ich habe sogar noch einmal in "Schattenritter" gesehen, um mich selber von der Ironie einiger Geschehennisse erfassen zu lassen.
"Hinterland" ist ein ausgesprochen guter Fantasyroman, der Fans von guter, verschachtelter Unterhaltung wie ein Gottesgeschenk vorkommen wird.
;)