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Hinterholz 8
 
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Hinterholz 8

Der Österreichische Film , Edition Der Standard , -    Nicht geprüft   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 11,99
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Produktinformation

  • Darsteller: Der Österreichische Film , Edition Der Standard, Roland Düringer, Nina Proll
  • Regisseur(e): -
  • Format: PAL
  • Sprache: Deutsch
  • Untertitel: Englisch
  • Anzahl Disks: 1
  • Studio: Hoanzl
  • Erscheinungstermin: 31. Dezember 2008
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000XHES44
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.437 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Herbert Krcal (Roland Düringer) und seine Frau Margit (Nina Proll) träumen den Traum vom Eigenheim. Am liebsten tun sie das in der *Blauen Lagune*, einem Fertigteilhaus-Park im Süden Wiens, wohin sie regelmäßig mit ihrem Sohn Philipp pilgern. Ebenso regelmäßig müssen sie die bittere Wahrheit erkennen, dass sie sich das jeweils besichtigte Traumhaus eigentlich nicht leisten können. - Aber das ist nur der Auftakt für Harald Sicheritz ganz normalen Katastrophenfilm (nicht nur für Häuslbauer), der mit über 800.000 Kinobesuchern zu einem der größten österreichischen Filmerfolge der Nachkriegszeit avancierte.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Düringers Traum vom Eigenheim 27. November 2008
Von Stefan T. TOP 500 REZENSENT
"Lustig" im eigentlichen Sinn des Wortes ist es nicht, was uns die Herren Sicheritz und Düringer in diesem Film vorsetzen. Vielmehr ist es so, dass über eine österreichische Durchschnittsfamilie eine Katastrophe hereinbricht, die prinzipiell weder komisch noch unrealistisch ist. Gerade in Zeiten der Finanzkrise sollten sich potentielle Häuselbauer den Film eine Warnung sein lassen. Ganz nebenbei wird - wie von ähnlichen Produktionen gewohnt - eine tiefsinnige Studie der österreichischen Seele geboten. Dabei bekommen Eigenheimbesitzer, die Baubranche, das "idyllische" Landleben im Allgemeinen und die kleinbürgerliche Familie ihr Fett weg.

Genau aus diesem Grund - und natürlich durch das gute Spiel der Hauptdarsteller - ist der Film trotz des grundsätzlich ernsten Themas insgesamt zum Brüllen komisch. Wer in Düringers völlig überzeichneter Darstellung von Vorfreude, Ernüchterung, Verzweiflung und Wut das komische Moment übersieht, geht wahrscheinlich auch sonst zum Lachen in den Keller. Dabei gelingt es ihm, seinem "Herbert Krcal" trotz dessen völlig unrealistischen Erwartungen, trotz seiner Naivität und seiner Wutausbrüche einen Anstrich zu verleihen, der den Zuschauer gegen Ende vor allem Mitleid empfinden lässt. Gerade das ist es, was diesen Film auch auszeichnet: eine Handlung, die trotz aller Zuspitzung noch realistisch genug ist, dass sie jeden betroffen macht. Es gibt immerhin genug Leute, die im Prinzip schuldlos in eine ähnliche Katastrophe schlittern.

Insgesamt ist hier alles im grünen Bereicht; dennoch haben sich ein paar kleine Ärgernisse eingeschlichen, die den Film zum einen nicht ganz so gut wie beispielsweise "Freispiel" oder "Muttertag", zum anderen nicht ganz so überzeugend wie das unter "Hinterholzacht" bekannt gewordene Kabarett (ebenfalls von Roland Düringer) erscheinen lassen. Erstens erscheint in der filmischen Version der Aufhänger um die Immobilienspekulationen und das dunkle Geheimnis, das sich unter dem Haus befindet etwas zu aufgesetzt und vor allem oberflächlich. Auf diese zwei Dinge zu verzichten wäre dem Ganzen sicher nicht abträglich gewesen, da sie für die eigentliche Handlung kaum bis gar keine Relevanz haben. Als zweiten Schwachpunkt kann man das Ende anführen, dass in dieser Form einfach lächerlich wirkt. Der Grund dafür könnten meiner Ansicht nach die Zugeständnisse an das Medium Kino sein, die Düringer und Sicheritz sicherlich machen mussten. Für mich wirkt ein derartiges Happy-End trotz des im Endeffekt humorvollen Filmes völlig fehl am Platz, hier wäre ein radikalerer Schluss angebracht gewesen.

Mehr Negatives gibt es meiner Meinung nach nicht zu bemängeln, allerdings wiegt für mich vor allem das Ende so schwer, dass ich einen Stern abziehen muss. Wenn man das etwas anders gelöst hätte, hätte es locker die volle Punktzahl geben können. Empfehlenswert ist der Film aber allemal.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von D. Tiess
Der Film "Hinterholz 8" erzählt eigentlich eine sehr tragische Geschichte. Der anfängliche Traum vom eigenen Heim mit allen positiven Erwartungen und aller Euphorie verwandelt sich im Verlauf des Films in eine Katastrophe (Jobverlust, Geldprobleme, Ehe kaputt, ...). Der Film ist realitätsnah (der Inhalt dürfte zumindest in abgewandelter Form vielen Häuselbauern bekannt sein) und schafft es doch, dieses (tragische) Häuselbauereschicksal humorvoll aufzuarbeiten. Auch ich habe viel gelacht (nicht aus Schadensfreude), obwohl mir viele dargestellte Szenen aus eigener (schmerzvoller) Erfahrung bekannt waren. Die Gratwanderung zwischen Humor und Tragik ist meiner Meinung nach perfekt geglückt. Auch (oder besonders) für Nicht-Häuselbauer absolut empfehlenswert. Eine Meisterleistung des "österreichischen Films" ...
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Düringer als Herr Krcal 14. April 2012
Von snediz
Ich finde den Film sehr sehr unterhaltsam und wahnsinnig lustig.
Die Szene wo er mit der Schaufel aufs Auto losgeht ist einfach der Brüller.
Das Ende ist zwar ein bisschen komisch aber dafür punktet der Spaßfaktor.

Fazit: Nich umsonst der Erfolgsreichste Kinofilm ÖSTERREICHS!

5 Sterne alle mal.
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