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Hinter der Maske.
 
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Hinter der Maske. [Taschenbuch]

Michael Siefener
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 295 Seiten
  • Verlag: Kbv; Auflage: 1., Aufl. (November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937001913
  • ISBN-13: 978-3937001913
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 12,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 167.697 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eine sinnliche Angelegenheit, die der Autor da ausbreitet und dennoch dafür Sorge trägt, dass Schauer und Entsetzen wohl dosiert zur Sprache kommen ..." (Rhein-Zeitung)

"Michael Siefener gelingt es vortrefflich, Spannung zu erzeugen." (Kölner Stadt-Anzeiger)

Kurzbeschreibung

Neue Schauerliteratur aus der Eifel! Arthur Dreyer hat sein ganzes Leben mit seiner früh verwitweten Mutter in Köln verbracht. Nach ihrem Tod zieht er in ein Eifeldorf, weil er der Trauer und den Erinnerungen entfliehen will. Bald muss er erfahren, dass es in dem Haus, das er sehr günstig erworben hat, angeblich spukt. Er glaubt nicht daran, doch rasch mehren sich Anzeichen dafür, dass mit dem Haus tatsächlich etwas nicht stimmt. Dreyer spricht mit niemandem darüber, weil er Angst hat, ausgelacht zu werden. Er zieht sich immer mehr von den Leuten im Dorf zurück und wird von ihnen bald als Sonderling betrachtet. Nur Daphne, eine junge Frau, die ihr Geld mit Heilkräutern, Horoskopen und allerlei anderen esoterischen Dingen macht, gewinnt sein Vertrauen, und gemeinsam versuchen sie, den Spuk zu ergründen. Dabei stoßen sie auf schreckliche Geheimnisse aus der Vergangenheit, und plötzlich ist nichts mehr so, wie es vor kurzem noch schien ... »Eine sinnliche Angelegenheit, die der Autor da ausbreitet und dennoch dafür Sorge trägt, dass Schauer und Entsetzen wohl dosiert zur Sprache kommen ...« (Rhein-Zeitung zu SOMNIFERUS) »Michael Siefener gelingt es vortrefflich, Spannung zu erzeugen.« (Kölner Stadt-Anzeiger)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Hekuba
Ein Mann lebt bis zu deren Tod bei seiner Mutter. Er richtet sich in allem nach ihr, verläßt ihretwegen seine Freundinnen, hält sich an jeden ihrer Ratschläge. Wir wissen, solche Menschen gibt es. Was geschieht mit ihnen, wenn sie auf eigenen Beinen stehen müssen? Dies ist eine der vielen Fragen, die Michael Siefener in "Hinter der Maske" zum Schreibanlaß nahm.
Das Buch entführt uns in das düstere Fangenburg in der Eifel, wo der Held unwissentlich ein Spukhaus kauft. Er zieht dort ein, glaubt einsam und in Frieden seine Jahre fristen zu können und sieht sich mit Dämonen konfrontiert: Dämonen des Dorflebens, Dämonen der Liebe und der Gier, Dämonen seiner eigenen Vergangenheit.
Spannend und einfühlsam führt uns Siefener durch das Seelenleben seines zerquälten Helden, durch seine Hochs und Tiefs bis zum Showdown, an dem dann wahrhaft höllische Dämonen teilhaben. Wieder zeichnet sich das Buch durch des Autoren hohe Gelehrsamkeit in allen okkulten Fragen aus. Aber es belehrt nie.
Die psychologische Tiefe verliert nicht, wenn der Autor rasante oder gar sehr witzige Situationen auslotet. Und der Leser verliert nichts, wenn er diesen besten aller Siefeners ein zweites oder drittes mal liest.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zentraler Punkt im ersten Drittel des Buches ist die Bewältigung der Trauer des Hauptdarstellers um seine Mutter. Michael Siefener stellt mit Arthur Dreyer ein Muttersöhnchen der übelsten Art vor: einen 52-jährigen Mann, der bisher noch nie eine eigene Entscheidung getroffen hat. "Mutter hätte gewusst, was zu tun ist"  der zentrale Satz auf den ersten hundert Seiten des Buches. Warum dieses Thema in einem phantastischen Roman so ausführlich dargestellt wird, kann nicht nachvollzogen werden. Der Beginn der Geschichte wird dadurch langweilig, die Leserinnen und Leser werden von der alles überschattenden Trauer Arthurs um seine Mutter schrecklich genervt.

Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass es Michael Siefener wirklich gelungen ist, die Probleme eines Städters bei seinem Umzug aufs Land darzustellen. Vorbei ist es mit der schützenden Anonymität einer Großstadt. Das Leben auf dem Lande hat seine eigenen Gesetze und Regeln. Und sobald diese verletzt werden, ist es sehr, sehr schwer, im Dorf akzeptiert zu werden.

Eine Parallele zur Trauer des Hauptdarstellers um seine Mutter gibt es am Ende des Buches bei der Darstellung des Verhältnisses zwischen Daphne und Arthur. Bei dieser Darstellung werden die Nerven der Leserinnen und Leser erneut auf eine harte Probe gestellt. Seitenlange Ausführungen beschreiben die Sehnsucht Arthurs nach Daphne, als diese mehrfach die Beziehung beendet. Dem Leser ist nicht klar, ob das Hauptthema des Romans die Liebesgeschichte zwischen den beiden sein soll oder ob Michael Siefener wirklich einen phantastischen Roman schreiben wollte.

Soweit Letzteres der Anspruch war, ist ihm das im mittleren Teil des Buches allerdings hervorragend gelungen. Hier wird der Leser pausenlos in Atem gehalten. Schränke, die sich scheinbar von selbst bewegen, Geistererscheinungen, Halluzinationen ... Michael Siefener lässt nichts aus, was einen phantastischen Roman wirklich lesenswert und vor allem spannend macht. Der Autor zeigt in diesem Teil des Buches, dass er in der Lage ist, dem Leser jenes Gefühl des Schauderns, des Zitterns und der Spannung zu vermitteln, das sich beim Lesen eines phantastischen Romans eigentlich von der ersten bis zur letzten Seite einstellen sollte.

Schade nur, dass sich dieser Anteil nur auf einen geringen Teil des Buches bezieht. Bleibt zum Abschluss nur zu hoffen, dass der nächste Roman wieder von vorne bis hinten dem Bereich Phantasy zugeordnet werden kann.
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