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Hinter Kaifeck [Blu-ray]

Monika Hansen , Benno Fürmann , Esther Gronenborn    Freigegeben ab 16 Jahren   Blu-ray
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Monika Hansen, Benno Fürmann, Michael Gwisdek, Alexandra Maria Lara, Manfred Möck
  • Regisseur(e): Esther Gronenborn
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS-HD 5.1)
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 16. Oktober 2009
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 86 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002GXERKI
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.819 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Der wahre Mordfall an den Grubers in Hinterkaifeck im Jahr 1922 dient als Grundlage für diesen stimmungsvollen Thriller. Bis heute wurde nicht geklärt, wer für die Morde verantwortlich ist und warum sie begangen wurden. Viel Widersprüchliches hat sich über die Jahre angesammelt, so dass dies wohl auch nie geklärt werden wird. Der perfekte Stoff also, um in filmischer Form eine eigene Interpretation abzuliefern. Im Großen und Ganzen ist HINTER KAIFECK ein guter Film geworden. Die Schauspieler überzeugen in jeder Sekunde und besonders Fürmann nimmt man es ab, dass dessen Paranoia mit jeder Sekunde wächst. Was der Film in der ersten Stunde bietet, ist enorm düsteres, atmosphärisches und mit den kalten Bildern bedrückend arbeitendes Stimmungskino, das vielleicht nicht gerade mit extremer Spannung aufwarten kann, aber fasziniert. Nur die letzten 20 Minuten entgleisen. Das Skript hätte hier durchaus eine weitere Überarbeitung gut vertragen können, denn die Erklärung für die Morde bleibt schwammig und bedarf der eigenen Interpretation, lässt sich aber wohl damit zusammenfassen, dass der Teufel (und seine Familie) bekämpft werden sollten. Das ist per se durchaus in Ordnung, hat man es doch besonders beim ländlichen Volk der 1920er Jahre mit einem abergläubischen Haufen zu tun, doch da sich dies bis in die Gegenwart zieht und essenzielle Teile der damaligen Geschichte nicht erklärt, sondern bestenfalls angedeutet werden, bleibt man hier außen vor. Das Finale ist in gewisser Weise gruselig, aber es mag nicht so recht zur ersten Stunde des Films passen. Fazit: Nicht gänzlich überzeugender, aber interessanter Thriller

Moviemans Kommentar zur DVD: Der Film ist in düsteren und kalten Farben erzählt. Diese sind sehr stimmig und kontrastreich zu den Bildern der Frau im roten Mantel. Rauschen ist nicht weiter störend. Die Schärfe könnte etwas filigraner sein. Mit dem Filter wurde nachgeholfen, so dass sich ein paar Doppelkonturen ergeben haben (00:27:34). Der Kontrast ist gut, kämpft aber bisweilen mit dem Schwarzwert (Pullover bei 00:09:53). Der Ton weiß in beiden Formaten zu gefallen. Beim Stereoton ist der Dialog selten etwas schwerer zu verstehen. Stimmungsvolle Umgebungsgeräusche wie der Wind sind gegeben. Das Bonusmaterial ist umfangreich, aber durchwachsen. Das Behind-the-Scenes gibt kaum Information ab, die Trailer und die Fotogalerie gefallen und die entfallenen Szenen bereichern den Film etwas. Am besten sind jedoch die Interviews und hier besonders jenes, welches sich mit den Hintergründen des wahren Mordes beschäftigt. --movieman.de

Produktbeschreibungen

In einem kleinen bayerischen Dorf werden Fotograf Marc (Benno Fürmann) und sein Sohn Tyll (Henry Stange) mit den Spuren eines uralten Verbrechens konfrontiert. Der Schlüssel zu dem sechsfachen Mord scheint in den Visionen und Alpträumen zu liegen, die Marc seit seiner Ankunft quälen. Auf der Suche nach der Antwort forscht Marc in der Vergangenheit nach. Er stößt auf ein dunkles Geheimnis, das direkt mit ihm verbunden ist. Die Dorfgemeinde scheint verschworen und je tiefer er gräbt, desto größer wird die Lebensgefahr für ihn, seinen Sohn und die junge Dorfbewohnerin Juliana (Alexandra Maria Lara), die sich auf seine

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Ich hatte mir viel von dem Film erhofft. Bin schließlich ins Kino gerannt und hab schließlich ziemlich enttäuscht den Saal wieder verlassen.
Ich hatte gehofft, dass der Film die Geschichte des wirklich geschehenen Falles um den Mordfall anhand eines Spielfilmes beleuchtet, vielleicht neue Theorien aufstellt und/oder wohlmöglich sogar neue Details zum Fall liefert.
Was den Zuschauer stattdessen erwartet ist eine Produktion im Stil vom "Sat1-Film-Film" um 20:15.
Es wurde eine Handlung kreiert, die sich zwar in weitem Bogen irgendwie um den Mordfall zieht, aber wenn ich ehrlich bin... noch nicht mal DIE (Handlung) hab ich wirklich verstanden.
Immer wieder Einblendungen, Rückblicke, wirre Menschen in Kostümen und böse Träume.
Der Film endet ohne ein wirkliches "Ende" - ohne eine Botschaft, ohne eine beantwortete Frage. Was bleibt sind viele entstandene.

Der Film kam mir verdammt wirr vor, was man mir wohl auch meiner Rezension ansieht. Ich gebe allerdings nicht nur einen, sondern 2 Sterne, da ich mir vorstellen kann, dass ich ganz anders an den Film rangegangen wäre, wenn ich nicht diese Erwartungen gehabt hätte. Dann hätte mir der Film wohl besser gefallen, vor allem, weil die Bild- und Farbengestaltung sehr gut ist. Man muss ja nur auf das Cover sehen. Dennoch war ich selbst von den Schauspielern nicht wirklich begeistert - dem Film fehlt einfach dieser "Kinofilm-Charme".

Schade um den Film, denn eigentlich bietet dieser Mordfall, welcher auf einer wahren Begebenheit beruht soviele Möglichkeiten, einen wirklich guten Film darum zu drehen - evtl. sogar im Stil einer Dokumentation.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
So ein Schmarrn! 18. Januar 2010
Format:DVD
Drei Gründe, warum ich den Film für ein Ärgernis halte ... Entgegen der Erwartung, die der Titel wecken mag, hat er mit dem wahren Mordfall nur am äußersten Rande zu tun. Alle Figuren der Handlung sind bloße Schablonen gängiger Hinterwäldler-Vorurteile, zudem hält die Geschichte derart abstruse Wendungen parat, dass der Film ständig ins Lächerliche kippt.

Zum Inhalt: Den Fotografen Marc (äußerst nüchtern dargestellt von Benno Führmann) verschlägt es gemeinsam mit seinem Sohn in das bayrische Provinznest Hinterkaifeck, wo er an einer Fotoserie arbeiten möchte. Statt idyllischer Landschaften und bayrischer Gemütlichkeit wird er jedoch von ganz anderen Bildern heimgesucht: nächtliche Alpträume führen ihn immer wieder auf einen Einödhof des Dorfes, auf dem vor Jahrzehnten eine Familie samt Magd erschlagen wurde. Der Mörder wurde nie gefasst und als Marc beginnt, Nachforschungen anzustellen, muss er feststellen, dass die feindseligen Dorfbewohner etwas Furchtbares zu verbergen haben...

Die beiden Hauptdarsteller Führmann und Alexandra Maria Lara als Dorfschönheit Juliana sind in Ordnung, vermögen diesen Stuss jedoch nicht zu retten. Zunächst einmal klaffen in der Story kilometergroße Logiklöcher. Dies beginnt schon bei der Figur des Fotografen Marc. Berücksichtigt man seine ersonnene Verstrickung in die Geschehnisse, müsste er mindestens in seinen 50ern sein, nicht aber Mitte 30. Viel zu frisch wirkt auch die einzige noch lebende Zeitzeugin des Verbrechens, die sich zwar redlich bemüht, möglichst klapprig durch die Kulissen zu buckeln, unter deren Kopftuch sich jedoch im Höchstfall eine rüstige Rentnerin verbirgt. Auch die Darstellung der hiesigen Bevölkerung kann mir, die ich ebenfalls in dieser Gegend aufgewachsen bin, nur ein amüsiertes Schmunzeln entlocken. Obwohl die Geschichte im tiefsten Niederbayern angesiedelt ist, spricht keiner der Protagonisten auch nur anflugsweise im bayrischen Dialekt. Abgesehen aber von diesem Patzer wird wirklich kein bekanntes Hinterwäldler-Klischee ausgelassen: die Dorfgemeinde ist verschworen und feindselig, beäugt jeden Fremden mit Abneigung und Misstrauen. In der Freizeit wird am liebsten gemeinsam mit dem Herrn Pfarrer der Pelzebub ausgetrieben und um liederlichen Zeitgenossen einen Denkzettel zu verpassen, schmeißt man sich schon mal ins Perchtenkostüm und stößt zur Abschreckung kehlige Urlaute aus.

Wenn der Film also weder viel mit dem wahren Mordfall zu tun hat, noch schlüssig oder originell daherkommt, ist er dann wenigstens gruselig? Nun, zumindest dies lässt sich aus meiner Sicht mit Ja beantworten. Die nächtlich-nebeligen Szenen im Wald und auf dem Einödhof sind klaustrophobisch schön gefilmt und lösen durchaus Gänsehaut aus. Leider übertreibt es die Regisseurin auch hier und lässt die kleine Schauermähr in einem hanebüchenen Finale gipfeln, bei dem wieder ganz tief in die Klischeekiste gegriffen wird, selbst ein Kampf mit den berühmt-berüchtigten Mistgablen wird nicht ausgelassen. Das Handeln der Figuren ist dabei absolut bar jeder Vernunft und in keiner Szene mehr nachvollziehbar, so dass man nach der letzten Filmminute die Macher dieses Schunds allzugern mit einer Reuthaue verfolgen würde. Dann doch lieber die Verfilmung von Tannöd gucken, die zwar auch nicht frei von Klischees ist, aber in Sachen Absurdität noch weit, weit hinter diesem Filmchen zurückliegt.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Abstruse Schauermär 27. November 2010
Von Dr. M.
Format:DVD
Wenn man keine vernünftige Geschichte zu erzählen hat, sollte man lieber davon absehen, daraus einen Film zu machen. An diese einfache Maxime hätte sich Esther Gronenborn halten sollen. Ihrer Filmografie und uns Zuschauern hätte sie dann nämlich diesen sagenhaft misslungenen Film erspart. Es reicht eben nicht aus, mit filmischen Mitteln, Blautönen und suggestiven Rotkäppchen-allein-im-Wald-Bildern Stimmung zu erzeugen. Grusel kommt auf, man kann es an Hitchcocks Psycho immer wieder neu lernen, wenn gruselige Bilder, wohl dosiert eingesetzt, und Menschen, an deren Geschick wir als Zuseher Anteil nehmen, eine stimmige Verbindung eingehen. Hier dagegen stimmt nichts. Wir sehen zunächst das Blutbad von Kaifeck, das schon Andrea M. Schenkel zu ihrem Verkaufsschlager Tannöd verhalf; dann sehen wir Benno Fürmann, den es mit seinem Filmsohn, dem neunjährigen Tyll, in das bayerische Bauerndorf verschlägt, in dem vor über achtzig Jahren der grausame Mehrfachmord begangen wurde, und wir sehen ihn dort auf Alexandra Maria Lara treffen, die ein Zimmer frei hat und deren Oma irgendetwas über Benno weiß, das es nun herauszufinden gilt. In dem Gasthaus quälen Benno blutige Alpträume. Wenn er nicht schläft, liefert er sich platte Dialoge mit Alexandra Maria oder dem neunjährigen Tyll. Das ist etwa eine Stunde (gefühlt: zwei Stunden) lang alles, was passiert. Nachdem ihm dann dank seiner abstrusen Alpträume und der senilen Oma klar geworden ist, was ihn mit Kaifeck verbindet, geraten er, Tyll und Alexandra Maria in ein grotesk-unrealistisches Inferno, das eine Horde bekloppter Maskierter aus unerfindlichen Gründen lostritt und das fast noch mehr Rätsel aufgibt als die Frage, wie so ein schlechtes Drehbuch jemals finanziert werden konnte.

Für Freunde von Ritual des Bösen und Hotel.
Zusatzmaterial: entfallene Szenen, Interviews mit Hauptdarstellern und Regisseurin, DVD-Trailer.
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Großer Schmarrn, wirr erzählt
Hinter Kaifeck ist einer der schlechtesten Filme, die ich seit langem gesehen haben. Er hat sehr sehr wenig mit dem Originalfall zu tun, hat riesige Logiklöcher, ist... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Ev veröffentlicht
Schlechter Film zum Mordfall.
Der Film hat leider kaum etwas mit dem wahren Mordfall zu tun. Abgesehen davon, dass der Filmtitel schon falsch geschrieben ist (richtig: Hinterkaifeck) ist die Handlung... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Mario Strehlow veröffentlicht
schlecht und langweilig
Ich bin völlig unvoreingenommen an diesen Film herangegangen, da ich die Vorgeschichte nicht kannte. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Nur mal so veröffentlicht
Auweh!
Nun - ich gebe zu, ich habe nicht allzuviel erwartet.
Der Mordfall in Hinterkaifeck ist nun mal bis heute ungelöst und jedes Filmchen, das vielleicht eine Lösung... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von inki veröffentlicht
entspricht nicht dem buch
ich hatte erst das buch "hinterkaifeck" gelesen und mir dann diese DVD gekauft. wenn man kein hintergrundwissen hat und man sich nur nen thriller ansehen möchte ist der film... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von becky87 veröffentlicht
Mystery-Thriller um den Kaifeck-Mord
"Hinter Kaifeck" stößt Benno Fürmann auf ein dunkles Familiengeheimnis. Schwankt häufig zwischen Realität und Fiktion, nicht ganz so befriedigendes Ende. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. April 2010 von andreas3000
eine tolle Story geklaut um einen schlechten Film zu machen
was für eine Enttäuschung

ich hatte ja schon schlechtes über den Film gehört aber nachdem ich ein großer Fan der Buchvorlage bin hab ich ihn... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Februar 2010 von B. Wein
Spannend mit einem für mich nicht ganz passenden Ende
Gut gemachter Thriller, sehr spannend. Der Film zog mich als Zuschauer sehr in seinen Bann. Leider war das Ende für mich etwas unglücklich gewählt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Januar 2010 von Ba-Psi
Ruf des Blutes
Der Fotograf Marc hat seit einiger Zeit visionäre Träume, die er nicht zuordnen kann und die ihn quälen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Januar 2010 von Lothar Hitzges
Enttäuschend
Der Titel lässt ja eine gewisse Nähe zum tatsächlichen Geschehen in Hinterkaifeck vermuten. Allerdings geht man mit dem Titel wohl lediglich auf Kundenfang. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2009 von Gabriele Und Roman Stuiber
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Das heißt einfach nicht so... 0 14.11.2009
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