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Hineingeworfen: Der Erste Weltkrieg in den Erinnerungen seiner Teilnehmer
 
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Hineingeworfen: Der Erste Weltkrieg in den Erinnerungen seiner Teilnehmer [Gebundene Ausgabe]

Wolf-Rüdiger Osburg
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
  • Verlag: Osburg Verlag; Auflage: 1 (27. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940731307
  • ISBN-13: 978-3940731302
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 15 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 34.815 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wie junge Männer den Ersten Weltkrieg erlebten

Was wissen wir über den Ersten Weltkrieg, über die »Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts«, in der Millionen Menschen ihr Leben ließen? Was wissen wir über die Gefühle und Ängste unserer Großväter und (Ur-)Urgroßväter, ihren Alltag im Krieg? Wolf-Rüdiger Osburgs einzigartige Dokumentation versammelt die Stimmen von 135 ehemaligen deutschen Kriegsteilnehmern. Ihre Erinnerungen fügen sich sich wie in einem Kaleidoskop zum dramatischen Szenario der Sinnlosigkeit des Krieges.

Es sind vor allem schriftliche Quellen, Tagebücher und Feldpost aus der Zeit zwischen 1914 bis 1918, die uns heute über den Ersten Weltkrieg berichten. Die Zeitzeugen jedoch sind seit vielen Jahren tot. Umso bedeutender ist das vorliegende Buch. Nicht als Wissenschaftler, sondern als ein neugierig Fragender aus der Generation der Enkel machte sich Wolf-Rüdiger Osburg zwischen 1989 und 1992 zum letztmöglichen Zeitpunkt auf die Suche nach Überlebenden des Ersten Weltkriegs. Am Ende waren es 135 Kriegsteilnehmer, die ihm Rede und Antwort standen. »Hineingeworfen« präsentiert Auszüge aus diesen für Deutschland einzigartigen Interviews. Die Gesprächspartner, bei Kriegsausbruch zwischen 14 und 22 Jahre alt, eröffnen uns tiefe Einblicke in das Geschehen eines Krieges, von dem wir viel zu wenig wissen.

Über den Autor

Wolf-Rüdiger Osburg, 1956 in Hamburg geboren, studierte Geschichte und Rechtswissenschaften und ist promovierter Jurist. Er war Manager und
Unternehmer in der Wirtschaft. Im Jahr 2006 gründete er den Osburg Verlag mit Sitz in Berlin. Dies ist sein erstes Buch.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Der Erste Weltkrieg, spontanes Bild und Zitat: Mir juckt die Säbelspitze", doch nichts dergleichen erwartete eine ganze Generation, es war eher ein Tal der Tränen. Obwohl es auch andere Literatur gab, welche heroische Bilder zeichnete - wie beispielsweise IN STAHLGEWITTERN, so zeigt uns das Buch von Wolf - Rüdiger Osburg HINEIN GEWORFEN ein eher authentisches Bild gezeichnet von 135 Teilnehmern dieses großen Krieges - des letzten Krieges, wo Armeen und Soldaten sich noch großteils Mann gegen Mann gegenüber standen.

Was wissen wir eigentlich wirklich von dem Ersten Weltkrieg als Kinder einer Wohlstandsgesellschaft? Wir die wir nicht wissenschaftlich interessiert sind, wollen als Fragende doch wissen, was die Beweggründe der Teilnehmer waren und was sie dachten, wie sie es als direkt Beteiligte erlebten.

Die 135 direkt befragten Teilnehmer waren bei Kriegsausbruch zwischen 14 und 22 Jahre alt, also sehr jung und unerfahren, was sie erlebten, erleben mussten prägte sie tief und hinterließ nicht nur bei Ihnen, sondern auch bei Angehörigen, Freunden und nachfolgenden Generationen tiefe Spuren und Einschnitte.

Der Autor Wolf - Rüdiger Osburg ist studierter und promovierter Jurist, er hat sich aber auch den Themengebieten der Geschichtswissenschaften zugewandt. Das Buch HINEIN GEWORFEN ist sein erstes Buch.

Das Buch ist keine wissenschaftliche Quelle, dazu ist es zu persönlich in seinen Erinnerungen, welche der Autor hier strukturiert aufgeführt hat, doch für uns alle, als Laien und nachfolgende Generationen ist es ein unschätzbares Werk, was die Soldaten empfunden haben. Wie sie den Tod sahen, die Schlachten, die Kameradschaft, den Kriegsalltag und was das Leben nach dem Krieg für sie bereit hielt.

Für uns heutige ist die Schlacht bei Verdun immer noch ein Begriff, doch für die Originalberichte bin selbst ich sehr dankbar. Wenn ich in Frankreich bin, durchquere ich oft die Schlachtgebiete, doch so richtig vorstellen konnte ich es mir bislang nicht, hier hilft das Buch sehr.

Die Interviewpartner geben Auskunft über ihre Jugend, die ersten Tage im Krieg, über den Militärapparat, über Feindberührungen, Verletzungen und Gefangenschaft und auch zu Themen wie Revolution und persönliche Konsequenzen.

Das Buch ist ohne Pathos, weder für noch gegen den Krieg, es ist eine Schilderung dessen was kam und was dort durchgestanden werden musste - nur so erschließt sich wirklich das was der Erste Weltkrieg war.

Ein sehr gutes Buch zum Thema, hier erschließt sich ein wichtiges historisches Kapitel zum Thema der jüngeren Deutschen Geschichte - unprätentiös, sachlich und doch mit dem Gefühl derjenigen, welche wirklich mit dabei waren.

Am Ende blieb mir trotz der guten, fesselnden und interessanten Lektüre wieder nur ein Gedanke; Nie wieder Krieg in Europa!

Sehr empfehlenswert!
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12 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Hartl
Zeitzeugen erzählen ihre Erlebnisse aus dem 1.Weltkrieg und stellen so dar, was Krieg wirklich bedeutet. Ein wichtiges, zeitloses Buch.
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