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Himmlisches Feuer. Die Gezeitenwelt 2
 
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Himmlisches Feuer. Die Gezeitenwelt 2 [Gebundene Ausgabe]

Magus. Magellan
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 1., Aufl. (April 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492700527
  • ISBN-13: 978-3492700528
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 383.587 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hadmar von Wieser
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Eine Naturkatastrophe nie gekannten Ausmaßes sucht die Gezeitenwelt heim: Ein Asteroid schlägt östlich der Donnernden Inseln in den Ozean des Abends ein. Eine Flutwelle brandet über die nördliche Halbkugel des Planeten, der Himmel verdunkelt sich -- die Zukunft zahlreicher Völker nimmt eine dramatische Wendung.

Zu jener Zeit tobt im Reich der Tugend gerade eine alles entscheidende Schlacht: Der Herr der Unwandelbaren Ordnung hat auf Einflüsterung seines mächtigsten Ratgebers hin das größte Heer aufgestellt, das die Welt bisher gesehen hat. Ziel des Feldzugs ist der Unvollendete Palast, in dem die Blauen Götter wohnen. Von ihnen will der Herrscher sich befreien -- eine Entscheidung, die zumindest seine Soldaten, die so genannten "Götterfresser", bitter bereuen werden.

Im Schatten der Schlacht kämpft ein junger Herumstreuner auf seine Weise ums Überleben: "Strolch", so sein Spitzname, ist vom fernen Kontinent Ajuna ins Reich der Tugend gekommen, um hier sein Glück zu suchen. Stattdessen befindet er sich jetzt auf der Flucht vor unbarmherzigen Sklavenhaltern. Da kreuzt sich sein Wege mit dem eines Blauen Gottes, der nach der Schlacht nicht in seinen Palast zurückgekehrt ist. Das riesenhafte Wesen hat beschlossen, sich auf die Suche nach dem eigenen Ursprung zu begeben. Und wie der Zufall so spielt, sucht er sich ausgerechnet Strolch als Begleiter aus. Eine abenteuerliche Reise beginnt.

Himmlisches Feuer ist zwar bereits der zweite Band der Serie, setzt jedoch die Kenntnis von Der Wahrträumer keineswegs voraus. Der Roman bestätigt den Eindruck des ersten Bandes: Hier wird nicht sklavisch auf den Spuren Tolkiens gewandelt, sondern mit großer Lust am Erzählen Neues ausprobiert. Besonders erfreulich ist, dass sich Hadmar von Wieser, der bisher eher durch stilistisch gewöhnungsbedürftige Schwarze Auge-Romane aufgefallen war, seine Sache mehr als gut macht. Sprachlich souverän und mit großem erzählerischem Atem entwirft er ein Fantasy-Panorama, dass die internationale Konkurrenz nicht zu scheuen braucht. Himmlisches Feuer ist ein kurzweiliges Lesevergnügen, das zu großen Hoffnungen hinsichtlich Band drei, Das Weltennetz, berechtigt. --Hannes Riffel

Kurzbeschreibung

Als am Himmel über dem fernen Serkan Katau ein neuer Stern aufgeht, deuten ihn die Mächtigen des Reiches voreilig als ein Zeichen, die von Legenden umrankten Blauen Götter anzugreifen. Einzig die Hohepriesterin Lü hegt Zweifel, doch sie hütet sich, diese offen kundzutun. Während die Schlacht ihren unheilvollen Lauf nimmt, geht Himmlisches Feuer nieder. Der Kaiser flieht und läßt ein sterbendes Heer zurück. Zur selben Zeit nähert sich der entflohene Sklave Strolch dem Schlachtfeld. Noch ahnt er nicht, daß das Schicksal ihn an die Seite eines Blauen Gottes zwingt und einer Frau zuführt, die ebenso leidenschaftlich liebt wie er…

»Das größte deutsche Fantasy-Epos, das jemals geschrieben wurde.« Wolfgang Hohlbein -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Diesmal entführt uns das Gezeitenwelt-Team, namentlich Hadmar von Wieser, auf den Kontinent Serkan Katau und von dort um die halbe Gezeitenwelt.

Wiedereimal fällt die äußerst gelungene Gestaltung des Buches als erstes ins Auge. Es wird der schöne Stil von "Der Wahrträumer" weiter geführt, so dass hier nicht nur das "geistige Auge" auf seine Kosten kommt.

Die Kultur der Kataueken ist an den fernöstlichen Kulturen der Realität angelehnt und sehr schön ausgearbeitet, manchmal sogar etwas zu detailliert geschildert, was meiner Meinung nach die Geschichte etwas verschleppt. Leider merkt man häufig, dass der Autor der Rollenspiel-Szene entstammt. Erinnern seine Ausführung bisweilen doch an die Beschreibungen einer Regional-Box aus "Das Schwarze Auge". Jedoch muss man ihm zu Gute halten, dass viel Liebe in der Ausarbeitung steckt - was der geneigte Leser auch merkt. Besser wird das Buch, als die Helden Serkan Katau verlassen und in Ajuna an Land gehen.

Das absolute Highlight dieses Buches ist der Blaue Gott "Fünfarm" mit seiner dumm-rüpelhaften Art. Hier hat der Autor echten Einfallsreichtum beim Erdenken von Schimpftiraden bewiesen - habe ich gelacht. Ansonsten sind die Charaktere eher etwas unsympathisch, was allerdings in Verbindung mit der Geschichte zumindest nachvollziehbar ist. Und wer weiß, vielleicht begegnen sie uns ja später noch einmal in der Rolle eines "Bösewichts".

Es bleibt festzuhalten, dass man im 2. Band der Gezeitenwelt wiedereinmal unterhaltsame Fantasy geboten bekommt, gelegentlich aber eben zu detailliert und langatmig. Weniger wäre hier manchmal mehr gewesen... "Himmlisches Feuer" ist nicht so gut wie "Der Wahrträumer" und lange nicht so gut wie die Folgeromane "Das Weltennetz" und "Die Purpurinseln". Für das Gesamtbild der Gezeitenwelt sollte man es aber gelesen haben und schlecht ist was anderes - daher 4 Sterne!

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Format:Gebundene Ausgabe
Der zweite Gezeitenwelt-Roman kommt nicht ansatzweise an den ersten heran, und das hat zwei bis drei Ursachen. Das erste Problem liegt für mich in den Namen vieler Charaktere, denn da diesmal Ostasien in die Gezeitenwelt abgebildet wurde, sind die Namen der Protagonisten zum Teil kompliziert und ohne Wiedererkennungswert. Zweitens ist die Sprache der Personen oft schwer zu lesen, weil die Verständigungsprobleme, die sie mit ihren verschiedenen Sprachen haben, einfach über einen viel zu langen Teil des Buches ausgedehnt werden. Und drittens ist die ganze Geschichte rund um den blauen Gott mit den sechs bzw. fünf Armen einfach zu abstrakt und fesselt einen nicht so wie die des ersten Buchs.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Band 1 war besser 29. September 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Während ich "Der Wahrträumer" von Bernhard Hennen noch 3-4 Sterne geben würde, kann ich bei "Himmlisches Feuer" nur sagen, dass ich sehr enttäuscht bin. Besonders der schwache Anfang, bei dem man mit unüberschaubaren Handlungssträngen und verwirrenden Namen überhäuft wird, machen es einem schwer, bei der Lektüre den Überblick zu bewahren. Sehr schnell kommt Langeweile auf. Erst im zweiten Teil des Buches nimmt die Handlung festere Formen an und der Unterhaltungswert steigt. Einige Kapitel mit dem blauen Gott haben mir sogar große Freude bereitet. Doch der schwache Anfang und der durchschnittliche Rest ist für mich nur 2 Sterne wert.
Da stellt sich mir die Frage, ob es sich lohnt die weiteren Bände zu kaufen.
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