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Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.02.2002
Autor Wolfgang Dierker untersucht in "Himmlers Glaubenskrieger" die kirchenpolitischen Konzepte des nationalsozialistischen Sicherheitsdienstes SD und ordnet sie auf "vorbildliche" Weise "in den Gesamtzusammenhang der politischen Entwicklung des Regimes ein", lobt Rezensent Clemens Vollnhals. Dies ist für ihn auch das große Verdienst dieser umfangreichen Studie, in der lange unzugängliches Material erstmals verwertet wird. Der Rezensent weist darauf hin, dass die Untersuchung zwar im Großen und Ganzen die bisherige Forschung bestätigt, neu sei aber die Analyse des "nachrichtendienstlichen und geheimpolizeilichen Hintergrunds" der NS-Kirchenpolitik. Besonders bemerkenswert scheint ihm, dass es ein eigenes "Spitzelnetz" für die Abteilung "Politische Kirchen" gab und dass Ziel des SD gewesen ist, das Christentum perspektivisch zu "zerschlagen", weshalb gerade die "Anbiederungsversuche der Deutschen Christen an den Nationalsozialismus" dem SD als "gefährlich" erschienen.
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