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Himmler privat: Briefe eines Massenmörders [Kindle Edition]

Katrin Himmler , Michael Wildt
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Der Verkaufspreis wurde vom Verlag festgesetzt.

  • Länge: 400 Seiten
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»›Himmler privat‹ verstört nachhaltig und veranschaulicht zugleich, wie Recht Hannah Arendt 1963 mit ihrer Analyse der ›Banalität des Bösen‹ hatte.«, Münchner Merkur, 21.10.2014

»Die Schilderungen von der Kriegsfront sind von geradezu erschreckender Harmlosigkeit.«, Neue Luzerner Zeitung (CH), 21.03.2014

»Man staunt - aber eher über die furchtbare Normalität.«, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.02.2014

»Die Geschichte der Nazizeit muss nicht umgeschrieben werden. Man erkennt vielmehr, wie nah das Böse uns auch heute noch sein könnte.«, Stuttgarter Zeitung, 27.01.2014

»Die Echtheit der Schriftstücke ist von Wissenschaftlern bestätigt, die Banalität des Bösen erschreckt.«, Saarbrücker Zeitung, 04.02.2014

»Es sind solche Briefe des Alltags und der kleinen familiären Sorgen, die die Täter des Massenmordes als Menschen beschreiben, die unter uns und vielleicht sogar Nachbarn waren. Und genau das ist es auch, was die Briefe an Marga so furchterregend macht.«, Rheinische Post, 27.01.2014

Kurzbeschreibung

Heinrich Himmler, den Vollstrecker des Massenmordes, erleben wir in diesen Briefen an seine Frau privat: als Ehemann und Familienvater ebenso wie als überzeugten Antisemiten und aktiven Nationalsozialisten. Zusammen mit den Gegenbriefen Marga Himmlers werden diese Dokumente erstmals veröffentlicht. Eingeleitet und kommentiert von Katrin Himmler und Michael Wildt.
Als Heinrich Himmler und Marga Siegroth sich 1927 kennenlernen, ist die Zuneigung gegenseitig. Das Paar ist sich einig in seinem Antisemitismus (»das Judenpack«) wie in seinem Traum vom Landleben. Himmler, als Funktionär der NSDAP häufig »mit dem Chef« Hitler auf Reisen, rät seinem »Liebchen« aus der Ferne, den »Holunder als Mus einzumachen«; Marga berichtet ihrem Mann stolz, dass ihr Haus »Treffpunkt aller Nationalsozialisten« sei. Während Himmler nach 1933 zum mächtigsten Mann hinter Hitler aufsteigt und als Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei die »Endlösung der Judenfrage« organisiert, schickt er seiner »kleinen Frau«, die für das Rote Kreuz durch das besetzte Polen reist (»der unbeschreibliche Dreck«) »liebe Gedanken zum Muttertag«, brüstet sich mit der vielen »Arbeit« und legt Fotos von seinen Reisen zu den SS-Einsatzgruppen und Waffen-SS-Einheiten bei. Die Harmlosigkeit der Briefe ist nur scheinbar, hinter der kleinbürgerlichen Fassade werden die Gewalt und der Mangel an Empathie sichtbar, die auch das Privatleben der Himmlers prägten.

Produktinformation


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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
4.3 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verstörende Banalitäten 5. April 2014
Von Monika Schulte VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Heinrich Himmler und Marga Siegroth lernen sich kennen und verlieben sich ineinander. Sie fangen an sich zu schreiben. Sie schreiben sich auch noch, als sie längst verheiratet sind und Heinrich Himmler Karriere macht im NS-Regime. Wenn er von Hitler schreibt, so spricht er immer vom "Chef". Marga redet er immer mit "Meine allerliebste kleine Frau" an. Sie wiederum nennt ihn "Mein liebes Liebchen". Die Briefe zwischen den Eheleuten, sie vermuten bisweilen verwirrend naiv und kleinbürgerlich an. Sie schreiben sich Nichtigkeiten, Alltägliches. Gäbe es zwischendurch nicht immer wieder die erklärenden Kommentare der beiden Autoren sowie zahlreiche Fotos, so könnte man meinen, man würde lediglich die privaten, eher harmlosen Briefe eines Ehepaares lesen. Briefe, die sie fast täglich geschrieben und sogar nummeriert haben. Heinrich und Marga Himmler schreiben sich über die Jahre hinweg. Sie schreibt ihm auch in gleicher Weise weiter, obwohl er längst eine Zweitfrau hat, eine so genannte Friedelfrau. Marga konnte nach der Geburt ihrer Tochter keine weiteren Kinder bekommen, doch Himmler wollte Kinder, viele Kinder für den Führer, für das Reich.
Dank der Kommentare erfährt der Leser beinahe nebenbei von der Ermordung von Millionen von Menschen. Es wird mobil gemacht für den Endsieg, für die Reichsverteidigung. Marga hilft immer wieder beim DRK mit, während ihr Mann weiter die Karriereleiter erklimmt. Er schickt der Familie immer wieder kleine Pakete. Es mangelt ihnen an nichts, während die Bevölkerung leidet, während das Morden weitergeht. Aus den Briefen erfährt man wenig über diese grausame Zeit. Die Briefe klingen banal, eher nichtssagend.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von TM
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist aus meiner Sicht sehr lesenswert, da es zeigt, dass der Massenmörder Himmler mit alltäglichen Problemen konfrontiert war und diese dann mit seiner Frau besprach (Einwecken, Obsternte, Fliegerangriffe etc.). Weitere Inhalte werden an dieser Stelle nicht thematisiert.
Auch wenn sich einige Leser/Interessierte Einblicke in die Denkweise des Massenmörders erhoffen, werden sie insofern enttäuscht sein, als dass sie derartige Aspekte nicht auf den ersten Blick wiederfinden. Vielmehr zeigt sich das Perfide eher darin, Alltag und Dienst strikt voneinander zu trennen - Himmler gelingt dies (wie auch anderen NS-Größen) hervorragend.

Wer eine Biografie erhofft, sollte die Finger von dem Buch lassen: Es ist eine Briefsammlung mit tiefgreifenden Kommentaren und Anmerkungen, v.a. zu Personen der zweiten und dritten Reihe des NS-Staates. Zudem lassen sich bestimmte Verwicklungen dieser Personen (z.B. Freunde der Familie/SS-Personal, das in Himmlers Stab tätig war und deren Verbindungen zu Himmler selbst sowie deren Karrierechancen) in den NS-Staat besser nachvollziehen.

Das Buch eignet sich sehr gut für Studenten/Historiker (auch aus quellenkritischer Sicht) und Laien mit entsprechenden Fachkenntnissen. Anfänger bzw. weniger gut informierte Leser werden weniger zufrieden sein (keine Lesebuch, Unterbrechungen durch Fußnoten), da ein gewisses Grundwissen unverzichtbar ist. "Himmler privat" entspricht somit eher einer Quellensammlung als einem Lesebuch.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fassungslos.... 8. Februar 2014
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
... anders kann ich meine Gefühle nach dem Lesen dieses Buches nicht ausdrücken. Welche Banalitäten, welcher Kleinkram der sich in diesen Briefen findet. Wenn ich darüber nachdenke was zu den jeweiligen Daten und Orten für unvorstellbare Dinge stattgefunden haben dann überfällt mich das Grauen.
Herzlichen Dank an Katrin Himmler und Michael Wildt für dieses Buch.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Mögen die Briefe heute zuweilen zum Lachen reizen, muss man sich im Grunde vor ihrer scheinbaren kleinbürgerlichen Normalität fürchten" (23). Vielleicht war Himmler der größte Verbrecher in einem verbrecherischen Regime. Der verklemmte Landwirt und Hühnerzüchter aus dem Bayrischen machte nach dem Ersten Weltkrieg Karriere in der NSDAP, stieg zum Chef der SS auf und verband wie kaum ein anderer ideologischen Rassenwahn mit gnadenloser Effizienz. Zusammen mit dem Historiker Michael Wildt hat Katrin Himmler, Heinrich Himmlers Großnichte, den Briefwechsel zwischen dem “Reichsführer-SS” und seiner Ehefrau Marga zwischen 1927 und 1945 zusammengestellt, redigiert und kommentiert. Ergebnis ist das erschreckendes Dokument eines Mannes, der selbst nach einem Besuch im Vernichtungslager Auschwitz in seinen Briefen eine tiefe Befriedigung über die zwar harte, aber auch "notwendige" Arbeit anklingen lässt.

Die Briefe entwerfen das Bild eines karrierebewussten und kleingeistigen Spießers, dem es immer geradezu penetrant wichtig war, was seine Umgebung von ihm gedacht hat und der seine Schreiben an seine Frau fast immer mit unfreiwillig komischen Abschiedsformeln wie "Ich küsse Dich, meine liebe, kleine Frau! dein Heini" (47) beendete. Es fällt auf, dass sich Himmler in seinen Briefen fast nie zu unverblümten Hass- oder Mordgedanken den Juden oder anderen gegenüber hinreißen lässt. Anders seine Frau, die als Krankenschwester auch in Polen tätig war und im März 1940 schrieb: "Dieses Judenpack, die Pollacken, die Meisten sehen gar nicht wie Menschen aus, u. der unbeschreibliche Dreck. Es ist eine unerhörte Aufgabe dort Ordnung zu schaffen" (226).
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