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Himmelstochter: Mein Weg vom Popstar zu Allah
 
 
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Himmelstochter: Mein Weg vom Popstar zu Allah [Gebundene Ausgabe]

Hülya Kandemir
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 350 Seiten
  • Verlag: Pendo; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866120605
  • ISBN-13: 978-3866120600
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,2 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 413.525 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Büchern über religiöse Erweckung wohnt oft etwas Peinliches inne. Zu intim, zu privat, das Ganze, stets erfährt man mehr, als man eigentlich möchte. Die Selbstgewissheit, der Überzeugungseifer, der missionarisch drängende Ton, haben etwas von einem aufdringlichen Vertreter an sich, den man nicht mehr loswird. Nun könnte man das Buch getrost zur Seite legen, stieße man nicht auf Klappentexte wie: „Der Islam ist für sie die Religion der Liebe und Toleranz“ – So blauäugig und werbetexthaft verharmlosend sollte sich in einer Zeit, in der die Kulturen immer heftiger aufeinanderprallen, auch eine bekehrte deutsch-türkische Popsängerin nicht geben.

Hülya Kandemir ist keine Politikerin, rhetorisch Differenziertes muss von ihr nicht erwartet werden und ihr privater Glaube sei ihr unbenommen. Wer aber angesichts Tausender von Terroropfern, Ehrenmorden, Selbstmordattentaten und Enthauptungen, ganz zu schweigen von der Stellung der Frau im Islam, solch blumige Verharmlosungs- und Erweckungssentenzen im Munde führt, muss mit Widerspruch rechnen. Die Geschichte der Sängerin aus der Oberpfalz gleicht dem fast schon klassisch ausgetretenen Pfad in den Fundamentalismus. Auf die Erkenntnis, in einer oberflächlichen und sinnentleerten westlichen Welt zu leben, unter Freunden, die dem Hedonismus und den Drogen frönen, folgt die Rückkehr zu den religiösen Wurzeln. Allah wird ihr geistiger Führer, das Kopftuch ihr Schutz.

Jenseits der Lebensgeschichte des „Popstars“, den, wie ein Amazon-Leser bemerkte, niemand so recht zu kennen scheint, liest sich das Buch wie eine Wegbeschreibung in den religiös kulturellen Konflikt. Vielleicht auch in den Fundamentalismus. Im Kleinen bekommt man so eine Ahnung davon, wie Unversöhnlichkeit im Großen entsteht. Hülya fühlt sich unverstanden und reagiert mit dem Rückzug in eine reinere Sphäre. Mohammed, „Allahs Heil und Frieden mit ihm“ (wie jeder gläubige Muslim fügt auch Hülya stets die traditionelle Segensformel hinter jede Erwähnung des Propheten), wird zum großen Ansprechpartner. Statt Austausch und Diskussion gibt es streng befolgte Traditionen. Rechthaberei und Verhärtung haben Einzug gehalten.

Anders als geplant, könnte Hülya Kandemirs Lebensweg als ein sehr brisantes und aktuelles Dokument gegenseitiger Entfremdung gelesen werden. Dies wäre dann das wirklich Erhellende an ihrem Buch. –Ravi Unger

Kurzbeschreibung

Aufgewachsen in einer türkischen Immigrantenfamilie in der Oberpfalz, zeigt sich schon früh Hülyas Talent als Sängerin. Um ihren Traum zu verwirklichen, bricht sie sogar vorzeitig die Schule ab. Schnell hat sie Erfolg mit gefühlvollen Songs voller Intensität, die sich aus Erfahrungen in ihrem Leben in Deutschland ebenso speisen wie aus der Musik ihrer türkischen Heimat. Doch sie ist getrieben von einer inneren Sehnsucht und beginnt, sich ausgiebig mit den verschiedenen Religionen zu befassen. Und eines Tages macht Hülya den entscheidenden Schritt: Sie wendet sich vom Showgeschäft ab hin zum Islam, der für sie die Religion der Liebe und Toleranz ist. Fortan trägt sie ein Kopftuch und lebt als praktizierende Muslimin. Für sie ist der Weg zum Glauben ein Weg in die Freiheit und zu innerem Frieden. Selbstbewusst steht sie für eine neue Generation Frauen und lebt beispielhaft den Ausgleich zwischen den Kulturen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen interessante Biographie, 22. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Himmelstochter: Mein Weg vom Popstar zu Allah (Gebundene Ausgabe)
Hülya war in meiner Jugendzeit meine Lieblingssängerin in der Region. Ich kann mich gut daran erinnern, wie diese begabte Sängerin die Kneipe zum Platzen brachte und man nur schwer noch einen Platz bekommen hat.

Als ich dann in der SZ las, dass sie 2005 ihre Musikkarriere beendete und nun mit Kopfbedeckung durchs Leben geht, war ich doch sehr erstaunt.

Hülya versucht in ihren Buch - wie auch in ihrem Leben - Verständnis zwischen den Religionen zu erzeugen. Ein herzensguter Wunsch, vor allem in der heutigen Zeit von Terrorangst, aber auch wenn man sieht wieviel Vorurteile zwischen den Menschen herrschen. Sie steht für eine Welt ein in dem alle Menschen genauso entgegen getreten werden sollte. Und wenn sie erzählt, wie sie es mit ihrer offenen Art und ihrem Lächeln versucht, kann ich mir das sogar gut vorstellen.

Hülya berichtet in ihrer Biographie, wie sie in der Oberpfalz aufwuchs, wie sie das Gitarrespielen für sich entdeckt, ihrer Karriere sowie weiteren privaten Stationen und welch ein Bezug sie jeweils zu Allah hatte. Es ist interessant zu lesen, wie sie im Bezug auf ihre Religion sich gewandelt hat. Man kann sicherlich streiten, ob Hülya die Welt nicht etwas zu spirituell sieht. Aber sie zeichnet ein positives und friedliches Bild des Islams.

Interessant fand ich ihre Schilderungen ihren Mann kennen- und liebenzulernen ohne ihn auch nur die Hand gegeben zu haben oder privat allein mit ihm gewesen zu sein!

Mich hat es zum Ende des Buches sehr gefreut, dass sie mit ihrer "Wandlung" zur Muslimin geschafft hat, was ihr als Sängerin nicht gelingen konnte, Einfluss auf die Welt zu nehmen, als sie in München eine erfolgreiche Friedensdemonstration veranstaltete und dafür vom Oberbürgermeister ausgezeichnet wurde.
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen ein besonderes Buch in einer besonderen Zeit, 10. November 2005
Von 
A. Pirzada (London,UK) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Himmelstochter: Mein Weg vom Popstar zu Allah (Gebundene Ausgabe)
Ein besonders Buch für eine besondere Zeit -

Es mag abgedroschen klingen ist deshalb aber nicht weniger wahr: Seit dem 11 September hat sich vieles verändert, nicht zuletzt das Bild des Islams in den Medien, und das gewachsene Interesse an verwandten Themen.

Gerade zu aktuellen Diskussionen über die Zukunft multikultureller Gesellschaften, Toleranz und Integration ist dieses Buch ein wichtiger Beitrag, nicht zuletzt deshalb weil es eines der wenigen wenn nicht das einzige Buch auf dem deutschen Markt ist, das Lesern einen tiefen Einblick in Leben und Glaubenswelt junger Muslime in Deutschland, in Europa ermoeglicht.

In diesem Fall ist das Persoehnliche gerade die grosse Staerke dieses Buches (entgegengesetzt zur seltsamen Amazon Rezension?)

Eine besondere, junge und mutige Frau und ganz nebenbei ist es auch unglaublich interessant in diese Welt einzutauchen,

absolut empfehlenswert.
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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Die Realität, 14. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Himmelstochter: Mein Weg vom Popstar zu Allah (Gebundene Ausgabe)
Habe mir das Buch vom Hugendubel geholt und gelesen. Endlich mal ein Buch wo über den Islam objektiv, ohne Hintergedanken geschrieben wird. Klar wollen die meisten nur negatives über den Islam lesen und hören. Ich empfehle jeden dieses Buch. Und wünsche der Frau Kandemir alles gute auf ihrem Weg.
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