Kurzbeschreibung
Seit Tausenden von Jahren beobachtet der Mensch die Gestirne. Von den Anfängen der Astronomie und ihrer Bedeutung für den Menschen berichtet Ernst Künzl in seinem Buch "Himmelsgloben und Sternkarten. So diente Stonehenge vermutlich schon 3500 v. Chr. der Langzeitbeobachtung von Mond- und Sonnenzyklen. Für eine angehende Ackerbaugesellschaft war das Wissen um Sonnwendtermine existentiell für die Ernte. Erste mathematische Berechnungen der Fixsterne und Planeten gab es ab dem 7. Jahrhundert v. Chr. im alten Babylon.Von den Babyloniern stammt auch das Konzept des Tierkreises, der sogenannte Zodiacus, auf dem sich nach antiker Vorstellung die Planeten bewegten. Die Sternbilder des Zodiacus wurden seit der Hellenistischen Zeit in Form von Himmelsgloben wie dem Mainzer Himmelsglobus, verewigt. Eine ähnlich künstlerische Darstellungen findet man bei den Planisphären eine Art erster Sternkarte. "Himmelsgloben und Sternkarten" ist ein spannendes und informatives Buch über eine der ältesten Naturwissenschaften der Welt.
Über den Autor
Ernst Künzl war bis 2004 Direktor der römischen Abteilung am Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz und ist Autor zahlreicher Sachbücher zu antiken Themen.