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Bei der archäologischen Ausgrabungsstätte Emerald Hills in Kalifornien wird nur begrenzt in Ruhe geforscht. Dr. Erica Tyler, eine junge und äußerst engagierte Archäologin, muss sich mit verschiedenen Interessengruppen herumschlagen, die die genaue Analyse der Funde verhindern wollen. Da ist einmal ihr Widersacher Jared Black, der erbittert für die Rechte der Indianer kämpft. Und auf der anderen Seite fühlen sich die Villenbesitzer im Canyon durch die Grabungsarbeiten gestört.
Der sensationelle Fund eines indianischen Skeletts gerät immer mehr in Gefahr, selbst die Archäologin Erica muss um ihr Leben fürchten. Barbara Wood beschreibt anschaulich, welche Emotionen und welche Machenschaften scheinbar harmlose, wissenschaftliche Untersuchungen begleiten können. Und weiht den Leser gleichzeitig in die indianische Kultur ein. Dennoch bleibt die Autorin meist etwas an der Oberfläche. Der gesamte Roman lebt in erster Linie von der Stimmung, die Barbara Wood gekonnt erzeugt. Nicht zuletzt auch von der zwischen Jared und Erica Tyler, deren explosives Verhältnis sich wandeln wird. Wie nicht anders zu erwarten, warten auf den Leser auch wieder mythische Geschichten um Medizinfrauen und deren Geheimnisse. Ein Muss für Wood-Fans. --Corinna S. Heyn
In Californien bebt die Erde. Durch das schwerste Erdbeben seit Menschen Gedenken werden in einem abgesackten Swimmingpool Knochen sowie eine Höhle entdeckt. Die Archäologin Dr. Erica Tyler ist sofort von dem Fund fasziniert und tut alles, damit sie in der Höhle Ausgrabungen machen darf. Sie hat dabei kein leichtes Spiel, da der Rechtsanwalt Jared Black, der sich für die Angelegenheiten der Indianer einsetzt, die Höhle schließen lassen will. In der Höhle befindet sich eine seltsame, aber schöne Wandmalerei, die Erica bereits in ihren Träumen gesehen hat. Um so versessener ist sie, die Höhle zu erforschen. Als dann die Leiche einer Frau in der Höhle gefunden wird ist die Aufregung groß und Erica möchte eine DNS-Analyse machen lassen, damit die Herkunft dieser Frau, die schon mehrere Hundert Jahre hier liegen muß, geklärt wird und die Gebeine an die Nachfahren übergeben werden können. Im zweiten Kapitel geht es um die Geschichte von Marimi, die als schwangere junge Frau von ihrem Volk verstoßen wird, weil sie einem kleinen kranken Jungen hilft, obwohl die Schamanin den Kleinen als Unberührbaren erklärte. Als die beiden durch ein Wunder den harten Winter überstehen, weist ihnen ein Rabe, Marimis Schutzgeist, den Weg nach Westen, der sehr beschwerlich und hart für die beiden wird. Am Ende der Reise angekommen entsteht ein neuer Stamm und Marimi wird die erste Mutter und nach ihrem Tod in einer Höhle beerdigt. Und eine lange Familiegeschichte beginnt. Die Kapitel spielen immer abwechselnd in der Gegenwart, in der sich Dr.
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