Die Romanfigur Sophie ist Mitte 30 und hat gerade ihren Mann durch eine Krebserkrankung verloren. Es wird beschrieben, wie sie alle Phasen der Trauer durchlebt. Mit Hilfe ihres Therapeuten, einer Trauergruppe und einer Freundin, schafft sie es, ihre Trauer zu überwinden, trennt sich vom gemeinsamen Haus und fängt ein neues Leben an, dass durch Höhen und Tiefen gekrönt ist.
Die Geschichte ist dabei nicht nur traurig, sondern mit einem gewissen Esprit gewürzt und nicht langweilig. So macht es sich Sophie in ihrem "neuen" Leben nicht unbedingt leicht: Sie fängt mit einem neuen Job an, nimmt sich Crystal an, die im Teenager-Alter ist, Sophie als "Ersatzschwester" dient und (anstatt Freude) allerhand Probleme bereitet. Auch mit dem neuen Mann an ihrer Seite hat sie nicht nur schöne Momente. Doch statt das Handtuch zu werfen, stellt sich Sophie jeder Herauforderung und meistert sie mit Bravour. Ganz im Sinne `Zum Schluss wird alles gut`.
Zuerst war ich der Meinung, ich hätte einen Roman im Sinne von "P.S. Ich liebe Dich" vor mir, aber die Geschichte ist überraschend anders, zum Teil traurig, aber auch witzig und einfach lesenswert. Ich konnte das Buch nicht mehr weg legen!