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Produktinformation
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Sophie ist Anfang Dreißig und war noch in jener Phase am Übergang von Verliebtheit und Alltag, wo ihr ein Ausdruck wie mein Mann nicht ohne Verwunderung über die Lippen kam. Und doch ist sie seit kurzem Witwe und völlig aus der Bahn geworfen. Nun sitzt sie mit anderen Witwen und Witwern im Konferenzraum eines Krankenhauses, inmitten einer Selbsthilfegruppe, und erzählt, wie sie mit dem Auto gegen das geschlossene Garagentor gefahren ist, weil ein Sketch im Radio lief, den sie ihrem Mann Ethan unbedingt hat aufnehmen wollen, weil er den so liebte -- dabei war ihr Mann schon seit drei Monaten tot, gestorben an der Hodgkin-Krankheit, die junge Menschen in der Blüte ihres Lebens hin und wieder überfällt. Jetzt muss Sophie wieder lernen, allein mit ihrer Situation zurecht zu kommen, die noch dadurch erschwert wird, dass die Heldin von Lolly Winstons Romandebüt Himmelblau und Rabenschwarz noch ihren Job -- und ihre Taille -- verloren hat.
Wie es Sophie dennoch gelingt, nicht nur eine gute Witwe zu sein, sondern ihr Leben immer mehr in den Griff zu bekommen, erzählt Winston erstaunlich klischeelos und originell, traurig und witzig zugleich: Himmelblau und rabenschwarz eben, wie der Titel es verspricht. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Während Holly in „P.S., ich liebe Dich" ihren verstorbenen Mann Gerry idealisiert und das Buch sich in erster Linie damit beschäftigt, dass Holly mit Hilfe von kleinen Briefen, die ihr verstorbener Mann Gerry ihr hinterlassen hat, ihre Trauer überwindet, idealisiert Sophie ihren verstorbenen Mann Ethan nicht, sondern denkt auch an seine Fehler und muss mit ihrem neuen Leben als Witwe allein zurechtkommen.
„P.S., ich liebe Dich" ist weitgehend melancholisch und rührt einen zu Tränen. „Himmelblau und Rabenschwarz" beschäftigt sich hauptsächlich mit Sophies Verhalten während der fünf verschiedenen Trauerphasen nach Kübler-Ross und ist trotz des ernsten Grundgedankens wegen Sophies Missgeschicken und seltsamer Verhaltensweisen während der einzelnen Phasen sehr amüsant.
Fazit: Kann man ein humorvolles Buch über den Verlust einer geliebten Person und das Leben danach schreiben? Ja, Winston kann es und zwar sehr gelungen und daher uneingeschränkt empfehlenswert!
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