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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wenn das stimmt, muss die Weltgeschichte umgeschrieben wer,
Von Friedrich Nölle (Bönen, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Himmel ist unter uns: Die faszinierende Entdeckung des esten Weltwunders zwischen Rhein und Weser, Lippe, Ruhr und Main (Gebundene Ausgabe)
Auf mehr als 600 Seiten zeigen die Autoren, dass bereits die Menschen der Steinzeit in der Lage waren, "den Himmel auf die Erde zu holen". In einem Gebiet vom Rhein bis an die Weser, von der Lippe bis zum Main soll es viele hundert Kultstätten gegeben haben, die in ihrer Gänze den nördlichen Sternenhimmel abbilden - jeder Kultplatz einen Stern. Das wäre 400 Jahre vor dem Bau der Pyramiden ein Weltwunder auf mehr als 10.000 Quadratkilometern. Identifiziert wurden die Kultstätten über die ältesten Kirchen, die ja bekanntlich auf solchen Stätten errichtet wurden. Das Ideen sind so fantastisch aber auch so spannend beschrieben, dass das Buch von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Und wenn die Thesen der Autoren sich letzlich als richtig erweisen, gibt es für viele Wissenschaftler vieles zu revidieren.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spekulation nur für den, der nicht den Argumenten folgt,
Von W. Möller (Münsterland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Himmel ist unter uns: Die faszinierende Entdeckung des esten Weltwunders zwischen Rhein und Weser, Lippe, Ruhr und Main (Gebundene Ausgabe)
Das Buch muß mehr als einmal gelesen werden, um es zu verstehen. Beim ersten Mal fehlten mir jegliche astronomischen Grundkenntnisse, um eine Himmelskarte und deren Darstellungsprobleme zu erahnen. Kernpunkt ist nicht das Wiedererkennen von Sternbildern, sondern die Auffindung der Himmelsachsen auf dem Boden.Der Autor beschreibt ausführlich seine Entdeckerfreude dabei, Stück für Stück, wie es ihm zufiel. Das wird den Sachbuchleser zuerst stören. Er wird sich daran gewöhnen, die Freuden des Entdeckers kennenzulernen und sie mit ihm teilen. Wer damit lebt, daß Kirchengeschichte nur Heilsgeschichte ist, daß die vorchristliche Zeit in unserem Raum nur dumpfe Germanen kannte, daß die Bedeutung von Ortnamen sich nie klären läßt, der sollte dies Buch mehr als meiden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das "Erste Weltwunder" in Westfalen?,
Rezension bezieht sich auf: Der Himmel ist unter uns: Die faszinierende Entdeckung des esten Weltwunders zwischen Rhein und Weser, Lippe, Ruhr und Main (Gebundene Ausgabe)
Es ist keine leichte Kost, was Herbert Thiele und Dr. Herbert Knorr in ihrem Band "Der Himmel ist unter uns" dem Leser anbieten - der muss sich nämlich wahrhaftig durchbeißen, durch zahllose Wort-Erklärungen (meist aus dem Alt-Englischen), durch mathematische Erläuterungen und Berechnungen, die wiederum zu Ergebnissen führen, bei denen es einem den Atem verschlägt: Stimmt es, was die beiden Autoren berichten, dann hat irgendwer um 2800 v. Chr. am 30. Breitengrad (das ist Ägypten!) den Himmel über sich "kopiert" (auf Papyrus, auf Kalkstein?), der sich in den frühen christlichen Kirchen überwiegend des Sauerlandes wiederfindet. "Der Große Wagen" offebart sich am Boden wie auch andere Sternbilder. Hintergrund der Theorie: Die frühen christilichen Kirchen entstanden allesamt auf alten heidnischen Plätzen. Insgesamt eine schon abenteuerliche Theorie, eine spannende (wenngleich manchmal auch zähe)Beweisführung, viele Exkurse (die man vielleicht sogar besser hätte weglassen sollen). Nun sind die Archäologen gefragt: Können Sie nur annäherungsweise das aus dem Boden holen, was die Autoren vermuten, dann findet sich das "Erste Weltwunder" tatsächlich in Westfalen. Die Lunte ist gelegt, das Buch könnte für eine "Explosion" im Bereich der Altertumswisschaften sorgen.
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