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Der Himmel ist unter uns: Die faszinierende Entdeckung des esten Weltwunders zwischen Rhein und Weser, Lippe, Ruhr und Main
 
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Der Himmel ist unter uns: Die faszinierende Entdeckung des esten Weltwunders zwischen Rhein und Weser, Lippe, Ruhr und Main [Gebundene Ausgabe]

Herbert Knorr , Wolfgang Thiele
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 600 Seiten
  • Verlag: Henselowsky + Boschmann; Auflage: 2., Aufl. (September 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3922750486
  • ISBN-13: 978-3922750482
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,8 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 77.221 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung


Eine unglaubliche Entdeckung
Die ältesten und größten Bodenbilder der Erde. Ein gespiegelter Himmel mit gigantischen Ausmaßen. Älteste Kirchen, früher heidnische Kultstätten, simulieren den nördlichen Sternenhimmel auf dem Boden. Die Autoren entführen in alte Kulte, ins Mittelalter Karls des Großen und in die Steinzeit, in der mehr Einsteins lebten, als wir je zu träumen wagten ... Mittels 237 ältester Kirchorte des alten südlichen Westfalens (Kölnisches Westfalen) wurde ein System von siebzehn Sternbildern und hellen Einzelsternen auf dem Erdboden nachgezeichnet, das sich als nördlicher Sternenhimmel erwies. Angefangen vom Löwen, über Jungfrau und Waage, über Bärenhüter, den Großen und Kleinen Wagen, bis hin zum Drachen sind alle wichtigen Sternbilder des Nordhimmels mittels der Standorte von frühen Kirchen (Nachfolgerinnen neolithischer Kultstätten) nachgewiesen. Die Sternbilder des gefundenen Bodensystems stehen untereinander nicht beliebig. Sie stehen auf dem Boden so, wie sie grundsätzlich zu allen Zeiten am Himmel zueinander stehen.Dieses Abbild des Himmel - viele Tausende von Quadratkilometern groß - wurde mittels offizieller topographischer Karten vermessen. Mit den ermittelten Daten ließen sich die wichtigsten Achsen und Himmelsmarken (z. B. alle Horizontmarken, Himmelsäquator, nördlicher und südlicher Himmelspol) errechnen, vorhersagen und auf dem Bode n finden. So konnte dieser Bodenhimmel positioniert und datiert werden, und zwar auf das Kernjahr 2800 v. Chr. (neolithische Zeit).Die Kirchbauten wurden auf uralten heidnischen Stätten errichtet, die im Zuge von Kultstätten-Traditionen in der Zeit der Christianisierung noch bekannt waren und von Karl dem Großen, seinen Vorgängern und Nachfolgern überbaut wurden. Die erstellte Liste der ältesten Sakralbauten fasst erstmals überhaupt die ältesten Kirchen, Klöster und Kapellen Südwestfalens zusammen und bildet die empirische Basis der Haupttheorie des "Himmels unter uns". Neben der Evidenz der Bodenbilder gibt es viele weitere wichtige Argumente und Belege dafür, dass die ältesten Kapellen, Kirchen und Klöster des alten Kölnischen Westfalen den nördlichen Sternenhimmel auf Erden simulieren: so die statistische Auswertung des Fundes sowie damit verbunden verschiedenste siedlungsgeschichtliche Auffälligkeiten. Von den insgesamt 258 als alt zu definierenden Kirchen, Kapellen und Klöstern d es Forschungsgebietes konnten bisher 92% Sternen zugeordnet werden. Diese hohe Signifikanz ist mit nur zwei Kriterien, dem Gebäudetyp und seinem hohen Alter zustande gekommen. Für das System konnten drei Großachsen nachgewiesen werden. Zunächst eine Nord-Süd-Achse (Ortsmeridian) und eine Ost-West-Achse auf der Höhe des wahren Horizontes. Diese Achsen sind auch mittels konkreter Kirch- bzw. Sternorte, die exakt auf ihnen liegen, nachweisbar. Die dritte Achse, der "Solstitialkolur" (Kreis der Sonne), durch den Himmelspol, durch den Großen Wagen auf das Sternbild Löwe verläuft exakt so, wie sie aufgrund des Standes der Nord-Süd-Ausrichtung des Systems für das Kernjahr 2800 v. Chr. verlaufen muss. Die geometrische und mathematische Ausrichtung des Systems lässt zweifelsfrei erkennen, dass die Erbauer die Maße des Himmels und der Erde kannten und mit der spezifischen Ausdehnung des Himmels unter uns dieses Wissen auf der Erde festhielten und bis heute hinterlassen haben.All dies zusammenge nommen und vieles Weitere mehr erweist diesen "Himmel unter uns", der älter als die ägyptischen Pyramiden ist (das Letzte noch erhaltende der so genannten sieben Weltwunder) als das "erste Weltwunder".

Über den Autor

Wolfgang Thiele, geboren 1948 in Hagen (Westfalen), ist gelernter Kaufmann, Prokurist und Geschäftsführer in mittelständischen Betrieben. Seit seiner Kindheit beschäftigt er sich mit früh- und vorgeschichtlichen Themen. Wolfgang Thiele lebt im Märkischen Sauerland.Herbert Knorr, geboren 1952 in Gelsenkirchen, ist promovierter Literaturwissenschaftler und wiss. Mitarbeiter an der Mercator-Universität Duisburg. Zahlreiche Veröffentlichungen und Herausgeberschaften. Herbert Knorr lebt im Ruhrgebiet

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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wenn das stimmt, muss die Weltgeschichte umgeschrieben wer, 11. September 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Himmel ist unter uns: Die faszinierende Entdeckung des esten Weltwunders zwischen Rhein und Weser, Lippe, Ruhr und Main (Gebundene Ausgabe)
Auf mehr als 600 Seiten zeigen die Autoren, dass bereits die Menschen der Steinzeit in der Lage waren, "den Himmel auf die Erde zu holen". In einem Gebiet vom Rhein bis an die Weser, von der Lippe bis zum Main soll es viele hundert Kultstätten gegeben haben, die in ihrer Gänze den nördlichen Sternenhimmel abbilden - jeder Kultplatz einen Stern. Das wäre 400 Jahre vor dem Bau der Pyramiden ein Weltwunder auf mehr als 10.000 Quadratkilometern. Identifiziert wurden die Kultstätten über die ältesten Kirchen, die ja bekanntlich auf solchen Stätten errichtet wurden. Das Ideen sind so fantastisch aber auch so spannend beschrieben, dass das Buch von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Und wenn die Thesen der Autoren sich letzlich als richtig erweisen, gibt es für viele Wissenschaftler vieles zu revidieren.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Spekulation nur für den, der nicht den Argumenten folgt, 31. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Himmel ist unter uns: Die faszinierende Entdeckung des esten Weltwunders zwischen Rhein und Weser, Lippe, Ruhr und Main (Gebundene Ausgabe)
Das Buch muß mehr als einmal gelesen werden, um es zu verstehen. Beim ersten Mal fehlten mir jegliche astronomischen Grundkenntnisse, um eine Himmelskarte und deren Darstellungsprobleme zu erahnen. Kernpunkt ist nicht das Wiedererkennen von Sternbildern, sondern die Auffindung der Himmelsachsen auf dem Boden.

Der Autor beschreibt ausführlich seine Entdeckerfreude dabei, Stück für Stück, wie es ihm zufiel. Das wird den Sachbuchleser zuerst stören. Er wird sich daran gewöhnen, die Freuden des Entdeckers kennenzulernen und sie mit ihm teilen.

Wer damit lebt, daß Kirchengeschichte nur Heilsgeschichte ist, daß die vorchristliche Zeit in unserem Raum nur dumpfe Germanen kannte, daß die Bedeutung von Ortnamen sich nie klären läßt, der sollte dies Buch mehr als meiden.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Das "Erste Weltwunder" in Westfalen?, 19. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Der Himmel ist unter uns: Die faszinierende Entdeckung des esten Weltwunders zwischen Rhein und Weser, Lippe, Ruhr und Main (Gebundene Ausgabe)
Es ist keine leichte Kost, was Herbert Thiele und Dr. Herbert Knorr in ihrem Band "Der Himmel ist unter uns" dem Leser anbieten - der muss sich nämlich wahrhaftig durchbeißen, durch zahllose Wort-Erklärungen (meist aus dem Alt-Englischen), durch mathematische Erläuterungen und Berechnungen, die wiederum zu Ergebnissen führen, bei denen es einem den Atem verschlägt: Stimmt es, was die beiden Autoren berichten, dann hat irgendwer um 2800 v. Chr. am 30. Breitengrad (das ist Ägypten!) den Himmel über sich "kopiert" (auf Papyrus, auf Kalkstein?), der sich in den frühen christlichen Kirchen überwiegend des Sauerlandes wiederfindet. "Der Große Wagen" offebart sich am Boden wie auch andere Sternbilder. Hintergrund der Theorie: Die frühen christilichen Kirchen entstanden allesamt auf alten heidnischen Plätzen. Insgesamt eine schon abenteuerliche Theorie, eine spannende (wenngleich manchmal auch zähe)Beweisführung, viele Exkurse (die man vielleicht sogar besser hätte weglassen sollen). Nun sind die Archäologen gefragt: Können Sie nur annäherungsweise das aus dem Boden holen, was die Autoren vermuten, dann findet sich das "Erste Weltwunder" tatsächlich in Westfalen. Die Lunte ist gelegt, das Buch könnte für eine "Explosion" im Bereich der Altertumswisschaften sorgen.
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