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Himmel, Polt und Hölle
 
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Himmel, Polt und Hölle [Taschenbuch]

Alfred Komarek
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 8., Aufl. (April 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257233582
  • ISBN-13: 978-3257233582
  • Größe und/oder Gewicht: 17,4 x 11,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 57.212 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Alfred Komarek
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.at-Redaktion

Schon nach ein paar Zeilen ist die Welt des Gendarmerieinspektors Simon Polt in Vollendung aufgebaut. Die Kellergassen sind lauschig und noch keine touristischen Kampfziele. Man trifft sich eben gerne und verkostet gegenseitig den neuen Wein. Und dazu gibt es reichlich Gelegenheit in den kleinen Weinviertler Ortschaften im Wiesbachtal. Ein Refugium für die wahren Werte des Daseins, wo sich alle schon seit ewigen Zeiten kennen.

Doch plötzlich geschieht Merkwürdiges und dieser Idylle: Da verrichtet jemand in der Nacht seine Notdurft vor der Eingangstür des Gemeindeamtes. Gleich anschließend gibt es einen Brand, der im Zeughaus der Feuerwehr ausbricht. Er wird aber so schnell gelöscht, dass darüber nicht einmal ein Gerücht entstehen kann. Kleinigkeiten nur, doch dann ist plötzlich die Pfarrersköchin tot. Vermutlich hat sie jemand mit ihren eigenen Heilkräutern umgebracht, wie Zyniker vermelden.

In einem kleinen Ort wird nach einem Mord jeder noch eine Spur verdächtiger, als er es vielleicht immer schon war. Wenn dann noch jemand aus Wien auftaucht, der sich schon als Weinkritiker nicht besonders beliebt gemacht hat, dann ist den Gerüchten und Verdächtigungen Tür und Tor geöffnet. Der Landgendarm Simon Polt mutiert notwendigerweise wieder zum Kommissar und klärt den Fall mit Gelassenheit und Menschenkenntnis auf -- nach Polt muss weinen und Blumen für Polt immerhin schon seinen dritten.

Immer wieder vergisst man bei der Lektüre die Quintessenz jeden Krimis, dass nämlich das Leben lebensgefährlich ist. Zu verlockend sind einfach die Gegenangebote wie Wein, Geselligkeit, Landschaft und Landleben, die Komarek mit leichter Hand entwirft. So löst sich der Fall in dieser Kriminalidylle in sich selbst auf, und als Leser bekommt man als Draufgabe noch ein Stück Lebensweisheit mitgeliefert. --Helmuth Schönauer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Wie immer ein gelungener Polt. Die Stimmung der Weindörfer kann man sich genau vorstellen, die Figuren mit wenigen Worten scharf und liebevoll gezeichnet. Eine Leserin, Amazon "Unspektakulär, mit viel Einfühlungsvermögen und Fingenspitzengefühl klärt Polt den Fall auf." Peter Vodosek, ekz-Informationsdienst "Komarek übertitelt die Kapitel wie Gedichte und gibt damit der dörflichen Welt eine sehr poetische Note. Bei aller Abgründigkeit, die der Gendarmerieinspektor zu Tage fördert, bleibt doch des Autors große Liebe für das Weinviertel ungebrochen. Möge Polt zwischen Grünem Veltliner und Blauem Portugieser noch vielen Bösewichten auf der Spur bleiben." Richard Edl, Weinviertler Museumsdorf Niedersulz "Eigentlich nur so nebenbei ein Krimi. Komarek zeichnet mit Liebe und Kennerschaft das Bild eines typischen Weindorfes und seiner Bewohner." Andrea Schröder, Reisemagazin, Nr. 4 "Genialischer Kellergassl-Krimi" Tiroler Krone "Sehr leise, dafür aber hintergründig und unnachgiebig, betreibt Polt seine Nachforschungen; er legt die Fallstricke so behutsam aus, dass man als Leser erst mit der Zeit seine Ermittlungsmethoden erkennt. ... Komarek schreibt einen äußerst dichten, mehrschichtigen Text. ... Das Werk trägt eine weiche, melancholische Note, die sehr gut den Zauber der sanften Hügellandschaft des Weinviertels einfängt." Bernhard Nußbaumer, Kulturelemente Bozen "Wie schon in seinen ersten beiden Kriminalromanen gelingt es Alfred Komarek, viel Lokalkolorit in seine Geschichten einfließen zu lassen. Das Ergebnis sind unterhaltsam witzige Milieuschilderungen, die eine (fiktive) dörfliche Gemeinschaft porträtieren." Pinzgauer Nachrichten "Komarek hat bislang drei Polt-Krimis veröffentlicht. Einer ist besser als der andere." Thomas Askan Vierich, Zitty Nr. 8 "Ein kurzweiliges Lesevergnügen" Neues Volksblatt "Kein aufregendes, doch ein angenehmes Buch." Michael Schweizer, Kommune, Forum für Politik "Was ihn von vergleichbaren Werken unterscheidet, sind die wenig reißerischen, zumeist recht langsamen Handlungsabläufe. Diese Ruhe spiegelt das Leben der Menschen in dem kleinen Dorf wider - zumindest nach Außen." Oldenburgische Volkszeitung "Komarek erzählt behutsam, einfühlsam, treffend, bleibt in der Sprache sparsam - so, wie es wohl auch Art der Wiesbachtaler ist. Ein feiner Krimi, am besten zu genießen bei einem trockenen Weißen." Landshuter Zeitung "Vordergründig eine spannende Kriminalgeschichte, hintergründig ein detailreich und liebevoll gezeichnetes Portrait des Weinviertels und seiner einzigartigen Kellergassenmentalität." Stadt Gottes, Missionszeitschrift "Präzise, schlanke, durchkomponierte Prosa von Rang, die wieder mal nahelegt, dass der Unterschied zwischen Literatur und Kriminalliteratur nur noch im Erzählsujet liegt." JAZZ ZEIT, Zeitschrift für Musik und Lebenskunst "Eine literarische Beschreibung des Strukturkonservativismus unter dem Motto 'Nur net hudeln!'" Die Presse "Komareks Stimmungsbilder bezaubern auf jeden Fall: die Stille der glutheißen Sommernachmittage, die erdige Kühle der verstaubten Weinkeller, der kleine geschlossene, überschaubare Kosmos des Dorfes, das alles verbreitet eine wunderbar malerische Melancholie." Ingeborg Sperl, Der Standard "Die bestechende Mischung aus Lokalkolorit und psychologischem Feingefühl trägt wesentlich zum Erfolg dieser Krimiserie bei." Gretl Köfler, Tiroler Tageszeitung "Wer schon einmal einen Polt-Fall mit Genuss gelesen hat, wird auch hier wieder seine Freude haben, die bekannten und liebgewonnenen Typen in den Kellergasse wiederzutreffen." Oberösterr. Nachrichten "Ein liebevolles Bild einer Umgebung und eines Menschenschlags, die der Autor sehr gut zu kennen scheint. Die Lektüre eines Polt-Krimis macht süchtig auf den nächsten." Brigitte Kompatscher, Vorarlberger Nachrichten "Wie schon sein Krimi "Polt muß weinen" glänzt auch "Himmel, Polt und Hölle" durch das raffiniert verlangsamte Erzähltempo, das sich der trügerischen Ruhe der Landwelt anpaßt. Umso intensiver wirken de Szenen, in denen sich die Ereignisse überschlagen und die Widersprüche und Spannungen unter der idyllischen Oberfläche des Landlebens zum Vorschein kommen." Buch Aktuell "Leichte literarische Kost im typischen Erzählstil des modernen österreichischen Kriminalromans. ... Das ideale Urlaubsbuch für Weinviertelliebhaber, Kellergasssenfans und Wein-gourmets." Mostviertel-Basar "Der Krimi liest sich sehr flüssig und ist lebendig. Ich habe das Buch in zwei Abenden ausgelesen, bin in die Welt des schrulligen und doch liebenswerten Gendarmen Simon Polt eingetaucht und kann es demnach nur weiter empfehlen." www.mediodrom.com "Auch dieses bereits dritte Polt-Abenteuer ist ein köstlicher Krimi für Genießer unkonventioneller Vertreter des Genres, kauzigen Personals, schrulliger Plots und vor allem edlen Rebensaftes." Neue Luzerner Zeitung "So löst sich dieser Fall in sich selber auf, während der Leser in einem Stück Lebensweisheit aufgeht." Helmuth Schönauer "Ein skurriler Provinzkrimi mit promillegeschwängertem Charme." Metropol "Wie auch in den beiden vorigen Polt-Bänden besticht Komarek auch diesmal mit einer atmosphärischen Geschichte, die sich nicht nur auf ein Verbrechen und seine Aufklärung einlässt, sondern das Weinviertel zur lebendigen Kulisse erstehen lässt." Anzeiger des österreichischen Buchhandels "Man könnte sagen, die Polt-Romane des Österreichers Alfred Komarek erinnerten manchmal mehr an Weinproben als an Krimis. Doch die Süffelstunden sind auch Proben von etwas anderem, das man anschließend nicht kaufen kann, weil es schon lange verloren ist - Verkostungen des Paradieses." Stuttgarter Zeitung "Unkonventionell ist die Ermittlungsmethode des Simon Polt allemal: Auf seinem Steyr-Waffenrad gondelt er durchs Dorf, kehrt da und dort ein, um sich in erster Linie aufs Zuhören und Zutrinken zu beschränken; was seinen Wiener Vorgesetzten weniger gefällt. Polt lässt sich nicht beirren und schließlich gibt ihm der Erfolg Recht." Reinhard Ebner, Wiener Zeitung "Daß sich Sachkenntnis, die Gattung des Kriminalromans und literarische Qualität nicht ausschließen, das zeigen die Polt-Romane von Alfred Komarek. ... Komarek entfaltet in seinen Romanen einen "sinnlichen Realismus", eine besondere Anschaulichkeit und stützt sich dabei vor allem auf die Hauptfigur und ihre Wahrnehmungsweise." Achim Nuber, Deutsche Bücher Forum für Literatur -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Polt zwischen Himmel und Hölle - genial!, 1. Januar 2007
Von 
Wolfgang Gonsch (Passau) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Himmel, Polt und Hölle (Taschenbuch)
Komareks dritter Polt-Roman ist von einer geradezu ungeheuren Dichte. Man spürt förmlich, was sich in diesen Dörfern wo jeder jeden kennt und sich das Leben zwischen Kirche, Presshäusern und Wirtshaus abspielt, alles im Hinter- und Untergrund abspielt; man taucht selbst in die sommerliche Landschaft des idyllisch-beschaulichen Wiesbachtals ein, in dem jemand seine Notdurft genau vor dem Eingang des Gemeindeamtes verrichtet, im Zeughaus der Feuerwehr in Brand gelegt wird, wo dem Gockel des Pfarrers der hals umgedreht wird und wo im Wald ein erhängtes Reh gefunden wird. Und die Ermittlungen Polts zu dem Mord an der Köchin bringen so ganz nebenbei noch etliche "Leichen" ans Tageslicht, die so mancher (männliche) Dorfbewohner hätte lieber ruhen lassen, denn der Lebenslauf der qualvoll verschiedenen Amalie wird zerpflückt und dabei stellt sich heraus, dass die lebenslustige junge Dame mit ihren begnadeten Kochkünsten ihre Gunst im Laufe der Jahre mehr als einem Dorfbewohner geschenkt hat. Ob Pfarrer, Polizeichef, Lehrer, Mesner, Landwirt oder Winzer, alle haben ihr Herzerl droben am Grünberg in den Stamm der Teufelsbuche geritzt!

Auch bei Polt selbst tut sich einiges: zuerst wird er stolzer Besitzer eines Presshauses und dann geht auch noch bei seiner geliebten Lehrerin endlich was weiter! Doch so richtig genießen kann er seine beiden Eroberungen noch nicht, muss er doch zuerst noch auf seine bekannt unkonventionelle und bedächtige Art ermitteln. Und als ihm bewusst wird, dass der Täter oder die Täterin aus seinem Bekanntenkreis kommen muss, steht Gendarmerie-Inspektor Simon Polt plötzlich selbst zwischen Himmel, Polt und Hölle ...

Dass in diesem Roman wiederum Wein eine, besser die wesentliche Rolle spielt, ist selbstverständlich, stirbt die Köchin doch an einem 79er Cabernet-Sauvignon, den Pfarrer Winter vom Höllenbauern als Geschenk erhalten hatte. Auch Simon Polt ist keineswegs ein Kostverächter, kann aber, im Unterschied etwa zum Ex-Lehrer Franz Fürst, dem der Alkohol zum Verhängnis wurde, mit eben diesem Alkohol ganz gut umgehen.

Komarek erzählt von einer Dorfgemeinschaft und ihren verschrobenen Einwohnern, von Zugereisten, von Versagern und solchen die es noch werden können genauso gekonnt wie er die Stimmung des hier nur scheinbar idyllischen Weinviertels einzufangen vermag. In wenigen Worten skizziert er Charaktere glaubhaft und lässt verspielt jede Menge Abgründe erahnen. Man braucht nur ein, zwei Sätze zu lesen und schon wird man von der spannend-heimeligen Atmosphäre gepackt!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Guter Polt, 10. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Himmel, Polt und Hölle (Gebundene Ausgabe)
Wie immer ein gelungener Polt. Die Stimmung der Weindörfer kann man sich genau vorstellen (auch wenn man sie nicht kennt), die Figuren mit wenigen Worten scharf und liebevoll gezeichnet. Manchmal überstrapaziert Komarek die Langsamkeit und Verschlafenheit von Land und Leuten, aber dann ist man schon zu tief in der Geschichte drin, um noch aufzuhören.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen "SCHEINBAR IDYLLISCH", 7. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Himmel, Polt und Hölle (Gebundene Ausgabe)
Ausgerechnet im Pfarrhaus muß der Gendamarieinspektor Simon Polt seine Ermittlungen führen. Wo er es mit der Kirche gar nicht so sehr hat.
Da ist nämlich die Pfarrersköchin, die Amalie, vergiftet aufgefunden worden.
Zur gleichen Zeit geschehen sehr eigenartige Dinge in Brunndorf.

Plötzlich tauchen seltsame Gerüchte um die Vergangenheit der Pfarrersköchin auf.

Da wird es dem Simon Polt nicht leicht gemacht,- als würde die drückende Hitze diesen Sommer nicht schon genügen.

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Wieder ist Alfred Komarek ein durchaus spannender Krimi, vom scheinbar idyllischen Land, gelungen.
In seine Landschafts und Naturbeschreibungen, die er eindrucksvoll schildert, kann man sich richtig hinein fühlen. Er erzählt gekonnt von einer Dorfgemeinschaft und ihren durchwegs verschrobenen Einwohnern und Zugereisten. Von Versagern und solchen die es noch werden können.

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