Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Himmel, Hölle, Heilige - Visionen und Kunst im Mittelalter.
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Himmel, Hölle, Heilige - Visionen und Kunst im Mittelalter. [Gebundene Ausgabe]

Peter Dinzelbacher
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Gebundene Ausgabe, 2002 --  
Broschiert --  
Pappbilderbuch --  

Hinweise und Aktionen

  • Tipp für Studenten
    Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 175 Seiten
  • Verlag: Primus Verlag (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896784218
  • ISBN-13: 978-3896784216
  • Größe und/oder Gewicht: 28,4 x 22 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 843.569 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das lateinische Mittelalter ist nach wie vor die historische Epoche, zu der es den meisten Menschen schwer fällt, einen Zugang zu bekommen. Ein Grund dafür ist die herausragende Bedeutung des Christentums für das gesamte Mittelalter, das jeden einzelnen Aspekt des Lebens durchdrang; ohne dieses Verständnis wird einem die Faszination dieser Welt verschlossen bleiben. Einen wesentlichen Raum im mittelalterlichen Leben nahmen daher auch Berichte über alttestamentliche Erzählungen, Märtyrer, Heilige, Wunder und Mystik sowie Visionen ein. Dem Phänomen der Visionen und Schauungen im Mittelalter sowie deren Darstellung in der mittelalterlichen Kunst ist Peter Dinzelbacher in Himmel, Hölle, Heilige. Visionen und Kunst im Mittelalter nachgegangen.

Die ausführliche Einleitung untersucht nach definitorischen Darlegungen zu Charakteristika und Unterschieden von Vision (Schauung, Gesicht, profan, gottgegeben), Traum und Erscheinungen die wechselseitige Beziehung und Beeinflussung von Vision und Kunst. Gab es bereits im frühen Christentum der Spätantike Visionsberichte, so können für die Zeit ab dem 12. Jahrhundert bis zum Ausgang des Spätmittelalters die meisten Quellentexte und deren Umsetzung in der Kunst nachgewiesen werden. Erst seit dem 14./15. Jahrhundert wurde die Vision als unmittelbare Botschaft Gottes durch Ereignisse und langfristige Vorgänge wie Papstschisma und Reformation diskreditiert.

Der Bildteil umfasst 54 im Aufbau identische Abhandlungen über visionäre Quellentexte und davon inspirierte bildliche Darstellungen: biografische Angaben zur Person des Visionärs, historischer und kultureller Kontext, Skizzierung der Vision mit Quellenzitat, dem sich kunst- und kulturhistorische Beschreibung und Besprechung der Handschriftenminiaturen, Bildtafeln, Gemälde etc. anschließen. Die Beiträge bestechen durch präzise Formulierungen und profunde kenntnisreiche Ausführungen zu jedem einzelnen Aspekt. Man merkt die fachliche Kompetenz, Sorgfalt und Durchdringung der Materie durch den Autor. Darüber hinaus liegt hiermit ein prächtiger Bildband mit hochwertigem Papier und hoher Druckqualität des Bildmaterials vor. Eine Bibliografie sowie Anmerkungen und Nachweise zu jedem besprochenen Kunstwerk und ein Glossar mit historischen und theologischen Fachtermini, Personen und Sachen runden diese aus mediävistischer Sicht Gewinn bringende Lektüre und Zusammenstellung ab. --Osseline Kind

Pressestimmen

"...So lädt das Buch immer wieder ein, zu blättern und an den Bildern und seinen Beschreibungen hängen zu bleiben...
..Der Band ist klar geliedert, die Abbildungen in gewohnter Kunstdruck- Qualität. Ein Buch, das nicht nur Mittelalterfreunde immer wieder gerne zur Hand nehmen werden..." (Rheinische Post, 30.1.2002)

"...Dieses reich bebilderte Werk P. Dinzelbachers bietet einen ersten Einstieg in die Welt der mittelalterlichen Visionen. Dabei kann der Leser von zwei Seiten sich diesem Thema annähern, entweder von den Personen und ihren Sichtungen aus oder von der künstlerischen Ausprägung. Das Buch lädt den Leser ein, in ihm zu schnökern und zu blättern ein und dabei immer neue Aspekte der Visionen und ihre Seher kennenzulernen..." (Concilium medii aevi, 5. Jg., 2002)

"... Peter Dinzelbacher eröffnet ein spannendes Feld mittelalterlicher Gotteserfahrung mit interdiziplinären Mitteln ..." (Christ in der Gegenwart, Nr.29, 2002)

"... eine in Text und Bild aufschlussreiche Einführung in das mystisch" religiöse Gedankengut ..." (Erbe und Auftrag, Jg.78, Heft 2/2002)

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wie sehr die Kraft des visionären Erlebens menschliche Schicksale und Lebensläufe bestimmen kann, ist uns aus der Esoterik, der Philosophie, der Religion und der Medizin bestens bekannt. Was die wissenschaftliche Beschäftigung mit bildender Kunst und visionärem Erleben angeht, so sind dies allerdings zwei Phänomene, die in der Regel fast immer getrennt untersucht und dargestellt wurden.
Zu Unrecht wie dieses Buch beweist, denn die mittelalterliche Kunst wurde sehr stark geprägt von Visionen und visionären Vorstellungen - und nicht nur die bildliche Darstellung, sondern auch die Textüberlieferungen.
Sehr tiefgründig - ja absolut profihaft beschreibt der Autor die Zusammenhänge zwischen dem Gedankengut, den visionären Vorstellungen und der bildenden Kunst zu dieser Zeit. Er untersucht wie ein Forscher das christliche, das legendäre und das mystische Jenseits und Diesseits - theologisch, wissenschaftlich und paramedizinisch.
Auf jeder Seite gibt es dazu Text- und Bilddarstellungen, die seine Forschungsergebnisse belegen.
Das Buch ist qualitativ hochwertig verarbeitet und deshalb auch ein schönes Geschenk für jeden, der sich geschichtlich oder künstlerisch eingehender mit dem Mittelalter beschäftigen möchte.
Einen Punkt ziehe ich ab, da mir die Sprache etwas zu "lateinchinesisch" vorkommt - vieles hätte man in kürzere Sätze verpacken können.
Trotzdem ein anspruchsvolles und gelungenes Werk!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Von helmpr. TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Unsere weihnachtlichen Krippenbilder und Holzkrippen sind nicht künstlerischer Phantasie entsprungen, sie sind auch nicht den Ideen von Dichtern und Romanciers geschuldet oder gar biblischen Berichten, die sehr wenig Details von Geburt und Kindheit des Gottessohnes enthalten - selbst der "Stall" fehlt im Lukasevangelium! Das Inventar dieser Krippen stammt aus einer Vision, nämlich einer Vision der Birgitta von Schweden, "der einzigen Mystikerin, die wir aus dem mittelalterlichem Skandinavien kennen." Denn die "von der Schwedin geschaute Szene der Geburt Christi sollte in besonderem Maße Thema der bildenden Kunst werden. Birgitta, selbst mehrfache Mutter, zeigte großes Interesse für die Details der heiligen Niederkunft und fühlte sich zu Weihnachten auch selbst mit dem Jesukind schwanger (ein bei spätmittelalterlichen Frauen in 'Imitatio Mariae' und Umsetzung von Hohelied-Mystik mehrfach vorkommendes Phänomen)."

Um diese und viele andere Visionen und deren Folgen für die Kunst darzustellen, zitiert Dinzelbacher ausführlich die Quellen, in die er zuvor kenntnisreich einführt, indem er Person und zeitgeschichtlichen Hintergrund vorstellt. Dazu wird ein exemplarisches Bild aus dem Mittelalter gezeigt, das ausführlich interpretiert wird. Je Thema ist eine Doppelseite in bestem Kunstdruck vorgesehen, die didaktisch gekonnt immer dieselbe Struktur hat, unterstrichen durch Symbole und drucktechnische wie farbliche Hervorhebungen für Einführung, Quelle und Bildinterpretation.

Auf Schritt und Tritt merkt man, dass Dinzelbacher Mentalitätsgeschichtler des Mittelalters ist. Ohne Verständnis der Mentalitäten der mittelalterlichen Menschen verstehen wir weder ihre Kunst noch ihr Denken oder Handeln. Das zeigen nicht zuletzt die vielen Vorurteile über das angeblich so dunkle Mittelalter. Und für den mittelalterlichen Menschen haben Träume und Visionen eben eine eigene, wichtige Realität, die wir heute kaum mehr nachempfinden können, die der Antike näher steht als der Jetztzeit. Visionen und Träume werden ebenso ernst genommen wie andere Phänomene. Das erklärt ihren enormen Einfluss auf die Bild- und Denkwelt.

Vorbildlich sind im übrigen die Beigaben zum Buch, also die erläuterte Bibliographie, das hilfreiche Glossar (Wort- und Sacherklärungen) und ein ausgedehntes Register. Auch das graphisch schön und übersichtlich gestaltete Inhaltsverzeichnis ist zu loben. Sehr gut gemacht!

Im Vorwort zum Buch erzählt der Autor, dass er sehr lange Zeit für das Buch gebraucht habe. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Gut, dass weder er noch der Verlag unterwegs aufgegeben haben. Qualität braucht seine Zeit, vor allem wenn es sich um Neuland handelt. Dem Buch ist ein Zitat von Johann Heinrich Füssli vorangestellt: "Eins der am wenigsten erforschten Gebiete der Kunst ist die Welt der Träume." Das Buch leistet einen wertvollen Beitrag zur Erforschung der Welt der Träume. An diesem "visionären" Buch kommt daher keiner mehr vorbei, der sich für das Mittelalter, seine Kunst und für die Kunstgeschichte bis zur Gegenwart interessiert. Nicht nur im Hinblick auf unsere Weihnachtskrippen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wie sehr die Kraft des visionären Erlebens menschliche Schicksale und Lebensläufe bestimmen kann, ist uns aus der Esoterik und der Medizin bestens bekannt. Was die wissenschaftliche Beschäftigung mit bildender Kunst und visionärem Erleben angeht, so sind dies allerdings zwei Phänomene, die in der Regel fast immer getrennt untersucht und dargestellt wurden.
Zu Unrecht wie dieses Buch beweist, denn die mittelalterliche Kunst wurde sehr stark geprägt von Visionen und visionären Vorstellungen - und nicht nur die bildliche Darstellung, sondern auch die Textüberlieferungen aus dieser Zeit.
Sehr tiefgründig - ja absolut profihaft beschreibt der Autor die Zusammenhänge zwischen dem Gedankengut, den visionären Vorstellungen und der bildenden Kunst. Er untersucht wie ein Forscher das christliche, das legendäre und das mystische Jenseits und Diesseits - theologisch, wissenschaftlich und paramedizinisch.
Auf jeder Seite gibt es dazu Text- und Bilddarstellungen, die seine Forschungsergebnisse belegen.
Das Buch ist qualitativ hochwertig verarbeitet und deshalb auch ein schönes Geschenk für jeden, der sich geschichtlich oder künstlerisch eingehender mit dem Mittelalter beschäftigen möchte.
Einen Punkt ziehe ich ab, da mir die Sprache etwas zu "lateinchinesisch" vorkommt - vieles hätte man in kürzere Sätze verpacken können. Trotzdem ein anspruchsvolles und gelungenes Werk!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar