Die Welt als Märchen, wie sie sich so mancher Mann wünscht...er hat 4 Kinder, um die er sich nicht kümmern muss, eine Frau, die als Ärztin ihre Praxis hat und das Geld für seine Bedürfnisse (Sabbatical, Marathon etc) verdient. Nicht mal durch Krebs und Hirntumor lässt sie sich daran hindern, nach den notwendigen Operationen aus dem Krankenhausbett zu springen und mit Chemotherapienadel im Arm oder kurzer Bestrahlungsfrühstückspause wieder in der Praxis zu stehen und den Patientinnen ihre "heile Welt" zu präsentieren ("Stillen macht eben einen schlanken Fuss", auf den tumorbedingten Gewichtsverlust angesprochen). Wen wunderts, dass mir dabei sofort oben genannter Film einfällt, denn so eine Frau kann nicht echt sein.
Frau Lind scheint ja im realen Leben ein ähnliches Modell zu leben, wenn man ihren Aussagen glaubt (demnach unterhält sie ihren privatinsolventen Gatten samt Unterhaltszahlungen für seine Kinder aus erster Ehe und bejubelt ihn bei jeder Gelegenheit als "gestandenes Mannsbild").
Sowohl an Frau Lind als auch an Herrn und Frau Kuchenmeister scheint die Emanzipation weit vorbeigegangen zu sein...ich hoffe nur, das Ehepaar Kuchenmeister ist nicht so unsympathisch wie im Buch dargestellt. Frau Linds absolut unpassend flapsiger Stil fällt sehr unangenhem auf ebenso die unkritische Idealisierung der Protagonisten.
Nein, Frau Lind, nicht alle Frauen sind so dumm, dass sie glauben, Gleichberechtigung bedeutet, eine Stepford Wife der 50ziger Jahre plus Alleinverdiener im neuen Jahrtausend zu sein und dem Herrn Gemahl alle Mätzchen und Spielsüchte etc. zu finanz