Pressestimmen
"So glänzend geschildert, dass einem die Lektüre den Atem raubt." (Westdeutsche Allgemeine Zeitung )
Kurzbeschreibung
Das Ehepaar Port und Kit Moresby glaubt, auf seiner Reise nach Nordafrika die Eintönigkeit seines Daseins überwinden zu können. Das Afrika, das die beiden vorfinden, mit seinen klaustrophobisch engen Altstadtlabyrinthen voll exotischer Fremdartigkeit und seinem schier unendlichen Sternenhimmel, wird ihr Schicksal von Grund auf verändern. Je tiefer sie in die Wüste vordringen, desto unerbittlicher werden sie mit den Abgründen ihrer eigenen Seele konfrontiert. Als Port unterwegs an Typhus stirbt, beginnt für Kit eine Irrfahrt durch die Wüste.
Klappentext
"Bowles ist erbarmungslos, beklemmend bis ins Detail. Ein Meister im Beschreiben von Alpträumen."
DIE ZEIT
DIE ZEIT
"Paul Bowles schrieb dieses Buch mit der verzehrenden Leidenschaft des Seelenanalytikers, der hinter den Spiegel schaut; das ist so glänzend geschildert, dass einem die Lektüre den Atem raubt."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
"Bowles ist ein kühler Beobachter menschlicher Abgründe. Nichts ist außergewöhnlich, nichts ist schockierend, nichts ist zu bedauern oder zu verurteilen. Alles ist so, wie es ist."
Carna Zacharias, Cosmopolitain
Über den Autor
Paul Bowles wurde 1910 in New York geboren. Er studierte in Berlin und New York Musik und schrieb Bühnenmusiken für Orson Welles, William Saroyan und Tennessee Williams, bevor er in den vierziger Jahren als Autor und Übersetzer weltberühmt wurde. 1947 ließ sich Bowles, den zahlreiche Reisen immer wieder nach Lateinamerika, Asien und vor allem Nordafrika geführt hatten, mit seiner Frau Jane in Tanger nieder, wo er bis zu seinem Tod im November 1999 lebte. 1949 erschien der Roman, der seinen Ruhm begründete und ihn neben Albert Camus und Jean-Paul Sartre zu dem wohl bedeutendsten Vertreter des Existentialismus machte: "Himmel über der Wüste". Seine vier Romane sowie seine zahlreichen Kurzgeschichten haben Bowles zu einem der großen Klassiker der Moderne gemacht.