Die Kargheit und häufige Dürre ihres Lebensraumes im Südwesten Afrikas prägt diese Menschen, deren Reichtum ihre Rinder sind. Die Fähigkeit der Himba, auch schwere Trockenperioden zu überstehen, ohne dabei wirtschaftlich zugrunde zu gehen, ist bemerkenswert.
Die Himba sind heute jedoch stärker bedroht als je zuvor. Wiederkehrende Trockenheiten, zunehmender Einfluß westlicher Zivilisation durch Touristenscharen, Alkohol und Krankheiten sowie Auseinandersetzungen um ein großes Staudammprojekt im traditionellen Stammesgebiet am Kunenefluß bei Epupa verändern ihre jahrhundertealte Lebensweise in kurzer Zeit dramatisch. Die Position der kleineren Volksstämme im seit 1990 unabhängigen Vielvölkerstaat Namibia ist nicht gesichert.
Die Himba versuchen, eigene Wege in die Zukunft zu finden, die eine tragfähige Verbindung zu den alten Werten und Traditionen beinhalten.
